SRF Kids im Radio x Pro Juventute

Eigentlich waren für die beiden SRF Kids Sendungen bereits andere Themen geplant. Nach dem schweren Brand in Crans Montana entschied ich mich jedoch kurzfristig dazu, die Inhalte anzupassen und das Thema in die Sendung aufzunehmen. Dafür organisierte ich spontan ein Interview mit Pro Juventute, um die Situation für Kinder verständlich und sensibel einzuordnen.

Ursprünglich waren für diese Woche bereits andere Themen vorbereitet. Durch den Brand in Crans Montana veränderte sich die Nachrichtenlage jedoch kurzfristig. Deshalb entschied ich mich spontan dazu, die geplanten Inhalte anzupassen und das Ereignis in den Sendungen aufzugreifen.

Die Herausforderung bestand darin, ein ernstes und emotionales Thema für ein junges Publikum verständlich und gleichzeitig sensibel aufzubereiten. Gerade bei SRF Kids ist es wichtig, Kinder nicht zu überfordern. Gleichzeitig lösen solche Ereignisse auch bei Kindern Ängste, Fragen und Unsicherheiten aus. Diese Gefühle sollten in der Sendung bewusst Platz erhalten und nicht ignoriert werden.

Um zusätzliche Einordnung in die Sendung zu bringen, organisierte ich kurzfristig ein Interview mit Pro Juventute. Ziel war es, Kindern nicht nur zu erklären, was passiert ist, sondern ihnen auch Sicherheit zu vermitteln und mögliche Ängste ernst zu nehmen. Das Interview half dabei, die Perspektive von Kindern stärker mitzudenken und konkrete Fragen verständlich zu beantworten.

Trotz des Zeitdrucks gelang es, die Sendungen aktuell sowie ruhig und verständlich zu gestalten. Gerade die spontane Anpassung zeigte mir, wie wichtig Flexibilität und schnelle journalistische Entscheidungen im Live Radio Alltag sind.

Die Sendungen können unter folgendem Link nachgehört werden:https://www.srf.ch/audio/srf-kids-im-radio/mit-deiner-lieblingsmusik-ins-neue-jahr?id=AUDI20260110_NR_0036

https://www.srf.ch/audio/srf-kids-im-radio/wenn-nachrichten-traurig-machen?id=AUDI20260111_NR_0037

(mmi)

Rückblickend habe ich gelernt, wie wichtig es ist, bei aktuellen Ereignissen schnell zu handeln und bestehende Planungen bei Bedarf anzupassen. Obwohl für die Sendungen ursprünglich andere Themen vorgesehen waren, hat sich die zusätzliche Investition in das neue Thema gelohnt. Die Reaktionen zeigten, dass es für die Zielgruppe relevant war.

Besonders beim Interview mit Pro Juventute wurde mir bewusst, wie wichtig eine frühzeitige Kontaktaufnahme ist. Aufgrund der hohen Auslastung der Organisation in dieser Woche musste der Termin mehrfach verschoben werden. Hätte ich mit der Anfrage länger gewartet, wäre das Interview möglicherweise gar nicht zustande gekommen. Für mich war das eine wichtige Erkenntnis: Gerade im journalistischen Alltag können schnelle Entscheidungen und proaktives Handeln entscheidend sein.

Gleichzeitig habe ich gelernt, dass Flexibilität ein zentraler Bestandteil der Arbeit als Radiomoderator ist. Nicht immer lassen sich Themen langfristig planen. Aktuelle Ereignisse erfordern manchmal kurzfristige Anpassungen. In solchen Situationen ist es wichtig, Prioritäten schnell neu zu setzen und trotzdem eine qualitativ hochwertige Sendung zu produzieren. Diese Erfahrung möchte ich in zukünftigen Produktionen bewusst mitnehmen.

Besonders die Sendung, in der Kinder selbst zu Wort kamen, hat mir gezeigt, wie wichtig es war, das Thema aufzugreifen. Die Beiträge und Reaktionen der Kinder machten deutlich, dass sie sich ebenfalls Gedanken über solche Ereignisse machen und Fragen dazu haben. Oft wird unterschätzt, wie stark Kinder Nachrichten und belastende Ereignisse wahrnehmen.