Geschützt: No Borders No Nations 2026
Das Projekt hat mir ermöglicht, sowohl fachlich als auch persönlich wichtige Erfahrungen zu sammeln. Besonders viel gelernt habe ich im Umgang mit Programmen wie After Effects, Illustrator und InDesign. Durch die regelmässige Anwendung konnte ich deutlich schneller und effizienter arbeiten als zu Beginn des Projekts.
Gleichzeitig habe ich gelernt, mich besser zu organisieren und Verantwortung zu übernehmen. Eine wichtige Erkenntnis war, dass erfolgreiche Projektarbeit nicht nur davon abhängt, Aufgaben selbst zu erledigen, sondern auch davon, Aufgaben klar zu delegieren. Ich habe gelernt, Menschen gezielt um Unterstützung zu bitten und Verantwortung abzugeben, anstatt alles selbst übernehmen zu wollen.
Neu für mich war auch die Arbeit im Bereich Sounddesign. Die Produktion von Audiomaterial für Social-Media-Beiträge war ein spannender Lernprozess und hat meinen Blick auf digitale Kommunikation erweitert.
Ausserdem habe ich erkannt, wie wichtig gute Planung und klare Strukturen sind. Je besser Prozesse von Anfang an organisiert werden, desto einfacher wird die Zusammenarbeit im weiteren Verlauf des Projekts. Klare Zeitpläne und transparente Aufgabenverteilungen helfen dabei, den Überblick zu behalten und Überlastungen zu vermeiden.
Wenn ich das Projekt nochmals durchführen würde, würde ich versuchen, die Verantwortung für Social Media auf mehrere Personen zu verteilen. Die Betreuung der Kanäle erfordert eine hohe Präsenz und ständige Aufmerksamkeit. Allein für die Veröffentlichung eines einzelnen Beitrags investierte ich oft etwa eine Stunde Arbeit in Planung, Veröffentlichung, Verlinkungen und Community-Management. Eine zusätzliche Person hätte die Arbeitsbelastung deutlich reduziert.
Insgesamt blicke ich sehr positiv auf dieses Projekt zurück. Es hat mir nicht nur praktische Erfahrungen im Bereich Kommunikation, Social Media und Projektorganisation vermittelt, sondern auch gezeigt, wie viel Engagement notwendig ist, um ein unabhängiges Kulturfestival auf die Beine zu stellen. Die Mitarbeit in der Promo-Gruppe ist anspruchsvoll, aber gleichzeitig sehr bereichernd. Ich kann meine Fähigkeiten erweitern, Verantwortung übernehmen und einen wichtigen Beitrag zu einem kulturellen Projekt leisten, das vielen Menschen in Bern am Herzen liegt.
Ich freue mich schon jetzt sehr auf das Festival, aber weiss auch aus eigener Erfahrung das die Arbeit erst gerade wirklich begonnen hat und noch sehr viel mehr auf uns zukommt.