Portfolio in Figma
Um meine Videoprojekte präsentieren zu können, habe ich im Rahmen dieses Projekts ein Portfolio-Design in Figma erstellt. Ziel war es, eine Portfolio-Website zu entwerfen, auf der alle Arbeiten gesammelt und klar strukturiert dargestellt werden. In diesem Projekt habe ich mich bewusst ausschliesslich auf das Design konzentriert, um genügend Zeit in Konzeption und Ausarbeitung investieren zu können.
Zu Beginn habe ich mir Gedanken zu meiner Zielgruppe gemacht. Ich möchte, dass potenzielle berufliche Partner, beispielsweise Agenturen oder Filmproduktionen, meine Arbeit gebündelt auf einer visuell ansprechenden Seite sehen können. Da ich nicht nur Filmschaffende aus dem deutschsprachigen Raum ansprechen möchte, habe ich die Website auf Englisch gestaltet.
Wichtig war mir, die Aufmerksamkeit meiner Zielgruppe direkt einzufangen. Deshalb wird bei jedem Neustart der Seite zunächst ein kurzer Zusammenschnitt ausgewählter Clips gezeigt, bevor man automatisch auf die Work-Seite weitergeleitet wird. Auf dieser Work-Seite sind von mir ausgewählte, aktuell beste Projekte zu sehen, während auf einer Index-Seite alle Projekte gesammelt aufgeführt sind. Abgerundet wird das Ganze durch eine persönliche About-Seite, auf der nicht nur meine Arbeit, sondern auch ich als Person und meine Motivation sichtbar werden. So können sich Interessierte auch ein Bild machen, wer ich bin als Person.
Gestalterisch war es mir wichtig, das Design so minimal wie möglich zu halten, damit meine Videoprojekte im Vordergrund stehen. Aus diesem Grund habe ich mich für ein schwarz-weisses Design und eine sehr reduzierte Typografie entschieden. Für Inhalt und Layout habe ich zahlreiche Websites von Filmproduktionen sowie freischaffenden Creative Directors, Colorists und Editors analysiert, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie zeitgemässe Portfolio-Seiten aufgebaut sind. Beispiele, die mich inspiriert haben, sind unter anderen Ancillary Post, Franziska Heinemann, Tyma, Farbfilm, Alexander Ronsdorf und viele weitere.
Ich freue mich darauf, zukünftige Videoprojekte in dieses Portfolio zu integrieren und die Work-Seite nach und nach mit neuen, stärkeren Arbeiten zu ergänzen.



(mmi)
Kritisch zurückblickend habe ich sehr viel Zeit damit verbracht, unterschiedliche Farben und Layouts auszuprobieren, weil ich wollte, dass die Seite besonders hervorsticht. Irgendwann wurde mir jedoch klar, dass das Hauptziel des Portfolios ist, den Fokus auf die Videoprojekte zu lenken und nicht durch ein zu aufwendiges Design abzulenken. Eine grosse Herausforderung war es, ein konsistentes Layout und einen einheitlichen Look über alle Unterseiten hinweg zu entwickeln.
Parallel dazu habe ich an einem Logo gearbeitet, das ich gerne oben links platzieren würde. Da ich mit den bisherigen Ergebnissen noch nicht zufrieden bin, wurde bislang bewusst kein Logo implementiert. Auch mit dem aktuellen Clip auf der Startseite bin ich noch nicht vollständig zufrieden: Einerseits möchte ich ihn kürzer halten, um die Aufmerksamkeit der Zuschauer nicht zu verlieren, andererseits mehr verschiedene Projekte zeigen. Momentan habe ich noch zu wenig fertige Videoprojekte, um einen wirklich dichten, kurzen Clip zu gestalten der jetzige Clip ist daher eher als Platzhalter zu verstehen.
Für die finale Umsetzung der Website plane ich, ein interessantes und leicht unerwartetes Scroll-Verhalten einzubauen. So liesse sich die Seite spannender gestalten, ohne die Aufmerksamkeit durch starke Farben oder andere ablenkende Elemente von den Videoprojekten wegzunehmen. Beim Erstellen dieser Seite habe ich gemerkt, wie wichtig klare Entscheidungen im Designprozess sind: Ich habe viel Zeit damit verbracht, unzählige Varianten auszuprobieren, weil ich viele Richtungen ansprechend fand und mich nur schwer festlegen konnte. Hätte ich früher eine Entscheidung für einen Look getroffen, hätte ich mehr Zeit für Feinarbeit und Details gehabt.