Visuelle Umsetzung zur Petition „Männer Für_Sorge“

Im Rahmen dieses Projekts habe ich für den Verein «die Feministen» eine visuelle Kommunikationskampagne zur Petition «Männer Für_Sorge» konzipiert und umgesetzt. Ziel der Kampagne war es, auf die ungleiche Verteilung von Fürsorgearbeit aufmerksam zu machen und die Petition durch verschiedene Kommunikationskanäle sichtbar zu machen. Dafür habe ich Plakate gestaltet, Social-Media-Inhalte produziert, eine Website entwickelt und mehrere Videobeiträge umgesetzt.

Plakate und Flyer

Für die Kampagne habe ich drei Plakate mit unterschiedlichen Botschaften gestaltet. Jedes Plakat beleuchtet einen anderen Aspekt der Petition und soll die Betrachterinnen und Betrachter dazu anregen, über bestehende Rollenbilder und gesellschaftliche Erwartungen nachzudenken.

Bei der Gestaltung war es mir wichtig, eine klare visuelle Sprache zu entwickeln, die Aufmerksamkeit erzeugt und gleichzeitig die Botschaften verständlich vermittelt. Die Plakate wurden in Deutsch, Französisch und Italienisch umgesetzt, um Menschen in verschiedenen Sprachregionen der Schweiz zu erreichen. Zusätzlich habe ich die Gestaltung so konzipiert, dass die Motive auch für weitere Kommunikationsmittel wie Flyer und digitale Formate eingesetzt werden können.

Instagram-Posts & Stories

Auf Instagram habe ich die gestalteten Plakatmotive gezielt weiterverwendet und an die Anforderungen sowie das Erscheinungsbild der Plattform angepasst. Dabei habe ich die Inhalte so aufbereitet, dass sie auch auf kleineren Bildschirmen gut lesbar sind und die Aufmerksamkeit der Nutzerinnen und Nutzer schnell auf sich ziehen. Durch die Übernahme zentraler Gestaltungselemente wie Farben, Typografie und Bildsprache entstand ein konsistenter visueller Auftritt über verschiedene Kommunikationskanäle hinweg. Dies stärkt die Wiedererkennbarkeit der Kampagne und sorgt dafür, dass die einzelnen Massnahmen als Teil einer gemeinsamen Kommunikationsstrategie wahrgenommen werden.

Reels

Zusätzlich zu den statischen Beiträgen habe ich drei Informations-Reels produziert. In diesen kurzen Videos werden die Inhalte und Forderungen der Petition kompakt und verständlich erklärt. Ziel war es, komplexe Themen niederschwellig aufzubereiten und insbesondere Nutzerinnen und Nutzer auf Instagram zu erreichen.

Ausserdem habe ich ein Aufruf-Video für die Kundgebung zum «Rethink Masculinity Day» am 8. April auf dem Bundesplatz produziert. Das Video diente dazu, auf die Veranstaltung aufmerksam zu machen und möglichst viele Menschen zur Teilnahme zu motivieren.

Zum Abschluss habe ich ein Recap-Video zum «Rethink Masculinity Day» vom 8. April erstellt. Dieses fasst die wichtigsten Eindrücke des Events zusammen und dokumentiert die Veranstaltung für die Social-Media-Kanäle des Vereins.

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Webseite

Als zentrale Informationsplattform der Kampagne habe ich die Webseite neu gestaltet und mit HTML und CSS programmiert. Die Webseite informiert über die Petition, ihre Ziele und Hintergründe und bietet Interessierten die Möglichkeit, sich vertieft mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Bei der Umsetzung habe ich besonderen Wert auf eine übersichtliche Struktur, mobile Optimierung und eine benutzerfreundliche Navigation gelegt. Gleichzeitig wurde das visuelle Erscheinungsbild an die Gestaltung der Plakate und Social-Media-Inhalte angepasst, um ein konsistentes Corporate Design über alle Kanäle hinweg zu gewährleisten.
Hier kommst du zur Webseite: rethinkmasculinity.ch

