Sweden 59°3605.1 N 14°5830.6 E

Einsame Natur, das Heulen von Wölfen in der Ferne und frische Heidelbeeren. Diesen Sommer war ich mit einigen Freund:innen in Schweden. Wir sind eine Woche lang mit Kanus durch die Flüsse und Seen von Svartälven gepaddelt und haben anschliessend noch eine Woche in einem Sommerhaus an einem See verbracht. Meine Kamera war mit dabei.

Für mich ist Schweden wie aus dem Bilderbuch: ein glatter, schwarzer See, dichte Tannenwälder und gemütliches Angeln am Wasser. Genau dieses Gefühl wollte ich in diesem Kurzfilm einfangen. Da ich die Tonbearbeitung sehr spannend finde und mich in diesem Bereich weiter vertiefen wollte, war es mein Ziel, in der Postproduktion ein vielschichtiges Sounddesign unter das Video zu legen.

Dafür habe ich auf Epidemic Sound zahlreiche Soundeffekte und Musikstücke ausgewählt und versucht, daraus eine dichte Atmosphäre zu schaffen. Welche Details habt ihr noch herausgehört?

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Zudem ist mir nach dieser Zeit in Schweden die Idee gekommen, ein T-Shirt-Design zu entwerfen, das als Andenken an diese Reise gedruckt werden könnte. Gesagt, getan: Ich habe einen Backprint sowie verschiedene Frontprints in Procreate gezeichnet und mit Hilfe eines Kollegen ein Sieb für den Siebdruck erstellt.

In den kommenden Wochen plane ich einen kleinen Event, bei dem alle, die auf der Reise dabei waren, ihr eigenes T-Shirt mitbringen können. Gemeinsam lassen wir das Abenteuer Revue passieren und am Ende hat jede Person ein tragbares Souvenir.

Die Koordinaten auf dem Shirt markieren den Ort, der uns auf der Kanutour am meisten beeindruckt hat. Die Koordinaten im Video verweisen auf dessen Entstehungsort. Mehr zu diesem Event folgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Als im Sommerhaus spontan die Idee eines Fotoshoots aufkam und alle einmal vor die Kamera wollten, entstanden rund 1’000 Porträts und Gruppenfotos. Diese habe ich in Lightroom bearbeitet und dabei viel über einen effizienten und strukturierten Bearbeitungsprozess gelernt. Wissen, das mir in zukünftigen Projekten weiterhelfen wird.

Zusätzlich war eine Fotofachfrau mit dabei, von der ich wertvolle und praxisnahe Tipps mitnehmen durfte.

(vha)

Das Sounddesign ist bei weitem nicht perfekt, und ich möchte in diesem Bereich in Zukunft noch viel dazulernen. Gleichzeitig fand ich es beeindruckend, wie viel Atmosphäre sich bereits mit einfachen Elementen wie Vogelzwitschern erzeugen lässt. Beim nächsten Mal würde ich gerne ein eigenes Aufnahmegerät mitnehmen, um die Sounds direkt vor Ort selbst einzufangen.

Rückblickend hätte ich mir zudem einige zusätzliche Totaleinstellungen gewünscht, etwa mit dem Motorboot in der Ferne. Da die Golden Hour zeitlich jedoch sehr begrenzt war, liess sich das nicht umsetzen. Auch beim Fotoshooting war es erneut eine wertvolle Lehre zu sehen, dass Licht die halbe Miete ist und dass man in diesem kurzen Zeitfenster schnell und fokussiert arbeiten muss, um dieses besondere Licht einzufangen.

Leider sind die T-Shirts noch nicht fertig, was ich etwas schade finde. Gleichzeitig bleibt so etwas, auf das man sich noch freuen kann 🙂