Portfolio Design – Figma
Mein digitales Portfolio – Projekte, Design & Persönlichkeit
Im Rahmen meines Studiums in Multimedia Production habe ich während meines ersten Studienjahres viele unterschiedliche Projekte realisiert – von Grafik- und Webdesign über Fotografie bis hin zu Film und weiteren multimedialen Arbeiten. Mit der Zeit entstand daraus eine vielseitige Sammlung an Projekten, die nicht einfach irgendwo abgelegt werden sollte. Deshalb entschied ich mich dazu, in Figma eine eigene Portfolio-Webseite zu gestalten, auf der meine Arbeiten einen gemeinsamen visuellen Raum bekommen.
Das Ziel war für mich von Anfang an klar: Ich wollte eine Webseite entwickeln, die nicht nur meine Projekte zeigt, sondern auch meine gestalterische Persönlichkeit widerspiegelt. Besonders mit Blick auf kommende Praktika und Bewerbungen war es mir wichtig, eine Plattform zu schaffen, auf der potenzielle Arbeitgeber einen schnellen und gleichzeitig persönlichen Eindruck von mir, meinen Fähigkeiten und meiner bisherigen Entwicklung erhalten können.
Von der Idee zum eigenen Look
Bevor ich mit dem eigentlichen Design in Figma begonnen habe, setzte ich mich damit auseinander, wie ich mich selbst visuell präsentieren möchte. Dabei habe ich verschiedene Portfolio-Webseiten und kreative Designs analysiert und Inspirationen gesammelt. Besonders wichtig war mir, eine Balance zwischen einem klaren Aufbau und einem individuellen, grafischen Look zu finden.
Meine Projekte sollten dabei klar im Mittelpunkt stehen. Gleichzeitig wollte ich vermeiden, dass die Webseite wie eine einfache Sammlung von Schulprojekten wirkt. Stattdessen sollte jedes Projekt genügend Raum bekommen und durch Bilder, Mockups, Typografie und kurze Projektbeschreibungen möglichst professionell präsentiert werden.

So entwickelte sich Schritt für Schritt eine eigene visuelle Sprache, die sich durch die gesamte Webseite zieht. Farben, Schriften, Abstände, Formen und grafische Elemente habe ich bewusst aufeinander abgestimmt, damit trotz der unterschiedlichen Projekte ein einheitliches Gesamtbild entsteht.
Ein Rückblick auf mein erstes Studienjahr
Der Inhalt meines Portfolios besteht hauptsächlich aus Projekten, die während meines ersten Studienjahres in Multimedia Production entstanden sind. Gerade das macht die Webseite für mich besonders spannend: Sie zeigt nicht nur fertige Arbeiten, sondern gleichzeitig meine Entwicklung innerhalb dieses ersten Jahres.
Die Projekte decken unterschiedliche Bereiche der Multimedia-Produktion ab und zeigen, dass ich mich mit verschiedenen Medien auseinandergesetzt habe. Dazu gehören beispielsweise Webdesign und Figma-Prototypen, Branding, Typografie, Fotografie sowie Filmproduktionen.
Bei der Gestaltung der Projektseiten war mir wichtig, nicht nur das Endprodukt zu präsentieren. Die Besucherinnen und Besucher sollen auch verstehen können, welche Idee hinter einem Projekt steckt, wie es entstanden ist und welche Aufgaben ich dabei übernommen habe. Dadurch wird das Portfolio gleichzeitig zu einer Dokumentation meines kreativen Prozesses.
Mehr als nur eine Projektübersicht
Neben meinen Arbeiten soll die Webseite natürlich auch etwas über die Person dahinter erzählen. Deshalb habe ich Bereiche eingeplant, in denen ich mich selbst, mein Studium und meine Interessen vorstellen kann. Eine klare Navigation sorgt dafür, dass man unkompliziert zwischen den verschiedenen Inhalten und Projekten wechseln kann.
Ein besonderer Fokus lag dabei auf der User Experience und dem User Interface. Ich habe mir Gedanken darüber gemacht, welche Informationen zuerst sichtbar sein sollen, wie Nutzerinnen und Nutzer durch mein Portfolio geführt werden und wie die einzelnen Projekte möglichst interessant präsentiert werden können.
In Figma konnte ich diese Ideen nicht nur statisch gestalten, sondern auch als interaktiven Prototypen umsetzen. Verlinkungen, Buttons und Navigationselemente vermitteln dadurch bereits ein realistisches Gefühl dafür, wie die spätere Webseite funktionieren und sich anfühlen könnte.
Mein Portfolio als digitale Visitenkarte
Für mich ist dieses Projekt mehr als nur eine weitere Arbeit aus dem Studium. Das Portfolio soll mich auch über das Studium hinaus begleiten und mit mir weiterwachsen. Neue Projekte können ergänzt, ältere Arbeiten ausgetauscht und das Design mit meinen Fähigkeiten weiterentwickelt werden.
Gerade für zukünftige Bewerbungen sehe ich die Webseite als meine persönliche digitale Visitenkarte. Statt meine Arbeiten nur einzeln zu verschicken, kann ich sie an einem Ort gesammelt und in einem von mir selbst gestalteten Umfeld präsentieren. Gleichzeitig zeigt bereits die Gestaltung des Portfolios, wie ich mit Layout, Typografie, visueller Kommunikation und digitalem Design umgehe.
Das Figma-Design bildet dafür die visuelle Grundlage. Es verbindet meine bisherigen Projekte aus dem ersten Studienjahr mit meinem eigenen Stil und zeigt, wohin ich mich als Multimedia-Produzentin gestalterisch weiterentwickeln möchte.
Ein Portfolio, das nicht nur zeigt, was ich gemacht habe – sondern auch, wer ich als Gestalterin bin und wie ich mich weiterentwickle.
(nsc)
Kritische Reflexion
Rückblickend bin ich mit meinem Portfolio-Design zufrieden. Besonders wichtig war für mich, einen eigenen visuellen Stil zu entwickeln, der meine Projekte aus dem ersten Studienjahr übersichtlich und gleichzeitig spannend präsentiert. Die Arbeit in Figma hat mir dabei geholfen, mich intensiv mit Layout, Typografie, Farben und Benutzerführungauseinanderzusetzen.
Eine Herausforderung war vor allem, die sehr unterschiedlichen Projekte in einem einheitlichen Designzusammenzubringen. Da ich noch am Anfang meines Studiums stehe, ist die Auswahl an Arbeiten zudem noch begrenzt. Dadurch musste ich bewusst entscheiden, welche Projekte mein Portfolio am besten repräsentieren.
Verbesserungspotenzial sehe ich vor allem bei der User Experience und den interaktiven Elementen. Einige Funktionen lassen sich in Figma nur simulieren und müssten bei einer späteren Programmierung richtig umgesetzt werden. Auch einzelne Layout- und Navigationsentscheidungen würde ich nach weiteren User-Tests nochmals überprüfen.
Insgesamt sehe ich das Portfolio deshalb nicht als abgeschlossenes Projekt, sondern als eine Grundlage, die sich gemeinsam mit meinen Fähigkeiten und zukünftigen Projekten weiterentwickeln wird.