unterwegs

unterwegs lädt ein, Schritt für Schritt mitzuziehen: Gemeinsam vorwärts, aufwärts, schlosswärts. Gemeinsam Kunst erleben: Tanz, Musik und Text. Für 90 Minuten wird die Umgebung in Utzigen zum wechselnden Bühnenbild mit Künstler:innen mehrerer Generationen. In Begleitung von Live-Musik und gesprochenen Texten führt die TanzbeWEGung Boll das Publikum durch Natur und Schlosspark.

Die Vorstellungen finden statt von Mai bis September 2026:

(abb)

Idee

Da meine Mutter erneut einen Tanzspaziergang initiiert hat, habe ich ihr gleich angeboten, die Kommunikation zu übernehmen. Im Modul Interaktive Medien V haben wir eine Webseite konzipiert, die Erinnerungen für die Vorstellungen per E-Mail ermöglicht. Daran anknüpfend habe ich den Flyer entwickelt.

Umsetzung

Als erstes begann ich auf Papier einen Prototypen zu zeichnen, die Informationen zusammenzutragen, die auf dem Flyer platziert werden müssen. Ich entschied mich bald für einen Wickelfalz.

Bald wusste ich, dass ich ein starkes Foto für den Hintergrund brauche. So ging ich bei zwei Proben mit und habe fleissig fotografiert.

Die grafische Arbeit habe ich mit Canva erledigt. Für die Druckerei musste ich jedoch andere Beschnittzugaben in InDesign anfügen.

Learnings

  • Einbettung des QR-Codes via bit.ly erlaubt nachträgliche Bearbeitung und Tracking des Links
  • Ich lernte die verschiedenen Falz-Optionen wie Wickelfalz, Z-Falz etc. kennen
  • Mein Workflow-Learning: Ich hatte ursprünglich einen Umweg über Canva-PNGs und InDesign gebaut, weil ich dachte, der Canva-PDF-Export sei qualitativ zu schlecht. Nachdem ich aber die Nachteile von PNGs (gerasterte Schrift) verstanden habe und erkannte, dass die Datenmenge des Canva-Exports für den Druck absolut ausreicht, bin ich wieder zum PDF-Flow zurückgekehrt.
  • Farbmanagement-Strategie: Da Canva oft amerikanische CMYK-Profile verwendet, habe ich mich für den sichereren Weg entschieden: Export in RGB aus Canva und die saubere Umwandlung in das korrekte europäische CMYK-Profil erst in InDesign.
  • Die Finder-Täuschung: Ich habe gelernt, dass die «Auflösung», die mir der Mac anzeigt (z. B. 876 × 629), nichts mit Bildqualität zu tun hat. Es sind lediglich die Papiermasse in der Einheit «Points», was meine Verwirrung bezüglich einer angeblich schlechten Auflösung komplett gelöst hat.
  • PDF-Struktur & Export-Logik: Ich habe verstanden, dass ein PDF keine pauschale DPI-Zahl hat, sondern ein Container ist. Bilder darin werden beim Export ggf. auf 300 dpi begrenzt (was für Fotos reicht), während Texte als Vektoren erhalten bleiben.
  • Druck-Physik (Farbe vs. Schwarz-Weiss): Bei Farben und Graustufen muss der Drucker «tricksen» und setzt Punkte nebeneinander (Raster), weshalb mehr als 300 dpi hier kaum Vorteile bringen. Bei reinem Schwarz-Weiss (Text/Linien) kann der Drucker jedoch seine volle mechanische Schärfe (z.B. 1200 dpi) nutzen. Deshalb ist es entscheidend, Schrift als Vektor (unendliche Auflösung) zu liefern, damit der Drucker diese Schärfe auch wirklich ausgeben kann und nicht durch ein 300-dpi-Raster limitiert wird.