Azoren: São Miguel

Noch nie von den Azoren gehört? Keine Angst, da bist du nicht der/die Einzige. Die Azoren sind eine portugiesische Inselgruppe bestehend aus neun Inseln, mitten im Atlantischen Ozean. Auf Social Media wird oft vom Hawaii Europas gesprochen. Mit meinem Projekt möchte ich die Azoren, speziell die Hauptinsel São Miguel etwas genauer vorstellen.

Vorneweg: Die Azoren sind noch nicht so bekannt, wie man meinen könnte. Das Touristenaufkommen hält sich noch in Grenzen, obwohl es in den letzten Jahren laufend und schnell gestiegen ist. Deshalb würde ich empfehlen, die Inseln so bald wie möglich zu besuchen.

Im August 2023 war es für mich so weit. Ich flog auf die Azoren. Aber wieso wollte ich überhaupt auf die Azoren? Der ausschlaggebende Grund war für mich, dass die Azoren eine beeindruckende Vielfalt an Meerestieren, die mich plötzlich richtig faszinierten, beheimaten. Dementsprechend waren Whale Watching und Schwimmen mit Delfinen in freier Wildbahn die ersten Aktivitäten, die ich gebucht hatte. Natürlich achtete ich darauf, diese Aktivitäten mit Unternehmen zu absolvieren, die als besonders nachhaltig und den Tieren gegenüber respektvoll gelten und von seriösen Stellen zertifiziert wurden. Dies im Zusammenspiel mit der atemberaubenden Natur an Land war für mich die ideale Vorstellung eines Urlaubs, von dem ich nicht enttäuscht wurde.

Ich verbrachte zwei Wochen auf São Miguel, wobei mich meine Kamera stetig begleitet hat. Mit diesen Fotos gestaltete ich in diesem Semester eine Broschüre, welche die Insel vorstellt.

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(mst)

Idee

Ich würde von mir behaupten, dass das Schreiben und die Gestaltung von Printmedien, definitiv nicht zu meinen Stärken gehören. Besonders gerne habe ich es auch nie gemacht.

Trotzdem kam mir Idee eine Broschüre zu gestalten etwa zu Beginn des Semesters, als ich meine Fotos am Bearbeiten war. Ich wollte, dass die Fotos einen Mehrwert bieten und da dachte ich, dass sich eine Reisebroschüre dazu eignen würde. Zuerst stellte ich mir die Frage: «Wieso Print? Print ist doch tot.» Also begann ich zu recherchieren und da bin ich auf einige, relevante und aktuelle Umfrageergebnisse gestossen, die mir zeigten, dass viele Menschen noch immer gerne Papier in der Hand halten. Deshalb entschloss ich mich, die Idee der Broschüre weiterzuziehen, auch um meine Defizite in diesem Bereich anzugehen und Fortschritte zu machen.

 

Umsetzung

Als Erstes ging es darum, meine besten Fotos auf den Speicherkarten zu finden. Mit weit über 1000 geschossenen Fotos war dieser Prozess langwierig. Am Schluss hatte ich ungefähr 70 Fotos, bei denen ich mir vorstellen konnte, dass sie in der Broschüre einen Platz finden könnten. Als Nächstes ging es darum, Themen zu definieren. Ich entschied mich für die Themen «Geschichte», «Städte», «Sehenswürdigkeiten», «Aktivitäten», «Tierwelt» und «Kulinarik». Auf der letzten Seite erwähnte ich noch ganz kurz die acht anderen Inseln. Zu diesen Themen verfasste ich im nächsten Schritt den Text für die Broschüre. Dabei stützte ich mich auf selbst erlangtes Wissen, welches ich durch Recherchen ergänzte. Sobald der Text geschrieben war, suchte ich im Internet nach Inspirationen, wie meine Broschüre aussehen könnte. Aus verschiedenen Magazinen habe ich Elemente übernommen, dabei aber darauf geachtet, dass das Gesamtbild stimmig bleibt. Einmal mehr merkte ich, dass mir die Arbeit nicht besonders viel Spass bereitete, die Motivation ein ansprechendes Ergebnis zu liefern, litt aber nicht darunter.

 

Learnings

Mit den Spalten und Seitendesigns habe ich schlussendlich wahrscheinlich zu viel gespielt, diese hätten nach einem genaueren Schema aufgebaut und umgesetzt werden können. Trotzdem finde ich, dass die meisten Seiten gut zusammenpassen und ein stimmiges Gesamtbild entstanden ist. Eine perfekte Broschüre ist es nicht, das habe ich ehrlich gesagt auch nicht erwartet. Ich finde aber, dass wenn man diese Arbeit mit früheren Layoutdesign-Arbeiten von mir vergleicht, sind grosse Fortschritte sichtbar.