Sci-Fi in 2D/3D

Wieder einmal habe ich mich in dem Programm Blender versucht, mit Projekten, die etwas mehr Zeit beanspruchen. Diesmal wollte ich etwas machen, das sich nicht bewegt, sprich ein kleines Artwork. Da es für mich dann schlussendlich doch etwas zu langweilig zum anschauen wirkte, wollte ich trotzdem noch etwas ganzes machen; also ein Projekt mit Animation und Audio.

Artwork

Solche Werke kann man nicht nur in Photoshop zusammenbasteln, sondern auch in Blender.

  1. Eine Umgebung nach Wahl modellieren
  2. Das Ganze ca. gefühlte 15 Stunden rendern lassen
  3. In Photoshop nachbearbeiten

Animation

Keep it simple. Animationen müssen nicht extrem fancy sein. Vielleicht sieht der folgende Render aufwendig aus, wenn man jedoch stark hineinzoomt, sieht man, dass vieles aus Basic-Shapes mit nur geringfügigem modellieren besteht.

Hier das finale Video mit Audio:

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(ash)

Render
Ich wollte mal ausprobieren ob ich das Ganze auch ohne Hilfe aus dem Internet kann. Kurz vor meiner Verzweiflung, wie man am besten jetzt einen Stein modelliert oder eine Felswand erstellt, habe ich mich trotzdem dazu entschieden im World Wide Web nach Hilfe zu suchen. Ich würde fündig. Es ist sogar möglich, es ganz einfach mit einem Plugin, das schon bei Blender dabei ist, generieren zu lassen. Eigentlich ziemlich einfach, aber selbst darauf gekommen wäre ich niemals. Auch in weiteren Schritten musste ich mir Hilfe holen, da meine Fähigkeiten doch ziemlich beschränkt sind. Wenn ich von Anfang an mit Tutorials gearbeitet hätte, wäre ich wohl schneller vorangekommen, aber ich wollte auch ein bisschen ausprobieren und testen. Ach ja und nicht vergessen, immer wieder zwischenspeichern! Ansonsten wenn Blender entscheidet abzustürzen, ist der Fortschritt weg.

Postproduction
Für mich sah das gerenderte Ergebnis schon super aus, aber dank einem Video auf YouTube über Post Production habe ich erkannt, dass man vieles noch in den Adobe Programmen verbessern und veredeln kann. Beim nicht animierten Artwork nutzte ich Photoshop, um noch mehr aus dem Bild herauszuholen, wie zum Beispiel den Glow-Effekt wieder verstärken, Farben hinzufügen usw. Für die Animation nutzte ich seit langem einmal wieder After Effects. Da ich dieses Programm länger nicht mehr gebraucht hatte, musste ich mich zuerst zurechtfinden. Wichtiges Learning: Ich hätte noch etliche weitere Stunden mit der Post Production und der Suche nach den perfekten Audioeffekten verbringen können, doch irgendwann hat man die Grenze erreicht und man muss zufrieden sein, mit dem, was man erarbeitet hat.