Spec Ad – La Sportiva

1. Idee & Markenrecherche

Die Idee für das Projekt entstand durch einen Kollegen, der einen Wanderschuh von La Sportiva besass. Der Schuh fiel mir sofort auf, da er sich mit seinem markanten Design und seiner Farbgebung deutlich von vielen klassischen Wanderschuhen unterschied. Genau dieser Kontrast machte ihn für mich visuell interessant und brachte mich auf die Idee, daraus einen Spec Ad für mein Portfolio zu produzieren.

Als ersten Schritt setzte ich mich mit La Sportiva und dem visuellen Auftritt der Marke auseinander. Für meinen Spot wollte ich bewusst Retro und Moderne miteinander verbinden. Der Look sollte einen gewissen Old-School-Charakter haben, gleichzeitig aber frisch und zeitgemäss wirken.

Inhaltlich wollte ich nicht nur den Schuh zeigen, sondern vor allem ein Gefühl vermitteln. Der Spot sollte die Sehnsucht nach den Bergen wecken und Lust darauf machen, rauszugehen, sich zu bewegen und die Natur zu erleben. Gleichzeitig wollte ich den Schuh nahbar und vielseitig inszenieren: bequem, unkompliziert und nicht nur für grosse Bergtouren gedacht, sondern als Begleiter, den man überall tragen kann.

Diese Kombination aus Berggefühl, Freiheit, Alltagstauglichkeit und einem modernen Retro-Look bildete die Grundlage für die weitere Bildsprache und das Storyboard.

2. Konzept & Storyboard

Auf Basis der Recherche entwickelte ich ein Konzept und erstellte ein Storyboard für den geplanten Ablauf. Dabei definierte ich die wichtigsten Einstellungen und überlegte mir, welche Requisiten für die einzelnen Szenen benötigt werden.

Ein wichtiges Element waren kabelgebundene Kopfhörer, die ich speziell für den Dreh besorgte. Sie sollten den gewünschten Old-School-Look des Videos zusätzlich unterstützen.

3. Protagonistin & Location

Für die Umsetzung suchte ich anschliessend eine passende Protagonistin, die zum geplanten Stil des Videos passte.

Parallel dazu suchte ich nach einer geeigneten Outdoor-Location. Die Wahl fiel schliesslich auf die Platte.

4. Planung des Drehtags

Nach der Location-Suche plante ich den Drehtag. Da die Produktion draussen stattfand und stark vom Wetter abhängig war, plante ich bewusst einen zeitlichen Puffer und einen möglichen Ausweichtermin ein.

Am Drehtag hatten wir jedoch Glück: Es war ein sonniger Sommertag mit sehr guten Bedingungen für die geplanten Aufnahmen.

5. Outdoor-Produktion

Vor Ort arbeiteten wir die geplanten Einstellungen aus dem Storyboard ab.

6. Produktaufnahmen im Studio

In einem zweiten Schritt wollte ich den Schuh zusätzlich im Studio inszenieren. Da dies meine ersten richtigen Produktaufnahmen im Studio waren, konnte ich dafür das Studio eines Kollegen nutzen und verschiedene Licht-Setups ausprobieren.

Ich experimentierte mit unterschiedlichen Positionen, Lichtquellen und Perspektiven, um den Schuh möglichst interessant in Szene zu setzen und einzelne Details hervorzuheben.

7. Schnitt & Colorgrading

Nach den Drehs begann die Postproduktion. Zuerst sichtete und sortierte ich das gesamte Material und erstellte daraus Rohschnitt, Feinschnitt und dann den finalen Zusammenschnitt.

Besonders aufwändig war das Colorgrading aufgrund der verschiedenen Looks die im Video vertreten sind.

8. Resultat

Hier geht es zum Video:

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(mmi)

Reflexion und Learnings:

Mit dem Endergebnis bin ich sehr zufrieden. Besonders das Colorgrading ist gut gelungen. Auch das Konzept und die Aufnahmen funktionieren für mich gut zusammen. Verbesserungspotenzial sehe ich vor allem beim Zeitmanagement. Da es ein eigenes Projekt ohne Kundendeadline war, habe ich den Schnitt länger aufgeschoben und dadurch etwas Motivation verloren. Für zukünftige eigene Projekte möchte ich deshalb klare Deadlines setzen und diese genauso ernst nehmen wie bei Kundenprojekten. Auch bei der Schrift im Video hatte ich Schwierigkeiten. Grafisches liegt mir leider nicht so gut. Umso mehr möchte ich mich zukünftig dort verbessern.