brand redesign – vier logodesigns

In meinem Alltag begegne ich vielen Marken und Logos, bei denen ich denke, dass sie ein Rebranding nötig hätten.

Daraus hat sich meine Idee entwickelt, dass ich mir jeden Monat eine Marke/ein Logo vornehme, dem ich ein Rebranding verpassen möchte. Das heisst, ich schaue mir jeweils die Marke, ihre Website und ihre Kommunikation an und gestalte sie visuell um. Das Ergebnis meiner Ideen fasse ich in einem einseitigen CI-CD zusammen.

Ich habe versucht, bei den Rebrandings jeweils einen eher reduzierten Stil zu verfolgen. Ich könnte mir diese Arbeit für später auch vorstellen, weswegen ich damit gerne üben möchte.

Hallenbad

Begonnen hat mein Prozess mit dem Hallenbad Burgdorf. Das habe ich mir im ersten Monat vorgenommen. Ich habe mir jeweils zuerst ein leeres Blatt genommen und alles aufgezeichnet, das mir zum Start der Marke in den Sinn gekommen ist. Das waren in dem Fall Dinge aus dem Schwimmbad, wie die Leine im Schwimmer:innenbecken oder der Startblock. Danach habe ich mich auf die Elemente konzentriert, die für mich visuell am spannendsten waren. Es gab natürlich auch erste Versionen, die es dann nicht geworden sind. Diese kann man auf meinem Brainstorming sehen. Dieses habe ich auf Procreate angefertigt.

Brainstorming Hallenbad Burgdorf

Als ich mir sicher war, was ich gerne umsetzen würde, bin ich zu Illustrator gewechselt und habe es vektorisiert. Ausserdem habe ich mir eine passende Farbpalette überlegt, die gut zur Marke passt, und diese dann auch ins Logo eingebaut. Da ich ja zu Beginn auch andere Illustrationen angefertigt habe, habe ich neben der Leine noch den Startblock in Illustrator illustriert.

Alle diese Elemente, also Logo, Farben sowie Illustrationen und Mockups, habe ich in einem CI-CD gesammelt.

Hier findest du das CI-CD für das Hallenbad.

Das ist das Ergebnis und meine Logos.

Queen’s Bread (Banh Mi)

Analog zum Prozess habe ich das dann im nächsten Monat auch für den Banh-Mi-Laden in Bern gemacht.

Brainstorming Queen’s Bread

Ich habe mich dann für einen Entwurf entschieden und ihn in Illustrator umgesetzt. Als Illustrationen habe ich einen Hocker, Koriander und eine Karotte umgesetzt. Diese sind auch wieder im CI-CD sichtbar.

Hier findest du das CI-CD für Queen’s Bread.

Das ist das Ergebnis und meine Logos.

Kambly

Auch hier habe ich zuerst in Procreate gebrainstormt und mich dann für ein Design entschieden.

Brainstorming Kambly

Nachdem ich die Farben ausgewählt und das Logo in Illustrator sowie das „Brätzeli“ als Illustration gemacht habe, habe ich wieder ein CI-CD erstellt.

Hier findest du das CI-CD für Kambly.

Das ist das Ergebnis und meine Logos.

Orangenmost

Im letzten Monat habe ich mich dem Produkt Orangenmost gewidmet, das noch ein sehr historisches Logo besitzt. Ich wollte anfänglich das Historische noch beibehalten. Jedoch blieb am Schluss nur der Strohhalm und ich wollte es etwas moderner gestalten. Das hat sich wieder aus meinem Brainstorming ergeben.

Brainstorming Orangenmost

Als Illustrationen habe ich mich für die Orangen entschieden (aus offensichtlichen Gründen) sowie für den Strohhalm, der auch Teil des Logos ist. Alle diese Elemente, also Logo, Farben sowie Illustrationen und Mockups, habe ich in einem CI-CD gesammelt.

Hier findest du das CI-CD für den Orangenmost.

Das ist das Ergebnis und meine Logos.

(mbi)

Rückblickend war dieses Projekt für mich vor allem ein kreativer Prozess im Bereich Branding und visuelle Gestaltung. Die Idee, regelmässig Rebrandings für bestehende Marken zu entwickeln, hat mir eine klare Struktur gegeben und gleichzeitig viel Raum für eigene Entscheidungen gelassen.

Am Anfang habe ich gemerkt, dass ein Rebranding mehr umfasst als nur ein neues Logo. Erst durch die Auseinandersetzung mit der Marke, ihrer Kommunikation und ihrem bestehenden Auftritt konnte ich passende gestalterische Entscheidungen treffen.

Besonders wichtig war für mich der Prozess vom analogen Brainstorming über Procreate bis hin zur digitalen Umsetzung in Illustrator. Dabei habe ich gelernt, dass es sich lohnt, verschiedene Ideen auszuprobieren und nicht direkt bei der ersten Lösung zu bleiben.

Auch die Gestaltung der CI-CDs hat mir gezeigt, wie wichtig ein reduziertes und konsistentes Design ist. Die Herausforderung bestand darin, bewusst Elemente wegzulassen und klare visuelle Systeme zu entwickeln.

Insgesamt hat mir das Projekt geholfen, meinen eigenen Stil besser zu erkennen und strukturierter zu arbeiten. Ich habe gelernt, gestalterische Entscheidungen bewusster zu treffen und Ideen konsequent weiterzuentwickeln.