Neue Wege im Warentransport

Der Warentransport funktioniert heute immer noch grösstenteils mit Verbrennungsmotoren. Ein Freund von mir erforschte an der ETH, wie LKWs mit hybriden Antrieben energieeffizienter unterwegs sein können.

Ich begleitete das Projekt von Marc und seinem Team mit der Kamera, woraus folgender Teaser entstanden ist:

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Prozess, Vorbereitung und Drehbuch

(dbo)

Vorbereitung:

Marc Dusanek, ein Freund von mir, studiert an der ETH Maschinenbau und hat im Rahmen des Studiums mit seiner Gruppe ein «Fokusprojekt» realisiert. Er fragte mich ob ich ein Teaservideo für sein Projekt umsetzten könnte, mit dem Ziel Mitstudierende und Unternehmen auf ihr Projekt aufmerksam zu machen.

Wir definierten zusammen die Anforderungen an das Video, worauf ich die ersten Ideen skizzierte. Anschliessend schrieb ich ein Drehbuch mit den ungefähren Aussagen, welche die Interviewte Person (Mitstudent des Projektes) sagen soll und den dazu benötigten Bildern.

Dreharbeit:

Die Dreharbeiten haben in der Werkstatt in Winterthur, sowie im Technopark in Zürich statt gefunden. Zusätzlich filmte ich mit der Drohne an verschiedenen Orten in Zürich. Ich habe den gesamten Film alleine aufgenommen, was einige Challenges mit sich brachte. Das richtige Auspegeln vom Sound und gleichzeitig zu filmen, fand ich sehr anspruchsvoll. Dazu kommt das Führen des Interviews. Hier wäre ich froh um eine zweite Person gewesen. Trotzdem hat grundsätzlich alles geklappt und ich hatte nun 150GB Footage in der SD Karte.

PostProduktion:

Im ersten Schritt habe ich die besten Aussagen ausgewählt und so die Storyline aufgebaut. Ich habe von anderen Videoprojekten gelernt, wie wichtig es ist die Musik möglichst früh auszuwählen. So konnte ich anschliessend den Film im Takt der Musik schneiden. Hier habe ich auch Aufnahmen aus dem Archiv verwendet. Im Colorgrading habe ich eine ruhige, leicht entsättigte Wirkung gewählt. Die Animation habe ich von Marc erhalten.

Reflexion:

Ich fand es eine spannende Herausforderung ein Wissenschaftliches Thema möglichst kurz und verständlich in einem Teaserfilm zu erzählen. Rückblickend wäre es stimmiger gewesen, wenn die Aussagen der interviewten Person etwas freier gesprochen wären. Hier war definitiv das Problem, das ich zu fest mit filmen beschäftigt war und mich zu wenig auf den Inhalt konzentrieren konnte. Spannend wäre auch gewesen ein paar Aufnahmen vom Interviewpartner zu erhalten, während er am arbeiten ist. Der Film ist so wie er ist, etwas formell. Dank der guten Vorbereitung hat am Dreh jedoch alles funktioniert und ich konnte die geplanten Aufnahmen gut umsetzen. Schlussendlich habe ich bei diesem Film einiges gelernt und kann auf eine gute Zusammenarbeit mit den Studierenden zurückblicken.