horgenglarus mit Pascal Schmutz

Pascal Schmutz

Pascal Schmutz ist ein etablierter, mit 16-GaultMillau-Punkten ausgezeichneter Gourmetkoch und war 2010 «Entdeckung des Jahres in der Deutschschweiz». Er kreiert wild, farbig, manchmal etwas verrückt und oft spielerisch, mit einer Prise Humor. Konsequent berücksichtigt er das regionale Gewerbe und verwendet für seine unverfälschten, authentischen Gerichte nur lokale und saisonale Produkte. 

Ich kenne Pascal aus einem früheren Projekt und für das Pop-Up «möbelibar» von horgenglarus, welche dieses zur Bewerbung neuer Produkte vom September 2023 in Zürich organisierte, durfte ich ein paar Reels erstellen.

Das Ziel war ein, zwei dynamische Reels zu erstellen, welche Pascal für seinen Instagram-Account nutzen kann. Einmal soll das Essen im Fokus stehen und einmal er als Gastronom. Gäste sollten aus Datenschutzgründen nicht gezeigt werden. In der Gestaltung war ich ansonsten frei, es sollte einfach «jung» wirken und das Pop-Up vorstellen. Es zu bewerben war nicht die Priorität, weil die verfügbaren Plätze zu diesem Zeitpunkt schon für den ganzen Monat ausgebucht waren.

Ich erstellte mehrere Versionen dieser Reels. Drei davon habe ich in diesem Beitrag verlinkt.

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(mst)

Umsetzung

Ich war einen Abend lang vor Ort und versuchte jede Aktivität von Pascal und des Küchenpersonals aufzunehmen. Weil das Semester noch nicht angefangen hat und ich den Auftrag recht spontan erhalten hatte, konnte ich nur meine etwas ältere Kamera verwenden. Dies war vor allem ein Problem, weil die Lichtverhältnisse für die Aufnahmen nicht ideal waren und ich dem, wegen fehlendem Material, nur schlecht entgegenwirken konnte. Die andere Schwierigkeit war, dass ich dem Personal bei ihrer Arbeit nicht im Weg stehe. In der Gastronomie muss alles schnell gehen und der Stress ist ein fast ständiger Begleiter. Deshalb war es wichtig, mich richtig positionieren, um eben nicht im Weg zu stehen, aber trotzdem einen guten Winkel für die Aufnahmen zu erhalten.

Post Production

Bevor ich mit dem Schnitt angefangen habe, suchte ich nach passender Musik und sprach diese mit Pascal ab, damit er sie absegnen konnte. Daraufhin schnitt ich mehrere Versionen zusammen und zeigte ihm diese Pascal, damit er seine Ideen anmerken durfte und ich diese ins Reel implementieren konnte. Dieser Prozess wiederholte sich einige Male. Mit der Farbkorrektur verlief der Prozess etwas schneller.

Learnings

Bei diesem Projekt habe ich gelernt, wie wichtig die Kommunikation zwischen mir und der auftraggebenden Person ist. Ich glaube, viele Feedbackrunden hätten vermieden werden können, wenn wir uns vor der Umsetzung etwas ausführlicher ausgetauscht hätten.