Cablinca: Editorial- und Produktfotografie

Für das Schmucklabel Cablinca entwickelte ich gemeinsam mit der Gründerin ein visuelles Konzept für Social Media sowie ein begleitendes Editorial. Von der Ideenfindung über die Sammlung von Stimmungsbildern bis hin zur fotografischen Umsetzung entstand eine Bildserie, welche die handgefertigten Silberringe in einer eigenständigen und ausdrucksstarken Ästhetik präsentiert.

Cablinca produziert handgefertigte Ringe aus 999 Silber. Ziel des Projekts war es, eine visuelle Bildwelt zu schaffen – unteranderem für Social Media – die die Besonderheit des Materials und den Charakter der Marke widerspiegelt.

Gemeinsam entwickelten wir eine Bildsprache, die auf starken Kontrasten, ungewöhnlichen Materialien und gezielten Lichtinszenierungen basiert. Die entstandenen Fotografien wurden anschliessend für den Instagram-Auftritt sowie für ein Editorial verwendet.

Entstanden ist eine Bildserie mit einer klaren visuellen Identität, die sowohl auf Instagram als auch im Editorial eingesetzt werden kann. Die Fotografien unterstützen die Positionierung der Marke und schaffen einen wiedererkennbaren visuellen Auftritt.

Instagram: @cablinca

Aufgabenbereiche

Ich war während des gesamten Projekts in sämtliche Arbeitsschritte involviert:

  • Konzeption der Bildserie
  • Recherche und Sammlung von Stimmungsbildern
  • Entwicklung der visuellen Sprache
  • Planung und Durchführung der Fotoshootings
  • Fotografie/ Bildbearbeitung
  • Redaktionelle Aufbereitung für das Editorial

Visual Language

Konzeption und Gestaltung

Zu Beginn entwickelten wir gemeinsam die gewünschte Markenästhetik. Dafür recherchierte ich Referenzen und erstellte ein Moodboard, das als Grundlage für die spätere Bildwelt diente.Die Bildsprache sollte modern, experimentell und gleichzeitig hochwertig wirken. Um dies zu erreichen, arbeiteten wir mit starken Kontrasten, unterschiedlichen Texturen und gezielten Lichtstimmungen.

Material als Storytelling

Während der Shootings wurden die Schmuckstücke in verschiedenen Inszenierungen fotografiert. Zum Einsatz kamen unter anderem:

Handschuh · Chilis · Eis · Wasser · Milch · Moos · Licht

Jedes Element brachte eine eigene Stimmung mit sich und schuf spannende Kontraste zwischen Kälte und Wärme, Härte und Weichheit sowie Natur und Inszenierung. Durch das Zusammenspiel von Material und Silber entstanden Bilder, die den Schmuck nicht nur zeigen, sondern ihn in eine visuelle Erzählung einbetten. So wurde das Silber zum Mittelpunkt einer Bildwelt, die Materialität, Ästhetik und Atmosphäre miteinander verbindet.

Tools

  • Adobe Photoshop
  • Adobe Indesign
  • Pinterest (Recherche)
  • Kamera- und Lichttechnik

(mbi)

Material. Licht. Silber.

Das Projekt hat mir gezeigt, wie entscheidend eine sorgfältige Konzeption für eine stimmige visuelle Umsetzung ist. Besonders das Arbeiten mit Stimmungsbildern half dabei, bereits vor dem Shooting eine klare Bildsprache zu definieren und diese während der Produktion konsequent weiterzuführen. Im Verlauf des Projekts konnte ich meine Fähigkeiten in der Produktfotografie und visuellen Gestaltung weiterentwickeln. Die Arbeit mit unterschiedlichen Materialien und Texturen, von kalten und flüssigen Elementen bis hin zu organischen Strukturen, war dabei zentral, um Kontraste zu erzeugen und die Materialität des Silbers hervorzuheben. Gleichzeitig wurde mir bewusst, wie stark Licht die Wirkung eines Motivs beeinflusst und wie wichtig eine präzise Lichtsetzung für Stimmung ist.

Rückblickend war besonders wertvoll, dass das Projekt in enger Zusammenarbeit mit der Marke entstanden ist. Dadurch konnte ich nicht nur gestalterisch arbeiten, sondern auch ein besseres Verständnis für Markenidentität und visuelles Storytelling entwickeln. Die Herausforderung bestand darin, ein Produkt nicht nur darzustellen, sondern ihm durch Inszenierung eine eigene Bildwelt und Atmosphäre zu geben.

Insgesamt hat mir dieses Projekt gezeigt, wie stark Konzept, Fotografie und Postproduktion ineinandergreifen. Für zukünftige Arbeiten würde ich mich gerne noch mehr mit der Bildbearbeitung auseinandersetzten. Trotzdem bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis, da eine eigenständige Bildsprache/Ästhetik entstanden ist, die den Charakter von Cablinca transportiert.