Welches Reiseziel passt am besten zu mir?
Was gibt es schöneres als Ferien zu machen oder auf eine Reise zu gehen? Nichts, oder? Das dachten wir auch. Dennoch ist es jedes Mal wieder eine Wahl der Qual zu entscheiden, wo man hin will.
Deshalb haben wir eine Webseite entwickelt, auf der Nutzer:innen mithilfe eines Tests herausfinden können, welches Reiseziel am besten zu ihnen passt. Ziel des Projekts war es, eine einfache und übersichtliche Lösung zu schaffen, die bei der Reiseentscheidung unterstützt.
Die Idee zu diesem Projekt kam uns, als wir diesen Sommer zusammen eine Reise nach Albanien machten. Da merkten wir, dass es gar nicht so einfach ist, ein Reiseziel zu finden, dass allen passt. So kam die Idee mit dem Test auf einer Homepage. Und natürlich wollten wir unsere vielen vielen Ferienfotos endlich mal für etwas brauchen;)
Der Test unterscheidet zwischen zwei Hauptkategorien: Städtetrip und Rundreise. Anhand verschiedener Fragen werden persönliche Vorlieben berücksichtigt, zum Beispiel ob man lieber in ein warmes oder eher kühles Klima reist, Natur und Abenteuer sucht oder kulturelle Abwechslung bevorzugt, sowie welches Budget zur Verfügung steht. So kann jeder Reisetyp sein nächstes Reiseziel finden.
Zu Beginn unserer Planung haben wir uns notiert, in welchen Ländern und Städten wir schon waren. Daraus haben wir uns dann einige Kategorien überlegt.
Aus der Kombination von den Destinationen und den Kategorien haben wir einen Pfad für den Test erstellt, also welche Kategorien zu welchen Destinationen führen, damit am Schluss jeweils eine Destination übrig bleibt. Einige Destinationen, wie Stockholm, Australien, Norwegen oder Panama sind noch nicht in unserem Test integriert. Diese würden dazu kommen, wenn wir den Test erweitern.

Um uns den Programmierprozess zu erleichtern und die Struktur der Webseite im Voraus zu planen, haben wir zunächst einen Prototyp in Figma erstellt. Dieser half uns dabei, das Design, die Benutzerführung und den Ablauf des Tests klar zu definieren, bevor wir mit der eigentlichen Umsetzung begonnen haben.
Alle ausgewählten Reiseziele basieren auf unseren eigenen Erfahrungen, da wir diese Orte bereits selbst besucht haben. Auch sämtliche Bilder, die verwendet werden, stammen von uns selbst. Sobald wir neue Destinationen entdecken und bereisen, kann der Test jederzeit erweitert und aktualisiert werden.
Wir haben die Grundstruktur der Webseite im Visual Studio Code programmiert, dabei kamen HTML, CSS und JavaScript zum Einsatz. Wir haben das Prinzip Desktop First beachtet, die Seite ist bisher aber noch nicht responsive. Für den Test haben wir uns vorerst auf vier Destinationen festgelegt: Albanien, Kolumbien, Rom und Dublin. Diese funktionieren aktuell, während andere Ziele das Quiz noch nicht vollständig unterstützen.
Den Link zur Webseite findet ihr hier: https://ferienquiz.giannamohler.ch/
Unser Ziel für das nächste Semester ist es, die Webseite fertig zu programmieren und responsive zu gestalten. Zudem möchten wir sie allenfalls mit weiteren Reisezielen und Features erweitern.
(vha)
Probleme:
Zu Beginn wurden in Figma viele Elemente deutlich zu gross angelegt und nicht konsequent in der Vorschau überprüft. Dadurch fehlte eine saubere Vorlage, was später dazu führte, dass mehrere Seiten erneut angepasst werden mussten.
Da es für uns das erste Mal war, eine so umfangreiche Webseite zu programmieren, traten verschiedene Herausforderungen auf. Insbesondere die grosse Anzahl an Bildern und Icons verursachte Probleme bei Verknüpfungen und Pfadangaben, vor allem beim Hochladen auf die Domain. Auch das Einbinden von Schriften und Farben erforderte teilweise mehrere Anläufe.
Learnings:
Aus dem Projekt konnten wir jedoch wichtige Learnings mitnehmen. Durch die Recherche für die Texte haben wir viel über die behandelten Länder und Städte gelernt.
Trotz unserer begrenzten Programmierkenntnisse ist es uns gelungen, die Webseite funktionsfähig umzusetzen. Die auftretenden Probleme waren überwiegend logischer Natur und konnten schrittweise gelöst werden. Das Einbinden von JavaScript sowie die Umsetzung des Tests erwiesen sich dabei als einfacher als erwartet. Zudem haben wir erkannt, wie entscheidend eine klare und übersichtliche Projektstruktur ist, um effizient und zielgerichtet arbeiten zu können.
Fazit:
Wir sind sehr zufrieden, wie unser Projekt zum jetzigen Stand aussieht. Wir freuen uns auch sehr darauf das Projekt im nächsten Semester weiterzuführen und noch zu erweitern, auszubessern und weiterzuentwickeln.