Tennis Event
Wie stellt man einen eigenen Event auf die Beine, ganz ohne Hilfe externer Brands? Mit diesem Projekt bin ich dieser Frage nachgegangen und habe meinen ersten eigenen Community-Event organisiert.
Ich habe mich gefragt, womit mich meine Zuschauer verbinden.
Schnell wurde klar: Tennis.
Da ich selbst schon lange Tennis spiele, fühlte sich das für meine Community am naheliegendsten an.
Im Rahmen des Projekts habe ich serielle Videos auf TikTok und Instagram erstellt und veröffentlicht.
Die Performance war unterschiedlich, aber insgesamt konnte ich sagen, dass die Nachfrage für diesen Event da war – und auch in Zukunft bestehen wird.
Mein Ziel war es, auf den Event aufmerksam zu machen, Menschen anzusprechen, mich mit ihnen zu treffen und ihnen die Möglichkeit zu geben, Tennis auszuprobieren. Es war ein riesiger Spass.
Das Ganze habe ich ausschliesslich online angekündigt und vermarktet. Der Event fand sehr exklusiv mit acht ausgewählten Girls statt.
Ich denke, dieses Konzept könnte ich in Zukunft wieder umsetzen. Vielleicht auch in einem grösseren Rahmen. Der jetzige Event hat mir dafür eine sehr gute Ausgangslage gegeben.
Einblicke hinter die Kulisse folgen hier:





(vha)
Umsetzung
Zuerst habe ich mir überlegt, was zu mir passt und welcher Event sowohl für mich als auch für meine Zuschauer interessant sein könnte. So bin ich auf den Tennisplatz gekommen, da ich selbst seit über zehn Jahren Tennis spiele und dieses Wissen gerne weitergebe. Zu diesem Zeitpunkt war mir jedoch noch nicht bewusst, dass gar nicht so viele Interesse am Tennis haben. Vielleicht wäre in Zukunft also auch ein anderer Event möglich.
Trotzdem hat mir dieses Digezz-Projekt einen sehr guten Sprung für die Zukunft gegeben, insbesondere für zukünftige Events, da ich dadurch viel Mut gewonnen habe.
Ich habe danach alle kontaktiert, die sich für den Event gemeldet haben, und Zu- oder Absagen verteilt. Der Event selbst war ziemlich stressig, da ich nur zwei Stunden Zeit hatte, um alles umzusetzen und gleichzeitig zu filmen. Beim nächsten Mal würde ich definitiv mehr Zeit einplanen, besonders fürs Filmen. Ich habe zwar alles unter einen Hut bekommen, aber es war sehr intensiv.
Zum Glück hatte ich Personen, die mir beim Aufnehmen geholfen haben, sodass ich mich auch auf den Ablauf konzentrieren konnte. Für meinen ersten Event ist alles sehr gut verlaufen. Wir haben viel gelacht, die Videos kamen gut an und ich bin mir sicher, dass ich dieses Projekt in Zukunft erneut oder in ähnlicher Form umsetzen werde.
Herausforderungen
Eine Herausforderung war, dass meine Community mir zwar wegen Tennis folgt, aber nicht alle selbst Lust haben, Tennis auszuprobieren. Einige wollten deshalb nicht teilnehmen. Der Event war sehr sportlich aufgebaut, man musste also eine gewisse Begeisterung für Sport mitbringen.
Trotzdem konnte ich den Event in einem kleinen, exklusiven Rahmen stattfinden lassen.
Eine weitere Herausforderung war die Videoherstellung. Ich konnte nicht alles selbst filmen und musste mir Unterstützung suchen, um den Event medial festzuhalten. Am Ende hatte ich sehr viel Material. Gleichzeitig war eine gute Vorbereitung notwendig. Es war nicht einfach, aus all meinen Ideen die besten herauszupicken, da ich zu Beginn sehr viel gebrainstormt hatte. Sich dann auf zwei Ideen zu beschränken, war herausfordernd.
Die Herausforderungen lagen vor allem darin, dass ich anfangs nicht wusste, wer überhaupt kommen würde. Zudem war ich bei den Ankündigungsvideos stark vom Algorithmus abhängig, vor allem auf TikTok. Als ich gemerkt habe, dass es dort schwieriger ist, habe ich mich stärker auf Instagram fokussiert. Dort wurden die Inhalte gut ausgespielt, was mich zum Schluss gebracht hat, dass sich persönliche Themen besser für Instagram eignen.