Abschluss

Mit der Kombination aus Plakaten, Instagram-Posts, Reels und Website habe ich eine zusammenhängende Kommunikationskampagne entwickelt, die die Petition «Männer Für_Sorge» auf unterschiedlichen Kanälen unterstützt. Durch die einheitliche Gestaltung und die gezielte Aufbereitung der Inhalte konnte ich dazu beitragen, die Sichtbarkeit der Petition zu erhöhen und das Thema Fürsorgearbeit für verschiedene Zielgruppen verständlich und zugänglich zu machen.

(mbi)

Die Umsetzung der Kommunikationskampagne zur Petition «Männer Für_Sorge» war für mich eine spannende und vielseitige Erfahrung. Das Projekt bot mir die Möglichkeit, verschiedene Kompetenzen aus dem Studium miteinander zu verbinden und in einem realen Auftrag anzuwenden. Besonders interessant war dabei die Kombination aus Gestaltung, Content-Produktion, Webentwicklung und Kommunikation.

Zu Beginn des Projekts stand die Herausforderung, ein gesellschaftlich relevantes und teilweise sensibles Thema visuell ansprechend und gleichzeitig verständlich aufzubereiten. Dafür musste ich mich intensiv mit den Inhalten der Petition auseinandersetzen und überlegen, wie diese für unterschiedliche Zielgruppen zugänglich gemacht werden können. Dabei wurde mir bewusst, wie wichtig eine klare und zielgruppengerechte Kommunikation ist.

Die Gestaltung der Plakate war ein zentraler Bestandteil des Projekts. Ich lernte, komplexe Inhalte auf wenige Kernaussagen zu reduzieren und diese durch eine passende visuelle Sprache zu unterstützen. Gleichzeitig musste ich darauf achten, dass die verschiedenen Kommunikationsmittel trotz unterschiedlicher Formate als zusammengehörige Kampagne wahrgenommen werden. Dadurch konnte ich mein Verständnis für Corporate Design und kanalübergreifende Kommunikation vertiefen.

Auch die Umsetzung der Instagram-Posts und Reels war lehrreich. Dabei stellte ich fest, dass Inhalte je nach Plattform unterschiedlich aufbereitet werden müssen. Während die Plakate vor allem durch ihre Präsenz im öffentlichen Raum wirken, müssen Social-Media-Inhalte innerhalb weniger Sekunden Aufmerksamkeit erzeugen. Die Produktion der Reels half mir dabei, meine Fähigkeiten im Bereich Storytelling und Videoschnitt weiterzuentwickeln.

Ein weiterer wichtiger Teil des Projekts war die Entwicklung der Website. Hier konnte ich meine technischen Kenntnisse anwenden. Die Herausforderung bestand darin, die Informationen übersichtlich zu strukturieren und eine benutzerfreundliche Plattform zu schaffen, die sowohl auf mobilen Geräten als auch auf Desktop gut funktioniert.

Rückblickend habe ich gelernt, ein Projekt über einen längeren Zeitraum selbstständig zu planen und verschiedene Arbeitsschritte miteinander zu koordinieren. Besonders wertvoll war die Erfahrung, ein reales Kommunikationsprojekt von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung zu begleiten. Dabei konnte ich nicht nur meine gestalterischen und technischen Fähigkeiten erweitern, sondern auch meine Kompetenzen im Projektmanagement und in der Zusammenarbeit mit einer externen Team stärken.

Insgesamt hat mir das Projekt gezeigt, wie wirkungsvoll visuelle Kommunikation eingesetzt werden kann, um gesellschaftliche Themen sichtbar zu machen und Diskussionen anzustossen. Die Arbeit an der Kampagne hat mich sowohl fachlich als auch persönlich weitergebracht und mir wertvolle Erfahrungen für zukünftige Projekte vermittelt.