Geschützt: Videokonzept – UPD Bridge
Konzept
Der Auftrag kam von der UPD (Universitäre Psychiatrische Dienste Bern) im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie zur Bridge App. Ziel war die Produktion von Videos für diese App. Von Anfang an war es uns wichtig, dass der inhaltliche Teil – die Scripts – direkt von der UPD kommt. Der Kontakt lief dabei primär über den Projektverantwortlichen der UPD.
Scripts & Länge
Ein zentrales Problem zeigte sich bereits beim ersten Testscript: Obwohl eine Länge von drei bis fünf Minuten vorgegeben war, umfasste das gelieferte Script Material für elf Minuten. Dies wurde der UPD rückgemeldet.
Format (Hoch- vs. Querformat)
Wir dachten anfangs an Hochformat, tendierten nach der Testproduktion aber eher zu Querformat – auch im Hinblick auf die Einbindung in der App. Dies soll noch abgeklärt werden.
Erfahrungen & Erkenntnisse
Die wichtigste Erkenntnis war, zunächst Testvideos (Konzeptionsvideos) zu produzieren, anstatt direkt mit den offiziellen Aufnahmen zu beginnen. Dieser Demo-Ansatz erwies sich als sehr wertvoll:
- Viel gelernt über Produktion, Setup und benötigtes Material
- Überflüssiger Aufwand frühzeitig identifiziert
- Neue Erfahrungen gesammelt, insbesondere im Bereich Animationen
- Eigenständige Projektgestaltung von Anfang an – positiv und lehrreich
Der Arbeitsaufwand wurde anfangs höher eingeschätzt als er letztlich war – dennoch kamen durch Meetings und verschiedene Arbeitsschritte einige Stunden zusammen.
Technik
Auf der technischen Seite gab es einen Rückschlag: Der Teleprompter ging während der Testproduktion kaputt. Solche Zwischenfälle gehören zur Produktion dazu.
Positiv: Wir wissen nun genau, welches Material für die offiziellen Aufnahmen benötigt wird – und hat dieses bereits reserviert.
Gewählte Medien & Workflows
Aufgabenteilung
Wir haben einander bei jedem Schritt unterstützt, aber grundsätzlich die Aufgaben folgendermassen geteilt:
- Micha – Schnitt, Konzeption, Material
- Fabrice – Animationen, Visuals und Styling
Feedback Loop (Jugendrat)
Zum Abschluss des ersten Semesters wird ein Feedback Loop über den Jugendrat der UPD eingebaut – eine Organisation, die gezielt Feedback der Zielgruppe einholt. Rund zehn Personen werden einen Fragebogen ausfüllen, dessen Auswertung als Grundlage für die finale Produktion im zweiten Semester dient.
Zusammenarbeit
Innerhalb des Produktionsteams
Die Zusammenarbeit im Team verlief sehr gut. Verständigung und Organisation funktionierten reibungslos, und es wurde gemeinsam Zeit für die Arbeit gefunden.
Mit der UPD
Zu Beginn wurden regelmässige Meetings mit der UPD vereinbart und der Austausch war gut. Gegen Ende des Semesters nahm die Kontakthäufigkeit ab, was teilweise damit zusammenhing, dass wir zunächst die Videos fertigstellen mussten. Mit der nächsten Präsentation der Testvideos soll das Feedback nun eingeholt werden.
Offener Punkt: Veröffentlichung
Ein Konfliktpunkt entstand beim Thema Veröffentlichung: Wir hatten geplant, die Videos über Digezz.ch zu publizieren, worauf die UPD negativ reagierte. Dies muss für den zweiten Produktionsteil noch geklärt werden – allenfalls auch in Absprache mit unserem Coach.