Portraits für den RCB

Wenn man an Rugby denkt, denkt man oft an Teamgeist, Härte und Zusammenhalt. Genau diese Gemeinschaft durfte ich mit meinem Projekt für den Berner Rugby​ Club festhalten. Der Verein wollte neue Portraitbilder, die sowohl auf der Website als auch auf Instagram eingesetzt werden können und einen einheitlichen, professionellen Auftritt ermöglichen.

Besonders spannend an diesem Projekt war für mich die Vielfalt der Menschen. Jede Person brachte ihre eigene Ausstrahlung mit, gleichzeitig sollten die Bilder als Serie funktionieren und den Club als Ganzes repräsentieren. Aus vielen einzelnen Portraits entstand so eine gemeinsame visuelle Identität.

Für mich war das Projekt mehr als nur ein Fotoshooting. Es war die Möglichkeit, Verantwortung für einen realen Auftrag zu übernehmen und etwas zu gestalten, das vom Verein langfristig genutzt wird. Zu sehen, wie die fertigen Portraits nun Teil der öffentlichen Kommunikation des Rugby Clubs werden, macht das Projekt für mich besonders wertvoll.

Die Zusammenarbeit mit dem Verein verlief unkompliziert und angenehm. Am Ende entstand eine umfangreiche Portraitserie, die nicht nur die einzelnen Mitglieder zeigt, sondern auch die Gemeinschaft und den Charakter des Clubs widerspiegelt.

https://www.rugbybern.ch/organisation/
https://www.instagram.com/p/DVix_2FiIcz/?img_index=1&igsh=MTFwbWdvczdtcWJ6ag==

(mbi)

Dieses Projekt war das erste Mal, dass ich eine so grosse Anzahl an Portraits fotografierte. Insgesamt fanden zwei Shooting-Tage mit jeweils rund 40 Personen statt. Deshalb war die Vorbereitung besonders wichtig. Ich plante im Voraus das Lichtsetup, überlegte mir die Positionierung des Equipments und markierte vor Ort die Standpunkte, damit der Ablauf möglichst effizient gestaltet werden konnte.

Für die Shootings verwendete ich eine Sony 7C II mit einem 24–70-mm-Objektiv sowie eine Nanlite 300 und eine Nanlite 150 aus der Ausleihe. Die vorbereitete Visualisierung des Setups erwies sich als sehr hilfreich. Dank der guten Planung reichte die Zeit an beiden Tagen problemlos aus, und ich konnte alle Personen ohne Hektik fotografieren.

Eine Herausforderung war der Transport des Equipments. Gerade die zusätzlichen Lichter machten den Aufbau und das Schleppen deutlich aufwendiger als bei kleineren Produktionen. Für zukünftige Projekte würde ich mir überlegen, wie ich das Material effizienter transportieren oder das Setup vereinfachen könnte.

Ausserdem wurde mir bewusst, dass ich mich im Anleiten der fotografierten Personen noch verbessern kann. Einige wussten nicht genau, wie sie stehen oder in welche Richtung sie schauen sollten. Mit klareren Anweisungen hätte ich die Abläufe teilweise noch effizienter gestalten und die Personen sicherer durch das Shooting führen können.

Insgesamt bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Das Projekt hat mir gezeigt, wie wichtig eine gute Organisation bei grösseren Produktionen ist. Gleichzeitig konnte ich wertvolle Erfahrungen im Umgang mit vielen unterschiedlichen Personen sammeln und meine Fähigkeiten in der Portraitfotografie weiterentwickeln.