Flyerdesign für einen Frauenkurs von Bujutsu (Selbstverteidigung)

Für dieses Projekt durfte ich für Bujutsu Werbematerial für einen Frauenkurs im November 2026 gestalten. Das Ziel war es, einen Flyer zu entwickeln, der den Kurs visuell ansprechend präsentiert und gleichzeitig zur bestehenden Markenidentität von Bujutsu passt.

(Original Logo)

Der erste Schritt bestand darin, passendes Bildmaterial zu erstellen. Dafür organisierte ich ein kleines Fotoshooting vor Ort. Die technische Umsetzung war bewusst einfach gehalten: Wir arbeiteten mit einer Kamera und einer einzelnen Lichtquelle. Die Herausforderung lag weniger im technischen Aufbau als vielmehr darin, die gewünschte Bildwirkung zu erreichen.

Als visuelle Grundlage orientierten wir uns am bestehenden Logo von Bujutsu. Die Formen und die Bildsprache des Logos dienten als Inspiration für die Posen und die Gestaltung der Fotos. Da das Logo eine sehr spezifische Ästhetik besitzt, benötigten wir mehrere Anläufe, bis die Aufnahmen die gewünschte Wirkung erzielten. Mit etwas Geduld entstanden schliesslich Bilder, die den Vorstellungen entsprachen und sich gut für die weitere Gestaltung eigneten.

Gestaltung des Flyers

Nach dem Fotoshooting begann die eigentliche Designphase. Zunächst entwickelte ich mehrere unterschiedliche Flyer-Konzepte. Diese unterschieden sich sowohl in der Anordnung der Inhalte als auch in der Farbgestaltung und der allgemeinen visuellen Stimmung.

Nachdem gemeinsam ein Favorit ausgewählt wurde, arbeitete ich dieses Konzept weiter aus. Statt mich auf eine einzige Version festzulegen, erstellte ich verschiedene Varianten desselben Designs. Dabei experimentierte ich mit unterschiedlichen Farbstimmungen, Kontrasten und gestalterischen Schwerpunkten. So konnte ich mehrere Optionen präsentieren und dem Auftraggeber eine grössere Auswahl bieten.

Das finale Design wird derzeit für den Druck vorbereitet und soll in naher Zukunft auch online eingesetzt werden.

(mbi)

Kritische Reflexion

Insgesamt verlief das Projekt erfolgreich. Besonders positiv war, dass die Zusammenarbeit unkompliziert war und wir relativ schnell zu einem Ergebnis kamen, mit dem alle Beteiligten zufrieden waren. Die Idee, die Bildsprache aus dem bestehenden Logo abzuleiten, half dabei, einen klaren gestalterischen Rahmen zu schaffen.

Eine Herausforderung bestand darin, die gewünschte Wirkung der Fotos umzusetzen. Da das Motiv sehr spezifisch war, brauchten wir mehrere Versuche, bis die Posen und die Bildkomposition stimmig wirkten. Dieser Teil des Projekts nahm mehr Zeit in Anspruch als ursprünglich geplant.

Während der Gestaltung der Flyer merkte ich ausserdem, wie wichtig es ist, verschiedene Varianten zu entwickeln. Oft wirken kleine Änderungen bei Farben oder Layouts stärker als erwartet. Durch die zusätzlichen Versionen konnte ich unterschiedliche Stimmungen testen und dem Auftraggeber mehr Auswahl bieten.

Aus dem Projekt habe ich gelernt, wie wertvoll ein sauber geplanter Workflow zwischen Fotografie und Design ist. Zudem konnte ich meine Fähigkeiten in der visuellen Gestaltung weiter vertiefen und Erfahrungen darin sammeln, mehrere Designrichtungen parallel zu entwickeln und zu präsentieren.