TOP 5 Bowls in Wien

Top 5 Bowls Wien (Bowl im Hintergrund abgebildet)

Bowl, Poke-Bowl, Reis-Bowl, Buddha-Bowl… Wie auch immer!
Ich liebe sie über alles. Zwei Wochen war ich in Wien und habe die vielversprechendsten Orte der ganzen Stadt getestet und in diesem Video mit einer Rangliste zusammengefasst.

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Zur Zeit scheinen diese Schüsseln recht im Trend zu sein. Normalerweise ungern mit der Mode unterwegs, habe ich mich trotzdem für dieses Video entschieden, da ich diese Art von Mahlzeit von Herzen liebe.

Letzten Sommer war ich bereits für einige Tage in Wien und habe mich in die Bowls der Stadt verliebt. Nun begab ich mich im Frühling 2026 für zwei Wochen nach Wien und hatte viel Zeit, viele verschiedene Lokale zu testen und anschliessend zu bewerten.

Im Video gehe ich auf fünf Lokale ein. Drei davon waren ein absolutes Muss, da es grössere Ketten sind, welche bis zu zehn Filialen in der Stadt haben. Sie sind überall und wer mit offenen Augen durch die Stadt läuft, trifft sie an. Dazu zähle ich «Apapika», «Honu» und «Fat Monk». Ausserdem besuchte ich zwei kleine unabhängige Marken: «Salad Jungle» und «Be Fresh». Durch ihre hohen Google-Maps-Bewertungen bin ich auf die letzten beiden gestossen.

Nach langem Überlegen entschied ich mich für folgendes Bewertungssystem, anhand dessen ich die Rangliste erstellte:
Geschmack (Ist es lecker? Ist es frisch?)
Lokalität (Wie ist das Lokal eingerichtet? Fühle ich mich wohl?)
Auswahl (Wie gross ist das Sortiment? Wie divers ist das Angebot?)
Preis (Was bekomme ich für mein Geld?)

Film ab!

(mbi)

Ich bin ein Kopfmensch. Das erschwerte mir häufig den Dreh und ich machte es mir schwieriger und aufwändiger, als es eigentlich gewesen wäre. Ich überlegte sehr viel vor den Besuchen. Schon nur zu entscheiden, auf welche Orte ich mich beschränke, war eine schwere Geburt. Danach ging es weiter: Wie will ich es genau machen? Wann kommt die Bewertung? Review beim Essen oder danach? Was sage ich im OFF? Was sage ich vor Ort? Welche Shots brauche ich? Wo esse ich? Licht? Sonne? Ton? Wo ist es ruhig? Wo werde ich nicht gestört? Viele Fragen drehten im Kopf. Wie immer kam es am Ende anders als erwartet.

Dinge, die ich nächstes Mal besser machen möchte:

Filmstruktur:
Ich hatte mir im Vorhinein eine klare Struktur überlegt, hielt mich beim Dreh jedoch nicht wirklich daran. Dadurch bewertete ich das Lokal häufig schon beim Essen und nach dem Essen habe ich nochmals alles bewertet und teils im OFF nochmals. Dies kostete viel Zeit und ich habe sehr viel doppelt gemacht. Ich wusste schlicht und einfach nicht, wie es wird, und wollte so viel wie möglich aufgenommen haben. Das machte den Schnitt aufwändiger.

Schnittstruktur:
Beim Schnitt habe ich mich häufig nicht an den Plan gehalten, sondern hier ein bisschen geschnitten, dann dort. Teils waren gewisse Bereiche schon ziemlich fertig, andere noch sehr roh und manche Orte waren noch gar nicht geschnitten. Es fühlte sich etwas strukturlos an.

Versprecher:
Extrem häufig versprach ich mich und begann dann mitten im Satz nochmals von vorne oder machte beim letzten Satz weiter. Das kostete sehr viel Aufwand im Schnitt. Häufig habe ich auch dutzende Male das Gleiche gesagt, was die Videos sehr lange machte und zusätzlich Aufwand im Schnitt verursachte.

Kamera:
Ich hatte eine Sony a6500 dabei. Zwischendurch filmte ich jedoch mit meinem iPhone 12 mini, weil dort direkt alles „richtig“ eingestellt war und der Autofokus besser funktionierte. Der Hauptgrund war jedoch, dass das iPhone einfach viel handlicher und praktischer zum Filmen war und ich dank dem Weitwinkel mehr aufs Bild bekam.

Ton:
Häufig war es sehr windig. Teils funktionierte das Mikrofon nicht richtig. Das muss besser werden.

Long story short: An den Plan halten! Nicht denken ich müsse jede kleinste Alternative Aufnehmen. fünfmal genau das Gleiche aufnehmen, nur um mir den Schnitt zu erschweren.