«GRENADINE PARK» Musikvideo

Thumbnail Grenadine Park

Offizielles Musikvideo von den Hip-Hop Künstlern OhNoQuincy und ThiefInTheNight

Auf meiner Bucketlist war schon lange die Produktion eines Musikvideos, mit dem Studiumsbeginn durfte ich Quincy (OhNoQuincy) kennenlernen. Er ist Hip-Hop Künstler und ermöglichte mir die Produktion seines Musikvideos für den Titel «GRENADINE PARK» (mit ThiefInTheNight) auf seiner neusten EP.

In dem Song geht es um die Flucht aus dem stressigen Alltag in eine Traumwelt. Die Kulisse der verlassenen Lungenklinik im Tessin und dem Grün 80 Park in Basel geben dem Musikvideo die richtige Stimmung und unterstreichen die Aussage des Songs.

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(eli)

Aller Anfang ist schwer

Nachdem ich mich mit Quincy (OhNoQuincy) zusammengesetzt habe, ging es recht, schnell bis wir das noch unveröffentlichte Lied gefunden haben, für welches ich das Musikvideo produzieren möchte. Jedoch kam da bereits die erste Hürde. Mein Geschmack bei Musikvideos ist eher Effektlastig und ist daher zeitaufwendig. Mein erstes Konzept war vollgepflastert mit verschiedenen Locations, Animationen und Luxus. Doch so war das Musikvideo schwer umzusetzen.

Nachdem ich einen Locationtipp von einer DBM Studentin namens Noemi Früchtenicht erhalten habe, bin ich ins Tessin gegangen, um diese Location zu Scouten. Die Location war perfekt. Eine verlassene Lungenklinik, welche als Symbol für den stressigen und zerstörten Alltag steht, in der man Szenarien darstellen kann, welche nicht zum Rest des Bildes passen.

Dies spielt zur Bedeutung des Liedes. Eine Zuflucht finden aus der hektischen Realität. Nachdem ich im Tessin war, war es an der Zeit, das zweite Konzept zu schreiben. Dies viel mir deutlich schwerer, da ich mich auf die vorhandenen Ressourcen beschränken musste, welche meine Kreativität deutlich einschränkten.

Eine weitere Herausforderung war es, dass dieser Song ein Feature hat. Und das ist Amos (ThiefInTheNight). Obwohl er seine Wurzeln in der Schweiz hat, wohnt er in Berlin und kann daher nicht so einfach in der Schweiz an einem Dreh teilnehmen. So wurden die Drehdaten verschoben und der Dreh fiel schliesslich am Auffahrtswochenende aus.

Zudem wurde das Lied nach dem Dreh nochmals überarbeitet und ich konnte nicht gleich mit dem Schnitt beginnen. Nachdem ich dann den fertigen Song erhalten habe, ging es an die Arbeit.

Aufgrund dieser Verspätungen musste ich Animationen und Effekte mit bedacht planen und einwenig vom Konzept abweichen.

 

Fazit

Wenn ich in Zukunft nochmals ein Musikvideo mache, würde ich so einiges anders machen.

Ich würde mir ein grösseres Team zusammenstellen, ich hatte zwar Noemi als Allrounderin und ich bin ihr auch sehr dankbar, jedoch hätte ich noch 1-2 filmversierte Personen gebraucht, welche mich unterstützt hätten oder sogar die Kamera übernommen hätten, damit ich mich auf das Endresultat fokussieren kann. Zudem würde ich darauf achten und die Künstler auch mehrmals darauf hinweisen, dass der Song fertig sein muss, bevor man das Musikvideo dreht, so könnten Zeitpläne auch eingehalten werden.

Im Endeffekt hat es geklappt, jedoch hat es mich mehr Nerven gekostet, als es mir lieb wäre und durch die Deadline und die Verspätungen waren Arbeitseinheiten bis in die Nacht gefordert.