Soundtrack Jingle: Migratory Identity

Im Ramen (­čąí) von Digezz erhielt ich die Gelegenheit, an einer spannenden Kurzdoku-Serie mitzuwirken. Mein Beitrag bestand darin, einen Soundtrack-Jingle f├╝r den Vorspann zu produzieren.

Hier gehts zum Digezz Beitrag von Burim ├╝ber die Animation des Intros

Und hier das vollst├Ąndige Filmprojekt von Anja, Damaris und Larissa

Am Anfang wurden mir mehrere Artlist Songbeispiele vorgeschlagen, an denen ich mich stilistisch orientieren sollte. Sofort fiel mir auf, dass das Team nach etwas Modernem, Elektronischen suchte. Daher entschied ich mich, den Jingle im Synthwave Stil zu produzieren. Nachdem Burim die Animation vervollst├Ąndigt hatte, erstellte eine erste Skizze:

Dabei bemerkten wir, dass eine gewisse Emotionalit├Ąt fehlte. Zudem schien der Synth-Fokus auch nicht mehr so im Zentrum zu stehen, wie anf├Ąnglich gedacht, also versuchte ich, das Bestehende akustischer und sentimentaler umzufunktionieren, was uns schliesslich zu einem stimmigen Endprodukt brachte:

Und weils so sch├Ân war, hier nochmal im Kontext:

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(mou)

Obwohl ich bereits einige Erfahrung im Bereich Musikproduktion und Soundtracks sammeln durfte, brachte dieses Projekt ungewohnte T├╝cken mit sich. Grund daf├╝r ist etwas, das im ersten Augenblick wie ein Vorteil t├Ânt: Der Jingle soll lediglich 10 Sekunden lang sein. Das reicht knapp, um die Akkordfolge einmal zu h├Âren (ist es dann ├╝berhaupt noch eine Akkordfolge?), und dann besteht noch die Gefahr, dass der Song nicht genug Zeit hat, zu atmen. Dazu musste er mit dem Schnittrhythmus des Intros funktionieren, was wiederum eine Herausforderung war, denn zu Musik Schneiden ist einiges einfacher als zum Schnitt Musizieren.
Ich war ├╝berrascht, wie viel ich bei so einem kurzen Jingle lernen konnte und bin stolz auf das Endprodukt. Es ist stets eine Freude zu erleben, wie die harte Arbeit vieler zu einem tollen Gesamtprojekt zusammenkommt!