Wearagain – Gib Kleidung eine zweite Chance

Kleiderschrank mit Kleider

Mein Kleiderschrank? Proppenvoll! Mein Portemonnaie? Leer! Mein Engagement für die Umwelt? Noch nicht genug! Meine Skills im Programmieren? Noch ausbaufähig! So entstand WEARAGAIN.

Eigentlich wollte ich meinen Kleiderschrank schon lange einmal ausräumen. Dieses Vorhaben schob ich aber immer und immer wieder hinaus. Nun habe ich es endlich gemacht. Ich habe Kleidungsstücke aussortiert, die mir nicht mehr passen oder die ich nicht mehr anziehe. Dabei sind mir einige schöne und definitiv noch länger tragbare Kleidungsstücke in die Hände gekommen. Diese können nun bei WEARAGAIN gekauft werden.

Mit diesem Projekt schaffe ich aber nicht nur Platz in meinem Kleiderschrank. Ich leiste auch einen Beitrag für unsere Umwelt, weil die Kleider wiederverwendet und nicht weggeworfen werden. Zudem habe ich die Website von WEARAGAIN selber mit HTML, CSS und ganz wenig JavaScript geschrieben und mich dadurch tiefer mit der Materie auseinandergesetzt. Falls sich nun das eine oder andere Kleidungsstück tatsächlich auch noch verkauft, würde das auch noch einen positiven Effekt für mein Portemonnaie ergeben.

Alle Kleidungsstücke findet ihr auf der Website und natürlich freut sich WEARAGAIN auch über alle Follower*innen auf Instagram.

(mou)

Idee

Für mich war schon lange klar, dass ich meinen Kleiderschrank räumen muss. Da ich sah, dass immer mehr Personen aus meiner Klasse auch Projekte für Digezz realisieren, die eine Website beinhalten, überlegte ich mir dann, zu was ich eine Website machen könnte. Die Kleidung, die mir nicht mehr passt oder die ich nicht mehr anziehe als Second Hand Kleidung verkaufen und dazu eine Website machen? Das passt!

Doch kurz darauf plagte mich eine Frage, wie soll ich dieses Vorhaben denn überhaupt realisieren? Wie gehe ich vor? Um das herauszufinden definierte ich zuerst die Idee noch genauer. Eine Website, auf der die verschiedenen Kleidungsstücke präsentiert werden, war für mich das Wichtigste. Die Website sollte dann auch über verschiedene Unterseiten verfügen und pro Kleidungsstück sollten auf einer weiteren Unterseite zusätzliche Informationen gegeben werden. Auch eine Seite auf Instagram war in meinen Gedanken fest eingeplant. Die verschiedenen Kleidungsstücke dann in meinem Kleiderschrank zu fotografieren, konnte ich mir auch schon gut vorstellen.

Planung und Umsetzung

Nachdem die Ideen da waren, machte ich mich an die Planung. Doch das fiel mir schwer. Denn bei der Website wusste ich nicht, wie und wo ich beginnen sollte. Also habe ich mich auf YouTube nach guten Tutorials erkundigt. So begann ich dann im September/Oktober meine erste eigene Website mit HTML, CSS und ganz wenig JavaScript zu schreiben. Mit dem Tutorial ging das gar nicht mal so schlecht, doch ich dachte mir schon, dass die grosse Arbeit dann noch kommt.

Und sie kam! Denn ich hatte bald einmal eine Website erstellt, doch nun ging es ans Individualisieren der Website, sodass für den Zweck von WEARAGAIN schlussendlich auch alles Sinn ergibt. Dabei verbrachte ich viele, sehr viele Stunden mit dem Anpassen des Codes sowie dem Suchen von HTML-Befehlen und CSS-Styles. Dinge wie Farben, Schriftarten, den schlussendlichen Aufbau der Website definierte ich erst zu diesem Zeitpunkt.

Was jetzt noch fehlte? Die Kleidungsstücke und die dazugehörigen Bilder! Dafür verwandelte ich mein Zimmer gefühlt in ein Fotostudio mit Kleidern dort, Kleidern da und mitten drin war mein Kleiderschrank. In diesen klebte ich Logos von WEARAGAIN, damit man den Brand auch auf den Bildern sieht. Die Bilder habe ich dann mit der Kamera meines iPhone 11 Pro gemacht. Dieses habe ich auf einem Stativ befestigt und damit ich keinen Schatten werfe beim Fotografieren, schoss ich die Bilder per Auslöser auf meiner Apple Watch. Da ich die Kleidungsstücke in verschiedenen Positionen fotografieren wollte, beanspruchte dieser Teil des Projekts schlussendlich mehr Zeit, als ich anfänglich gedacht und eingeplant hatte.

Danach habe ich noch die Seite auf Instagram erstellt und auf der Website verlinkt.

Fazit und Learnings

Das Projekt war und ist immer noch sehr spannend. Ich habe schon viel daran gearbeitet, bin aber hoffentlich noch lange nicht fertig. Ich versuche das Projekt auch im nächsten Semester und für die Zukunft weiterzuziehen. Denn obwohl mir das Coden viel Kopfzerbrechen bereitet hat, lohnte es sich bisher allemal.

Obwohl ich zuerst gemäss dem Tutorial vorging, lernte ich extrem viel. Dies vor allem, weil ich danach den Code für meine Website anpassen musste. So schaute ich mir den Code viel genauer an, schaute auch viel mit «Rechtsklick und Untersuchen» im Browser nach, wie sich die einzelnen Elemente verhalten und verstand den Code auf diese Art und Weise immer besser und besser.

Wie viel Arbeit und Aufwand so ein Projekt bedingt, schätzte ich zu Beginn falsch ein. Mir zeigte es auf, dass doch sehr viel mehr dahintersteckt, als ich am Anfang dachte. Mir bereitete es aber viel Spass, über das ganze Semester hinweg an diesem Projekt zu arbeiten. Deshalb bin ich auch überzeugt, dass es für mich weiterhin noch viel zu tun gibt und ich bin sehr motiviert, das Projekt in Zukunft noch weiter voranzutreiben.