Track 13: so geht nachhaltige Streetwear!

Beitragsbild Track 13

Hundert Milliarden Produkte werden in der Modebranche jährlich produziert. 30 Prozent davon wird nie verkauft und landet im Müll. Die Modeindustrie gilt somit als die zweitgrösste Verschmutzungsquelle auf der Welt.

Im Jahr 2015 verbrauchte die Textil- und Bekleidungsbranche 79 Milliarden Kubikmeter Wasser. Somit braucht es für die Herstellung von einem T-shirt rund 2700 Liter Wasser. Das entspricht dem Trinkwasserverbrauch einer Person von zweieinhalb Jahren.

10% der weltweiten Treibhausgasemissionen entstehen bei der Herstellung von Kleidern und Schuhen und werden zu einer massiven Umweltbelastung. Das ist mehr als internationale Flüge und Seeschifffahrt zusammen verursachen. Somit entpuppt sich die Modeindustrie als „Heimlifeiss“ in der weltweiten Umweltverschmutzung. Nachhaltigkeit soll hierfür die Lösung sein.


Adrian, Künstler und Gründer von Track 13, hat diese Bedrohung erkannt und das unabhängige Modelable Track 13 gegründet. Doch wie geht eigentlich nachhaltige Fashion?

Mehr dazu im Video.

(dbo)

Ich habe mich für das Thema entschieden, da der Begriff „Nachhaltigkeit“ ein sehr aktuelles und wiederkehrendes Schlagwort ist und die Modeindustrie dabei eine wichtige und bisher eher unbekannte Rolle in der weltweiten Umweltverschmutzung spielt. Der Reiz an dem Projekt lag an der Eigenproduktion des gesamten Endprodukts. Ich konnte von A-Z alles selber in die Hand nehmen und mein Wissen dadurch vertiefen und wichtige Learnings ziehen. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass es mit sehr grossem Aufwand verbunden ist, ein Video mit Licht, Audio und Video selber zu produzieren ohne ein Filmteam dabei zu haben. Trotzdem bin ich positiv von dem Endprodukt überrascht für das, dass ich nur wenig Erfahrung im Videobereich habe.

Jedoch gab es auch einige Painpoints. So wurde ich beispielsweise erst bei der Post Production auf ein leichtes Rauschen aufmerksam, obwohl ich mich bei den Aufnahmen explizit darauf geachtet habe und den ISO Wert so gering wie möglich hielt. Jedoch war es auch ein ziemlich dunkler Raum trotz künstliches Belichtung. Zudem war die Terminfindung mit Track 13 für den Dreh ziemlich schwierig, weshalb es dann plötzlich ziemlich schnell gehen musste und mir dann die Zeit zur ausreichenden Vorbereitung fehlte.

Ausserdem nahm ich es als grosse Herausforderung wahr beim Dreh vor Ort, Technik unter Kontrolle zu haben, sowie die Interviewfragen zu stellen und aufmerksam dem Interviewten zu zuhören. Hier ist man stark im Vorteil, wenn man mindestens zu zweit im Team ist.

Für ein nächstes Filmprojekt würde ich definitiv auf ein Team zurückgreifen und mich mehr auf ein ausführliches und strukturiertes Zeitmanagement konzentrieren.