Portfolio Website
Im Verlauf dieses Semesters entstand die Portfolio-Website alissatritten.ch, auf der meine fotografischen und multimedialen Arbeiten gesammelt sind. Der Aufbau der Website umfasste konzeptionelle, gestalterische und technische Arbeitsschritte und bildet die Grundlage für die weitere Nutzung im Studium und bei Bewerbungen.
In diesem Semester habe ich meine Portfolio-Website alissatritten.ch aufgebaut, um einen Ort zu schaffen, an dem meine multimedialen, fotografischen Arbeiten zusammenkommen. Die Website soll mir dabei helfen selbstständig als Fotografin zu arbeiten und bei Bewerbungen, Anfragen oder Projekten einfach einen Link mitschicken zu können.
Das Design der Website ist bewusst sehr simpel und reduziert gehalten. Ich wollte keine überladene Website, sondern eine ruhige Plattform, auf der die Bilder im Mittelpunkt stehen. Gleichzeitig bleibt die Seite so flexibel und kann sich mit meiner Arbeit weiterentwickeln. Beim erstellen der Website habe ich mir länger überlegt in welcher Sprache ich sie verfassen will. Da ich in Zukunft anstrebe auch im Ausland zu arbeiten, habe ich mich dazu entschieden, die Texte in Englisch zu schreiben. So muss ich sie, falls ich mich über den Deutschen Sprachraum hinaus bewerben möchte, nicht neu anpassen.
Ein wichtiger Bestandteil der Website ist meine Arbeit als Festivalfotografin am Gurtenfestival 2025. Dort durfte ich Künstler:innen während den Konzerten fotografieren und gleichzeitig People-Bilder auf dem Festivalgelände umsetzen. Nebst den vier Festivaltagen habe ich die Bilder in der Postproduction bearbeitet und viel Zeit in die kreative Umsetzung gesteckt. Nach Absprache mit dem Gurtenfestival darf ich einige ausgewählte Bilder auf meiner Website veröffentlichen.
Neben dem Gurtenfestival finden sich auf der Website auch Studioarbeiten, unter anderem ein Fotoshooting im Fotostudio mit pinkem Licht welches ich in diesem Semester umgesetzt habe. Dieses Shooting war für mich eine Möglichkeit, bewusst mit Licht, Farbe und Stimmung zu experimentieren und etwas freier zu arbeiten. Dieses Shooting entwickelte sich zu einer fiktiven «Werbung» für Mate.
Zusätzlich habe ich schwarz/weiss Portraits aus Hawaii in die Website integriert. Ergänzt wird das Ganze durch Auftragsarbeiten sowie Video Projekte. Die Website zeigt damit nicht nur einzelne Projekte, sondern eine Mischung aus freier Arbeit, Aufträgen und persönlichen fotografischen Experimenten.
Die Website wird sich im Verlauf vom Studium und darüber hinaus stetig anpassen und soll so aktuell wie möglich gehalten werden.
(abb)
Konzeption und Gestaltung
Ein grosser Teil der investierten Arbeitszeit floss in die Konzeption und Gestaltung der Website. Ich habe mich intensiv damit auseinandergesetzt, wie meine Arbeiten wirken sollen und welche Atmosphäre die Website vermitteln soll. Das Design ist bewusst sehr schlicht und reduziert gehalten, da dieser Stil mir sehr entspricht. Ich schliesse aber nicht aus, dass sich das Design im nächsten Semester noch ändern könnte.
Dieser reduzierte Ansatz hat jedoch nicht bedeutet, dass die Umsetzung schnell ging. Im Gegenteil: Viele Stunden flossen in kleine Anpassungen, Abstände, Bildgrössen, Seitenaufteilungen und die Frage wie Inhalte logisch und übersichtlich angeordnet werden können. Die Website wurde mehrfach überarbeitet, da sich mein Blick auf die Präsentation meiner Arbeiten im Laufe des Semesters verändert hat.
Technische Umsetzung
Ebenfalls viel Zeit musste ich in die technische Umsetzung der Website stecken. Diese wird über Infomaniak gehostet, weshalb ich mich intensiv mit Themen wie Hosting, Domainverwaltung und den technischen Grundlagen einer Website beschäftigen musste. Viele dieser Inhalte waren für mich neu, weshalb ich viel Zeit in Recherche, Tutorials und das Ausprobieren verschiedener Einstellungen investiert habe. Umgesetzt habe ich die Website mit WordPress.
Auch die Suche nach geeigneten Plugins war sehr zeitintensiv. Ich habe verschiedene Plugins verglichen, installiert, getestet und teilweise wieder entfernt, bis ich Lösungen gefunden habe, die meinen Anforderungen entsprachen. Dieser Prozess war teilweise frustrierend, hat mir aber ein deutlich besseres Verständnis für die Funktionsweise von Websites vermittelt.
Rechtliche Grundlagen und Sichtbarkeit
Ein weiterer wichtiger Aspekt war die Auseinandersetzung mit rechtlichen Anforderungen. Ich habe mich intensiv mit dem Thema Impressum und Datenschutz beschäftigt und diese Seiten selbstständig erstellt. Auch die Cookie-Hinweise wurden von mir eingerichtet und angepasst. Zusätzlich habe ich meine Website bei Google angemeldet, damit sie korrekt indexiert wird und in den Suchergebnissen erscheint. Dieser Schritt erforderte ebenfalls Recherche und technisches Verständnis und war ein wichtiger Bestandteil des Gesamtprojekts.
Kontinuierliche Weiterentwicklung
Die Website ist bewusst als dynamisches Projekt angelegt. Während des Semesters wurde sie mehrfach überarbeitet, sowohl inhaltlich als auch gestalterisch. Texte wurden angepasst, Bilder ausgetauscht, neue Seiten ergänzt und bestehende Strukturen überdacht. Mein Ziel ist es, in Zukunft noch viele weitere Projekte umzusetzen und diese laufend auf der Website zu integrieren. Die Website wächst somit mit meiner fotografischen Arbeit und wird mich auch über das Studium hinaus begleiten.
Insgesamt hat dieses Projekt einen sehr grossen Teil meiner Arbeitszeit in diesem Semester eingenommen. Es vereinte konzeptionelle Arbeit, fotografische Praxis, technische Umsetzung, rechtliche Recherche und kontinuierliche Fehlerbehebunge.