Big Air Chur 2022

Das Big Air Chur ging 2022 in die zweite Runde. Das Publikum durfte den Freeskier:innen und Snowboarder:innen dabei zuschauen, wie sie über die Schanze sprangen, zu Konzerten von KIZ, Busta Rhymes und Kraftklub tanzen und tolle Preise gewinnen. Einige hatten sogar die Möglichkeit, an der vielleicht einzigen Challenge teilzunehmen, die die Schweiz spalten könnte.

Bündner:innen gegen Ausserkantonale – unsere sorgfältig auserwählten Kandidat:innen durften Lieder gurgeln, Kaugummiblasen machen und Sportler:innen aufzählen. Können die Bündner:innen ihren Kanton am Big Air 2022 in Chur verteidigen, oder nehmen die Ausserkantonalen den Sieg mit nach Hause?

Um den nationalen Zusammenhalt trotzdem noch ein wenig zu wahren, wollten wir dann auch noch von allen wissen, was ihre Tipps fürs Big Air Chur sind. Schliesslich wollen wir, dass sich auch 2023 wieder die ganze Schweiz auf dem Gelände versammelt.

(dbo)

Vorproduktion

Um das Konzept des Videos zu brainstormen und die verschiedenen Challenges auszuarbeiten, hatten wir einige gemeinsame Abendessen und Webex-Calls. Mit der stehenden Idee bewarben wir uns für die Medienakkreditierung und von da an hiess es hoffen, dass wir die Pässe erhalten. Kurz vor dem Big Air erhielten wir den positiven Entscheid und trafen uns ein letztes Mal, um die Challenges vorzubereiten.

 

Produktion

Mit dem Equipment von der Ausleihe machten wir uns auf den Weg ans Festival. Dort angekommen, mussten wir als erstes feststellen, dass das Reportermikrofon nicht richtig funktionierte. Die Dreharbeiten verzögerten sich so um einige Stunden, weil wir zu Fuss zur Schule laufen mussten, um das Mikrofon auszutauschen.

Mit einem neuen, funktionierenden Mikrofon, drei Wasserflaschen und einer Tasche voller Stimorol-Kaugummis mischten wir uns unter die Besucher:innen.

Die Challenges wurden nacheinander von den Besucher:innen abgearbeitet. Die Stimorol-Kaugummis fanden geschmacklich zwar bei allen Anklang, zu unserer Enttäuschung eigneten sie sich jedoch nicht besonders gut, um Kaugummiblasen zu machen. Wir entschieden uns dazu, einfach mit dem zu arbeiten, was wir hatten und drehten pro Tag circa 6 Stunden. Bei den interviewten Personen achteten wir darauf, dass das Verhältnis von Bündner:innen und Ausserkantonalen in etwa gleich war – es sollte ja ein fairer Wettkampf werden.

Am Anfang des zweiten Tages filmten wir noch verschiedene Versionen von Intro und Outro – beim Outro je eine Version für die beiden möglichen Sieger. Damit war die Challenge komplett.

 

Postproduction

Lisa kümmerte sich um den Schnitt des Challenge-Videos. Das verlief relativ problemlos. Teilweise war der Ton nicht einwandfrei, das war uns aber schon durch die Geräuschkulisse vor Ort klar. Da kann man auf einem Festivalgelände aber leider nicht viel machen. Für ein ausgiebiges Colorgrading fehlte uns leider die Zeit.

Helin kümmerte sich nach dem Schnitt noch um die Animationen und die Soundeffects.

Für das Tipps-Video war Aline zuständig. Hier konnte das Colorgrading noch gemacht werden, dafür hatte dieses Video keine Animationen.