42.195 Kilometer – mein erster Marathon VLOG
3:46:02.
42.195 Kilometer.
Und ein Handy, das während des Marathons für über 3.5 Stunden gesperrt war.
Mein erster Marathon war vieles – intensiv, emotional, herausfordernd, ein wenig chaotisch – aber definitiv unvergesslich. Genau deshalb habe ich mich entschieden, diesen Moment in einem Vlog festzuhalten. Nicht perfekt, sondern ehrlich und sehr persönlich.
Drei Monate Training für einen grossen Tag
Auf diesen Marathon habe ich mich während drei Monaten mit einem konkreten Trainingsplan vorbereitet. Der Vlog begleitet meine fünf Tage in Lissabon in drei Teilen: vor, während und nach dem Marathon. Von der Nervosität vor dem Start über das Durchhalten auf der Strecke bis hin zu den Emotionen im Ziel – alles mit drin.
Den Marathon bin ich nicht alleine gelaufen, sondern gemeinsam mit einer guten Freundin, die ich vor zwei Jahren auf einer Reise durch Indonesien kennengelernt habe. Im September ist sie für ihren Master nach Lissabon gezogen – und so entstand die Idee, diesen besonderen Lauf gemeinsam in ihrer neuen Heimatstadt zu bestreiten. Was dabei genau passiert ist, wie sich das angefühlt hat und welche Momente uns besonders geprägt haben, zeigt der Vlog.



Der grösste Fail
Kann ja nicht alles perfekt laufen darum hier ein kleiner Realitätscheck:
Während des Marathons hatte ich mein Handy zusammen mit meinen Gels in einer Bauchtasche. Mein Ziel war es während dem Lauf einige Aufnahmen zu machen mit kleinen Updates zum aktuellen Zustand. Jedoch wurde durch die ständige Reibung mein Handycode x-Mal falsch eingegeben – mit dem Resultat, dass mein Handy während über 3.5 Stunden gesperrt war. Heisst konkret: Es existiert genau ein einziges Video von mir während des Marathons. Die professionelle Vloggerin in mir muss also definitiv noch ein bisschen üben.
Warum dieser Vlog entstanden ist
Der Vlog ist in erster Linie für mich entstanden – als Erinnerung an meinen ersten Marathon. Beim Schneiden habe ich all die Emotionen von diesen fünf Tagen noch einmal mit ganz viel Stolz durchleben. Ich glaube ich war noch selten so emotional beim Schneiden eines Videos.
Wenn du also Lust hast auf eine ehrliche, persönliche Marathon-Geschichte mit Höhen, Tiefen und einem kleinen Technik-Fail, dann lohnt es sich, in den Vlog reinzuschauen.
(abb)
Ich habe alles im Hochformat gefilmt. Das war eine bewusste Entscheidung, die ich bereits vor dem Start des Vlogs getroffen habe. Im Nachhinein, bei der Bearbeitung, hat es mich jedoch etwas genervt, dass ich mich dafür entschieden habe, alles im Hochformat zu filmen, da es auf YouTube letztlich doch nicht ganz so gut aussieht.
Mir war es jedoch wichtig, das gesamte Videomaterial auch für Instagram verwenden zu können. Außerdem war mir bewusst, dass ich vermutlich nicht genügend gutes Material hinbekommen hätte, wenn ich viele Videos sowohl im Hoch- als auch zusätzlich im Querformat hätte aufnehmen müssen.
Für meinen nächsten Vlog würde ich gerne eine richtige Vlog-Kamera ausprobieren, anstatt – wie hier – mit dem Handy zu filmen.