Porsche x Coco Core Pilates – Das erste Pilates Event im Porsche Store der Schweiz

Mit Porsche x Coco Core Pilates fand erstmals ein Pilates-Event in einem Porsche Store in der Schweiz statt. Organisiert von Coco Core Pilates in Zusammenarbeit mit dem Porsche Zentrum Aargau, brachte das Event Sport, Marke und Social Media an einem Ort zusammen. Für mich als Videograf bedeutete das vor allem, unterschiedliche Erwartungen in einem einzigen Video zu vereinen.

Das Event war in vielerlei Hinsicht besonders. Nicht nur, weil es das erste Pilates-Event in einem Porsche Store in der Schweiz war, sondern auch wegen der Konstellation der Beteiligten. Coco Core Pilates als Hauptveranstalter, das Porsche Zentrum selbst als Location und Marke und dazu mehrere bekannte Influencerinnen aus der Schweizer Szene. Alle hatten berechtigte Erwartungen daran, wie sie im Video dargestellt werden wollten.

Für mich als Videograf war das eine Herausforderung. Ich musste eine Balance finden zwischen meinem eigenen Stil und den Bedürfnissen der Auftraggeber. Coco Core Pilates (bzw die Inhaber Rojda und Leo) sollte klar als Herz des Events erkennbar sein, das Porsche Zentrum als Marke präsent und jede einzelne Influencerin sollte genügend Präsenz erhalten. Gleichzeitig wollte ich ein Video umsetzen, das ich auch selbst vertreten und als Teil meines Portfolios zeigen kann.

Der Drehtag selbst war körperlich fordernd. Es war extrem heiss, da in der Showhalle Sport betrieben wurde und sich schnell ein Glashauseffekt entwickelte. Während der Pilates-Session war mir zudem wichtig, den Teilnehmerinnen ein sicheres Gefühl zu geben. Einige hatten noch nie Pilates gemacht, andere wirkten bei gewissen Übungen unsicher. Gleichzeitig entstehen bei Pilates Positionen, bei denen bestimmte Körperpartien stärker betont werden. Darauf musste ich beim Filmen besonders achten. Mein Ziel war es, niemanden unvorteilhaft darzustellen oder in eine unangenehme Situation zu bringen.

Zusätzlich filmte jede Influencerin auch selbst mit dem Handy. Ich musste ständig darauf achten, nicht ins Bild zu laufen, mich im Raum bewusst zu bewegen und trotzdem meine Shots zu bekommen. Dabei half es, ruhig zu bleiben, ein Lächeln aufzusetzen und mit kleinen Icebreaker-Witzen die Stimmung locker zu halten. Zudem wollte ich auf gar keinem Fall einen Porsche zerkratzen!

In der Postproduktion entschied ich mich für ein dynamisches Video. Ich arbeitete mit Matchcuts, Fly-ins und Cut-out-Effekten, um Bewegung und Energie zu erzeugen. Ziel war es, schnelle Schnitte zu setzen, ohne dass das Video hektisch oder repetitiv wirkt. Gleichzeitig sollte jede Partei ihre Zeit bekommen und der Event als Ganzes verständlich bleiben.

Das Video performte auf Instagram sehr gut und erreichte bisher über 80’000 Aufrufe. Für mich war das eine schöne Bestätigung, dass sich der zusätzliche Aufwand und die bewussten Entscheidungen gelohnt haben.

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(vha)

Dieses Projekt hat mir nochmals gezeigt, wie anspruchsvoll es sein kann, Content für mehrere Parteien gleichzeitig umzusetzen. Nicht alles lässt sich immer perfekt ausbalancieren und das ist auch okay. Während des Drehs habe ich gemerkt, wie wichtig es ist, auf zwischenmenschliche Aspekte zu achten. Besonders in Situationen, in denen sich Personen bei sportlichen Übungen oder bestimmten Positionen unsicher fühlen könnten.

Auch in der Postproduktion wurde mir klar, dass nicht jede Idee gleich stark ausgespielt werden muss. Gleichzeitig habe ich gelernt, meinem eigenen Stil mehr zu vertrauen. Das Feedback zum Video war insgesamt sehr positiv, sowohl von den Auftraggebern als auch aus der Community.

Für zukünftige Projekte nehme ich mir vor, den Perfektionismus etwas lockerer zu sehen und mehr auf den Ablauf und das Gesamtgefühl eines Projekts zu achten. Jedes Video bringt neue Erfahrungen mit sich. Am Ende geht es darum, sauberen und coolen Content zu produzieren und dabei selbst Freude am Prozess zu behalten.