Los Archivos de Pili Pequeña

Traum und Realität, Angst und Hoffnung, Isolation und Zugehörigkeit: «Los Archivos de Pili Pequeña» ist eine Geschichte, die von Abgründen, innerem Diskurs und Abschied handelt. Die Protagonistin Pili ist auf der Suche nach einem Platz in dieser Welt und findet dabei vor allem sich selbst.

Die Idee, eine Geschichte zu schreiben, hatte ich kurz nachdem uns das Modul Digezz vorgestellt wurde. Ende des letzten Jahres ist «Pili» entstanden. Ich habe sie anfangs nur skizziert und mir vorgestellt, was sie genau für Eigenschaften hat.

Als es schliesslich Zeit war, mit Digezz anzufangen, habe ich mich entschieden, aus ihr meine Protagonistin zu machen. Als Zweites ist «Albert» dazugekommen und als letztes Max. Die ganze Geschichte handelt in einem zeitfreien Raum. Keiner der Charaktere soll für die Leserin oder den Leser zu greifbar sein. Für mich war es wichtig, dass jede Einzelne und jeder Einzelne seine eigene Interpretation dieser Figuren aufnimmt. Die ganze Geschichte ist eine Mischung aus Elementen der echten Welt und kompletter Fiktion. Diese Grenzen verschwimmen während der Erzählung immer wieder.

«Los Archivos de Pili Pequeña» ist eine Introspektion, die ich versuchte auf Papier zu bringen. Wichtig war mir dabei bei dem Text und den Illustrationen so intuitiv wie möglich zu arbeiten. Regeln und Schemata habe ich dabei kaum beachtet, es sollte eine experimentelle Geschichte werden.

Ich habe zuerst einen Rohentwurf geschrieben, den ich einige Male überarbeitet habe. Immer wieder hat sich das Konzept verändert. Als ich es dann als stimmig empfand, habe ich mit den Illustrationen begonnen. Mir war wichtig, dass eine Assoziation zu einem Kinderbuch entstand, weil Pili selbst noch viele kindliche Charaktereigenschaften aufweist. Hier einige Skizzen:

Diese Geschichte ist eine für Menschen, die ihr Zuhause zuerst finden mussten oder noch keines haben. Es soll Zugang und Empathie für verschiedene Umstände und Lebensbedingungen schaffen. Speziellen Dank an meine Schwester und meine beste Freundin, die mich auf dem Weg dieser Geschichte unterstützt haben.

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(eli)

Während der Arbeit an «Los Archivos de Pili Pequena» stiess ich auf mehrere Herausforderungen, die sowohl technische als auch kreative Aspekte betrafen.

Erstellung einer atmosphärischen Erzählung:

Eine der grössten Herausforderungen war die Schaffung einer dichten und stimmungsvollen Atmosphäre, die die emotionale Reise der Protagonistin widerspiegelt. Es war schwierig, die Balance zwischen detaillierten Beschreibungen der Umgebung und der Handlung aufrechtzuerhalten, ohne den Leser zu überladen oder zu langweilen.

 

Darstellung psychischer Herausforderungen:

Ein weiteres Problem war die einfühlsame und authentische Darstellung von Pilis inneren Kämpfen und ihrer Beziehung zu Albert. Es war wichtig, die psychischen Herausforderungen realistisch darzustellen, ohne in Klischees zu verfallen oder das Thema zu trivialisieren.

Charakterentwicklung und -interaktionen:

Die Entwicklung der Charaktere und ihrer Beziehungen zueinander war ebenfalls eine Herausforderung. Es war besonders schwierig, die Dynamik zwischen Pili und Albert sowie ihre Begegnung mit Max glaubwürdig und tiefgründig darzustellen. Ich habe Zeit damit verbracht, detaillierte Hintergrundgeschichten und Persönlichkeitsprofile für die Charaktere zu erstellen. Dies half mir, ihre Interaktionen und Entwicklungen im Verlauf der Geschichte konsistent und nachvollziehbar zu gestalten.

Verbesserungsmöglichkeiten für zukünftige Projekte

Strukturierte Planung und Zeitmanagement:

In zukünftigen Projekten werde ich eine strukturierte Planungsphase einführen, in der ich klare Meilensteine und Deadlines setze. Das wird mir helfen, den Fortschritt besser zu verfolgen und sicherzustellen, dass genügend Zeit für Überarbeitungen und Feedbackrunden bleibt.

Fazit

Die Arbeit an «Los Archivos de Pili Pequena» war eine wertvolle Lernerfahrung, die mir geholfen hat, meine Fähigkeiten im Erzählen komplexer und emotionaler Geschichten zu verfeinern. Trotz der Herausforderungen bin ich stolz auf das Endergebnis und die erzielten Fortschritte.