Ich fahrä VELO, VELO, V-V-V-VELO!

Velo Title

Was haben ein Tandem, ein Greenscreen und ein Sprung aus dem Flugzeug gemeinsam?
Das Musikvideo zu Velo von Slime Spidey und Tambi.

Bitte akzeptiere die statistik, Marketing Cookies um diesen Inhalt zu sehen.

Als ich den Song Velo von Slime Spidey (Dan) und Tambi (Leo) zum ersten Mal gehört habe, war ziemlich schnell klar: Dazu braucht es ein Musikvideo. Und nicht einfach irgendein Standard-Video, sondern eines mit einer eigenen Idee und einem kleinen Augenzwinkern. Der Song hat Tempo und lebt stark vom bleibenden Refrain und seinen Strophen. Genau diese wollte ich visuell hervorheben und spielerisch umsetzen.

Velo ist bereits das zweite Musikvideo, das ich für Dan und Leo realisieren durfte. Dadurch war die Zusammenarbeit von Anfang an sehr entspannt. Wir konnten direkt Ideen austauschen und kreativ denken, ohne lange erklären zu müssen. Relativ schnell war das Offensichtliche klar: Wir werden mit Velos arbeiten. Das war naheliegend, bot aber trotzdem viel Spielraum. Daraus entwickelte sich dann das Tandem als zentrales Element. Das passte nicht nur optisch gut, sondern auch zu Dan und Leo als Duo. Ein Tandem konnten wir glücklicherweise von einem guten Freund ausleihen.

Für den Dreh reservierten wir die Blackbox an der HKB, da wir mit Greenscreen arbeiten wollten. Ich erstellte im Vorfeld eine Shotlist und machte mir Gedanken zum Look und Ablauf des Videos. In ein bis zwei Calls haben wir die Ideen weiterentwickelt. Dabei entstand auch der Einstieg des Musikvideos. Wir wollten direkt etwas Überraschendes, das auffällt und hängen bleibt. So kam die Idee, Dan und Leo aus einem Flugzeug springen zu lassen und sie dann auf dem Velo landen zu lassen. Ein bewusst übertriebener Einstieg, der sofort den Ton des Videos setzt.

Der Drehtag selbst lief insgesamt sehr gut. Wir waren um 10 Uhr vor Ort und haben bis etwa 15 Uhr gedreht. Zuerst filmten wir mit Greenscreen, anschliessend wurde dieser hochgefahren und wir machten noch einige Aufnahmen ohne Greenscreen, um mehr Material zur Auswahl zu haben.

Nach dem Dreh ging es an den Schnitt. Ich hatte rund drei Wochen Zeit dafür und konnte relativ schnell eine erste Version des Videos umsetzen. Am aufwendigsten war klar der Einstieg. Dafür habe ich mit Abstand am längsten gebraucht. Auch das Entfernen des Greenscreens mit dem Ultra-Key war teilweise etwas knifflig. Einige Clips liessen sich sehr gut freistellen, bei anderen brauchte es mehrere Herangehensweisen, bis es wirklich sauber aussah. Am Ende bin ich mit dem Resultat sehr zufrieden. Das Video ist unterhaltsam, nimmt sich in einem professionellen Rahmen nicht zu ernst und passt gut zum Song. Zusätzlich entstanden noch mehrere kurze Clips für Instagram als Promo.

Instagram
Pre Drop Clips:
Instagram Reel 1
Instagram Reel 2

Out Now:
Instagram Reel 3
Instagram Reel 4

(vha)

Rückblickend hätte man die Promotion auf Social Media besser und früher planen können. Gerade heute ist es in der Musikbranche extrem wichtig, auf Plattformen wie Instagram präsent zu sein und gezielt Inhalte dafür zu produzieren. Wir haben am Ende hauptsächlich Clips direkt aus dem Musikvideo verwendet. Das funktioniert zwar, greift aber etwas zu kurz. Mit mehr Planung hätte man spezifischere Inhalte entwickeln können, um die Zuhörerinnen und Zuhörer stärker abzuholen und neugierig zu machen.

Abgesehen davon war das Projekt eine sehr positive Erfahrung. Der Ablauf, die Zusammenarbeit und das Endergebnis haben gut funktioniert. Für zukünftige Musikvideos nehme ich vor allem mit, dass neben dem eigentlichen Video auch die Veröffentlichung und Bewerbung stärker mitgedacht werden sollten. Auf das nächste Projekt freue ich mich auf jeden Fall jetzt schon.