SCHLÖSSLI TIMES – E GUGGEMAGAZIN
Seit 2024 bin ich bei der Guggemusik Schlössli Schränzer. Vor meiner Zeit gab es mehrmals im Jahr das Guggenmagazin «Schlössli Times» ausgedruckt im Guggenlokal. Dort wurde über aktuelle Ereignisse aus dem Vereinsleben geschrieben, jedoch ging die Nachfrage zurück und so wurde es eingestellt.
Anfang dieses Jahres wurde ich gefragt, ob ich Interesse hätte, das Magazin wieder aufleben zu lassen.
Das tat ich sehr gerne und so ist die neue Schlössli Times entstanden – mit einer multimedialen Herangehensweise. Dieser äussert sich folgendermassen: Einerseits dient die Webseite als Hauptplattform, andererseits gibt es eine ausgedruckte Version für unsere älteren Passivmitglieder und schliesslich ein Instakonzept in Form eines Karussell-Posts, um das Magazin zu bewerben.
Finde die Webseite hier, viel Spass beim lesen:))
Das erste Mal das ich die Vorteile des MMP’s Studium gespürt habe!
Das war während des Arbeitsprozesses an diesem Magazin der Fall. Die Erfahrungen der letzten 3,5 Jahre im MMP-Studium konnte ich hier sehr gut einsetzen. Sei es bei der Gestaltung des PDFs mit InDesign, dem Webseitenbau mit Framer oder dem Editieren mit Premiere Pro. Auch möchte ich den Minor Creative Writing hervorheben. Er hat bei mir die Lust am Schreiben geweckt und war bei diesem Projekt von grossem Vorteil.
Nun zur Kritik:
Beim Projekt Schlössli Times habe ich rückblickend zu lange gewartet, bis ich mit dem Schreiben der Texte und dem Aufbau der Website begonnen habe. Dieser späte Einstieg führte dazu, dass sich viele Arbeitsschritte gegen Ende stark verdichteten. Gerade in der Konzeptionsphase hätte ein früherer Start mehr Ruhe und Spielraum gebracht. Zu Beginn plante ich, das gesamte Projekt mit Canva umzusetzen. Erst im Verlauf wurde deutlich, dass sich Videos dort nicht sauber in den redaktionellen Kontext einbetten lassen. Der anschliessende Wechsel auf Framer kostete Zeit, erwies sich aber langfristig als sinnvollere Lösung. Der Einstieg in Framer war anfangs anspruchsvoll, da CMS-Strukturen und responsives Layout neu für mich waren. Mit zunehmender Arbeit entwickelte ich jedoch ein solides Verständnis für das Tool.
Die geführten Interviews mit Neumitgliedern lieferten spannende Inhalte, waren jedoch methodisch nicht immer optimal vorbereitet. Ein klarer strukturierter Interviewleitfaden hätte geholfen, Aussagen gezielter zu vertiefen. Für zukünftige Projekte möchte ich diesem Schritt mehr Aufmerksamkeit schenken. Trotz der Herausforderungen konnte das Projekt inhaltlich und gestalterisch erfolgreich umgesetzt werden. Besonders positiv ist, dass die Website nun langfristig erweiterbar bleibt. Der gesamte Prozess war lehrreich und hat meine Arbeitsweise nachhaltig geprägt. Aktuell läuft Schlössli Times noch über eine Framer-Domain – die eigene Domain muss zuerst noch dem Verein gepitcht werden.