Safer-Use Regeln

Safer-Use Regeln

Jugendliche probieren gerne neue Sachen und testen schon mal ihre Grenzen aus. Dabei gehört der Konsum von psychoaktiven Substanzen, also Drogen, nunmal dazu. Die Safer-Use Regeln sollen die Jugendlichen sensibilisieren und das Risiko negativer Konsumfolgen möglichst minimieren – dabei gilt stets im Hinterkopf zu behalten: Kein Substanzkonsum ohne Grundrisiko!

Nach dem Motto «Less Risk more Fun» sollen die Safer-Use Regeln den Jugendlichen aufzeigen, wie man den potentiell negativen Folgen des Substanzkonsums bis zu einem gewissen Punkt entgegenhalten kann. Dabei ist aber sehr wichtig, sich zu merken, dass es keinen Drogenkonsum gibt ohne Grundrisiko! Diese Strategien sind also keine 100% Sicherheit, dass sich der Konsum resp. die Folgen davon nicht in eine negative Richtung entwickeln können.

Das Risikopotential der psychoaktiven Substanzen werden von den drei Bereichen der Safer-Use Regeln «Drug», «Set» und «Setting» beeinflusst. Die Jugendlichen können sich jeweils Überlegungen zu den passenden Fragestellungen machen und sich so auf die möglichen Folgen vorbereiten.

Für die Präsentation der Bachelorarbeit meiner guten Kollegin Livia habe ich ein Erklärvideo über die Safer-Use Regeln erstellt. Livia studierte im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention an der ZHAW und setzt sich nun mit ihrer Arbeit für genau solche Präventionsmassnahmen ein.

(hil)

Idee

Meine Kollegin Livia studierte bis zu diesem Sommer an der ZHAW Gesundheitsförderung und Prävention. Für die Abschlusspräsentation ihrer Bachelorarbeit mit dem Thema „Safer-Use Regeln“ hat sie mich gefragt, ob ich ein kurzes Erklärvideo produzieren möchte – natürlich sagte ich zu.

Workflow

Als erstes skizzierte ich auf meinem iPad einen groben Videoablauf in Form von Thumbnails und holte mir ein erstes Feedback von Livia ein. Zusammen haben wir im Vorfeld die wichtigsten Punkte erarbeitet, welche zwingend im Video enthalten sein sollten. Nachdem mir Livia ihr „GO“ gegeben hat, zeichnete ich im Adobe Illustrator auf dem iPad die verschiedenen Sequenzen. Von der Figur über den Text bis hin zum Hintergrund und der Farbpalette habe ich alles selbst erarbeitet und konzipiert.

Nach Fertigstellung der Sequenzen im Illustrator suchte ich mir eine passende Musik aus. Ich exportierte alle Dateien auf den Laptop ins Illustrator und machte Anpassungen. Danach schickte ich diese weiter ans Adobe AfterEffects, wo die grösste Arbeit begann – ich textete, animierte und korrigierte fortlaufend, bis ich das gewünschte Ergebnis hatte. Zum Schluss exportierte ich mein Werk und lud es auf Youtube hoch.

Fazit & Learnings

Der ganze Arbeitsprozess von A-Z (Thumbnails > Illustrator > After Effects) hatte ich zuletzt im 2. Semester durchgespielt. Daher war es für mich zu Beginn eine ziemliche Herausforderung – vor allem mit AfterEffects umzugehen, da ich dieses Programm (wie bereits erwähnt) zuletzt im 2. Semester benutzt habe. Meine Schulkollegin musste mir dabei oft mit Rat und Tat zur Seite stehen. Aber die Arbeit damit machte mir grossen Spass und ich fand es faszinierend, wie meine Zeichnungen „zum Leben erwachen“ konnten und auch ohne Premiere Pro ein cooles (Animations)Video entsteht.

Aber das Wichtigste ist: Livia hatte grosse Freude an dem Video und auch die Zuhörer:innen an der Präsentation waren davon begeistert – und das war schlussendlich mein grösstes Ziel.