Mord im Medienhaus!

Du hast richtig gehört! Im Medienhaus wurde eine Leiche gefunden. Es handelt sich um Nils Bucher, Dozent für audiovisuelle Medien am MMP-Studiengang. Doch wer hat Nils auf dem Gewissen?

Als Polizeiinspektor Jörg Pfister zum Tatort gerufen wird, konnte die Anzahl an Verdächtigen bereits auf sechs Personen reduziert werden:

Sophia Leuenberger (42): 
Sie leitet den Studiengang nun schon seit fünf Jahren erfolgreich. Seither ist die Anzahl der Studierenden stetig gestiegen, was sie ihrem Management zuschreibt.

Markus Kohler (25): 
Der geschäftige Radiomann scheint immer da zu sein, wo es eine Geschichte zu erzählen gibt. Nebenbei studiert er halt noch Multimedia Production.

Olivia Brülisauer (21): 
Die hübsche Studentin hat sich mit ihren TikTok-Videos eine regelrechte Fangemeinde im Internet erarbeitet. Mittlerweile kann sie damit sogar ihr Studium finanzieren.

Fabio Stalder (23): 
Der junge Student ist extrem versiert im Umgang mit der Kamera. Egal ob die Wahl des Bildausschnitts oder beim Color-Grading, seine Arbeit sucht seinesgleichen.

Helena Flückiger (21): 
Sie ist neu im Studium und scheinbar ständig im Stress. Kein Wunder, der Spur an leeren Matedosen nach zu urteilen, die sie hinter sich lässt.

Alex Widmer (36): 
Wird von den Studierenden für seine ruhige Art und seinen Style bewundert. Doch wenn der Dozent für das Fach Interaktive Medien seine Kopfhörer anzieht, dann ist er in der Welt der Einsen und Nullen.

Löse das Rätsel um Nils‘ Tod!

Sie alle könnten den Mord begangen haben. Schlüpfe mit fünf Mitspieler:innen in die Rolle der Verdächtigen und komme Nils‘ Mörder auf die Schliche. In fünf Hinweisrunden erhält jeder Spieler neue Hinweise, welche helfen können, den Mord zu klären.

So weit so gut, doch wo findest Du nun das Spielmaterial?

Normalerweise ist es üblich, dass der oder die Spielleiter:in als Vorbereitung für den Anlass das Krimidinner ausdrucken muss. Diesen Schritt ersparst Du dir hier, denn ich habe dafür eine eigene Webseite programmiert. Du findest sie hier: Krimidinner

Ich empfehle dir, für die Mainpage ein Tablet oder Laptop zu brauchen, während jeder Spieler den QR-Code seines Charakters scannt, um die eigene Rolle zu lesen.

Das Spiel wird in fünf Runden gespielt, in denen immer mehr Hinweise ans Licht kommen. Könnt ihr gemeinsam den oder die Mörder:in finden und dingfest machen?

Viel Spass!

(eli)

Prozess

  1. Themenfindung
    Ich habe ziemlich gestruggelt, ein Thema zu finden. Doch dann veranstaltete ich mit Freunden ein Krimidinner. Als Spielleiter musste ich jedoch etwa 40 Seiten mit Anleitung und  Hinweisen ausdrucken. Aber wieso sollte das eigentlich nicht digital sein? Also schrieb ich ein eigenes Krimidinner in einem familiären Setting und programmierte eine eigene Webseite dafür.
  2. Erfindung Krimidinner
    Ich habe es ziemlich mit Alliterationen. Der kecke, kurisose Kalender mit kuriosen, kolorierten Katzenbildern beweist das. Es gab also nur einen Ort, wo der Mord geschehen sein konnte: im Medienhaus. Also schrieb ich eine Storyline mit verschiedenen Charakteren. Ich würde lügen wenn ich behaupten würde, dass die Personas aus dem Mordfall nicht gewissen Charakterzügen von Mitstudent:innen aus dem Multimedia Production Studiengang nachempfunden wurden.
  3. Programmieren
    Ganz klar eigentlich eines meiner unliebsten Fächer. Aber wenn ich mein Krimidinner online haben wollte, musste ich mich wohl oder übel in den sauren Apfel beissen. Basierend auf einem älteren Projekt aus dem IM Unterricht suchte ich mir den nötigen Code zusammen. Dazu habe ich ChatGPT 4 benutzt.

Selbstkritik:

Gut:

  1. Ziel erreicht: Ein eigenes Krimidinner schreiben und digitalisieren
    Jedes Mal wenn der Code funktioniert hat, hatte ich Freudentränen in den Augen
  2. QR-Codes und Hinweiscodefeld
    Ich bin richtig stolz, wie das Krimidinner aufgebaut ist. Jeder Mitspieler kann seine Rolle auf dem eigenen Smartphone anschauen und sich dort auch Notizen machen.
  3. Einfachheit
    Ursprünglich wollte ich die Hinweise in einer Datenbank verstecken, welche dann mit POST und GET abgerufen wird. Allerdings ist meine jetztige Lösung viel simpler.

weniger gut:

  1. Zeitmanagment
    Ich bin immer noch kein Freund von Deadlines. Obwohl seit September klar ist, dass ich ein Projekt brauche, habe ich mich erst im Dezember drangesetzt. Da gab es einige Nachtschichten.
  2. Vielleicht unnötiger Code
    Ich habe extreeem drauf geachtet, dass ich weiss, wofür jedes Codestück ist. Allerdings gehe ich davon aus, dass gerade das CSS File um einiges kürzer sein könnte und sich dort viel toter Code tummelt, der nie referenziert wird. Aber ich getrau mich nicht, dort was zu löschen.

Erkenntnisse

  1. Programmieren kann auch Spass machen.
  2. Vielleicht hätte man das Krimidinner noch Playtesten sollen…. @Thomas: Ein Krimiabend mit den Dozenten?