Virtuelle Bergwelten

Die Welt von Blender ist riesig und ich habe mich erneut hineingestürzt. Daraus ist schlussendlich eine 3D-modellierte verschneite Berglandschaft entstanden.

In einem meiner anderen Digezz Projekte habe ich mich mit Character Design, Rigging und Animationen in Blender auseinandergesetzt. Nun wollte ich eine andere Seite von Blender kennenlernen und befasste mich mit dem Erstellen von Landschaften. Ich lernte dabei viele neue Dinge und Funktionen wie Height Maps oder Material Displacements kennen.

Was schlussendlich entstanden ist, siehst du hier:

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Hier findest du noch ein paar Einblicke hinter die Kulissen:

(mst)

Idee:
Wie im Beitrag oben erwähnt, habe ich mich auch in einem anderen Digezz Projekt mit Blender auseinandergesetzt. Dank den heutigen YouTube-Algorithmen war danach meine ganze Startseite mit Blender-Videos zugemüllt. Dadurch habe ich dann bemerkt, dass Blender zu einem grossen Teil für die Erstellung von dreidimensionalen Landschaften benötigt wird und kam selbst in den Geschmack, eine eigene kleine Landschaft zu erstellen.

Umsetzung:
In meine Landschaft wollte ich unbedingt Berge einbauen. Beim Durchforsten des Internets, wie man einen Berg in Blender erstellt, bin ich auf ein Worldmachine erstelltes verschneites Terrain gestossen, welches mich sofort ansprach. Mithilfe einer Heatmap des Terrains konnte ich dann in Blender einen ersten Berg erstellen, welcher nach diversen Feinschliffen schon sehr akzeptabel aussah. Den Berg habe ich dann dupliziert und jeweils etwas angepasst, sodass ich nun ein verschneites Gebirge hatte. Nun brauchte ich etwas für den Vordergrund. Dazu habe ich in Blender eine Plain erstellt und diese zu einem hügeligen Terrain geformt. Das Material versuchte ich anfangs komplett selbst zu erstellen. Da ich ein völliger Laie im Shading Editor bin, konnte ich absolut keine brauchbaren Materialen für einen verschneiten Boden erstellen. Mithilfe von Tutorials konnte ich einen Steinboden erstellen, welcher von Schnee bedeckt wird. Durch die Material Displacement Funktion konnte ich dann aus dem 2D Boden ein ansehbares Terrain erschaffen. Die Landschaft habe ich dann mit einer kleinen Kamerafahrt dargestellt. Die Dauer der Szene musste ich etwas kurz halten, da mein Laptop beim rendern sonst den Geist aufgegeben hätte. Die rausgerenderten Bilder habe ich dann in After Effects zusammengefügt. Zum Abschluss habe ich durch einen passenden Soundeffekt und etwas Color Grading die Szene etwas epischer gestaltet.

Fazit/Learnings:
Auch in diesem Projekt lernte ich die Sonnen- und Schattenseiten von Blender kennen. Es gibt so viele tolle Funktionen und Möglichkeiten, jedoch ist es schwierig, diese zu meistern. Vorallem beim Erstellen der Materialien hatte ich einige Verzweiflungsmomente. Jedoch konnte ich mein Wissen in Blender Schritt für Schritt erweitern und lernte viele neue Funktionen kennen, auf welche ich in zukünftigen Projekten zurückgreifen werde und darauf aufbauen kann.