Das klingt nach Berlin

Ich war in Berlin. Mit dabei: Meine Kamera und ein Zoom Aufnahmegerät. Daraus entstanden ist eine Aufzeichnung dessen, was ich gesehen und gehört habe. Was rundherum geschieht, kannst du dir selbst ausmalen.

(ash)

(Empfehlung: das Video mit Kopfhörern geniessen.)

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Und hier noch einige Einzelbilder aus Berlin.

Die Welt der Geräusche und Sounds und Musik fasziniert mich. Die letzte Woche meiner Semesterferien verbrachte ich in Berlin. Fotos machte ich ohnehin, doch was wenn ich auch den Klang einfangen würde? Ohne grosses Ziel, ohne grosse Ambition, wie das Endergebnis aussehen konnte, packte ich ein Zoom H6 Aufnahmegerät mit ein und nahm gelegentlich einige Geräuschekulissen auf.

Erstens 

Nach meiner Rückkehr bearbeitete ich – wie auch sonst immer – meine gemachten. Das Audio hingegen verstaubte eine Weile auf meiner Festplatte. Bis ich etwas Abwechslung zum neuen Studiumsalltag brauchte und ein erstes Premiere Projekt erstellte. Dann ging ich das Audio durch, benannte die Files und importierte sie mit passenden Fotos. Ich stellte mir etwas schlichtes, etwas einfaches vor. Das Bild soll länger als es der Kopf vielleicht erwartet, zu sehen sein. Die Geräusche im Hintergrund tragen zu einem vollumfänglich intrinsischen Erlebnis bei.

Zweitens

Das erste Bild zeigt mein zu Hause in der Schweiz. Das ganze soll wie ein Vlog aufgebaut sein. Eine Audioreise, von mir zu Hause nach Berlin und wieder zurück. Das Audio packte ich sinngemäss unter die Bilder, versah es mit einigen Keyframes, sodass der Schnitt zwischen den Aufnahmen nicht allzu hart erschien. Das ganze sollte sanft sein, eine Audioreise auf Wolken.

Drittens

Der erste Versuch basierte auf reinem Klang, Geräuschen und Effekten. Dann verbrachte ich einige Zeit in einem Haus mit einem Klavier und entschied das aufgenommene Cover von „Una Mattina – Ludovico Einaudi“ unter die Berlinaufnahmen zu legen. Zunächst war ich zwar unsicher beim genannten Schritt, da dass Lied im engen Zusammenhang mit dem französischen Film „Intouchable“ steht und keineswegs im Bezug zu Berlin steht. Aber die Melodie passte zur Stimmung, die ich vermitteln möchte (ausserdem kann ich nichts selbst komponieren, und muss beim Klavierspiel immer auf bereits bekannte Lieder zurückgreifen).

Viertens

Da wir im Dritten Semester im Modul „Audio & Kameratechnik“ den Fokus auf die Audioproduktion legen, passte mein Projekt perfekt in den Stundenplan. Nach einer ersten Audition Einführung exportierte ich die Audiofiles vom Premiere ins Audition, spielte mit dem Equalizer herum und tobte mich in Sachen Sounddesign aus. Das Zurückexportieren funktionierte leider nicht. Auch nach mehrmaligem Versuch, wollte der Austausch zwischen den beiden Programmen nicht ganz funktionieren, also beliess ich die Audiobearbeitung in Premiere Pro so, wie sie zu Beginn war. Als kleinen Effekt verstärkte ich ab und an den Linken oder Rechten Eingang, sodass sich die räumliche Vorstellung verstärkte.

Endresultat

Mit dem Endresultat bin ich sehr zufrieden. Zwar könnte man im Bereich der Audiobearbeitung noch einiges mehr hinzufügen. Ich könnte noch nach passenden Effekten suchen, diese bei einigen Bildern (Strassen, Park, etc.) hinzufügen. Für dieses Mal entschied ich mich aber mich auf meine eigens gemachten Aufnahmen zu beschränken. Ich hab jedoch vor auch in Zukunft meine Reisen (sobald wieder möglich), audiovisuell mit Fotos und Audiodateien festzuhalten. So wird meine Vorstellung und Erinnerung nicht von konkreten Videos beeinflusst, sondern geht von einem Foto aus und kann sich ungehindert an alle anderen Momente, die vielleicht nicht aufgezeichnet wurden, erinnern.