#motohacktime

Winterreifen für Motorräder? Suzuki ist Weltmeister?! Mit 16 Jahren 125ccm fahren?! – Mit dem Start ins neue Jahr meldet sich Motohacktime mit neuen Videos rund ums Motorrad zurück.

Mit dem Start ins Jahr 2021 traten diverse Änderungen des Strassenverkehrsgesetzes in Kraft. Unter anderem wurden die Führerscheinvorschriften des Bundes mit den Vorschriften der EU harmonisiert. Dies führte unter anderem dazu, das man ab sofort mit
16 Jahren 125ccm fahren kann – für die Nicht-Technikfreaks: Solche Dinger laufen ca. 100 km/h und dürfen somit auch auf die Autobahn.

Passend zu dieser Revision lancierte Malaguti den XSM 125, ein preiswertes Motorrad für 16-jährige Rowdies ;-). Neben der Vorstellung der XSM 125 haben wir für Technikinteressierte eine Episode über unterschiedliche Antriebstechnologien bei Motorrädern gedreht und stellen euch in einer weiteren Folge das Rennmotorrad von unserem Moderator Stefan Müller vor.

Aber wir haben selbstverständlich auch etwas für weniger technikaffine Menschen in diese Staffel eingepackt. Neben der Vorstellung des neuen Bekleidungssortiments bei AdiMoto gehen wir gezielt auf einzelne Produkte ein und stellen euch diese genauer vor. Aber keine Angst, wir betreiben hier neuerdings keine Schleichwerbung, sondern wollen euch lediglich über die neusten Produkte und Entwicklungen informieren. Den hast du gewusst, seit geraumer Zeit gibt es auch Airbags für Motorräder!

Das und vieles mehr findest du wie gewohnt auf dem YouTube-Channel von AdiMoto.

(ash)

Preproduction und Production

Trotz Corona konnte der Garagist aus dem Schellenberg ein gutes Jahr verzeichnen – und ich freue mich auch für ihn! Weniger erfreulich dagegen war, dass er wegen der vielen Arbeit erst gegen Ende des Jahres Zeit für die Aufnahmen hatte. Als dann endlich ein Drehtermin vereinbart werden konnte, meldete sich sein Nebenjob…  Der Schweizerischen Südostbahn verdanken wir hier eine erneute Verschiebung der Drehaufnahmen (wegen Personalmangel musste er am Drehtag aushelfen). Grundsätzlich halb so schlimm, wieso ich es trotzdem erwähne: Wie es die Ironie will, erhielt ich den Anruf dass der Drehtag ins Wasser fällt eine Stunde NACH dem abholen der gesamten Ausrüstung für den Drehtag :-/

Nun gut wir schieben das ganze um eine Woche und ich kratzte noch alles zusammen was in der Technikausleihe an Material zu finden war. Bis auf die Lichter konnte ich alles auftreiben, zwar nicht das beste Material aber immerhin und wegen der Lichter nahm ich einfach alles, mit was bei mir zu Hause in irgendeiner Form Licht von sich gibt.

Am besagten Drehtag resp. Wochenende kamen wir zügig voran, da wir diesmal darauf achteten, dass die Garage geschlossen war und wir so die Produktion nicht wegen Laufkundschaft unterbrechen mussten. Mittlerweile waren wir auch schon ein eingespieltes Team, während ich mich um die Technik kümmerte, kümmerte sich der Rest der Anwesenden um den Inhalt der Videos. Lediglich zu Anfangs hatten wir ein kleines Audioproblem welches auf eine defekte Kamera (bzw. Bauteil der Kamera) zurückzuführen war – ja, ich werde dies der Technikausleihe melden. Ansonsten verlief der erste Drehtag ruhig und so kamen wir zügig voran.

Der Zweite Drehtag verlief bis auf den Schluss problemlos. Das Gimbel welches ich auslieh vibrierte permanent und hatte Probleme sich auszubalancieren (Auch dies Teile ich der Technikausleihe mit). Hierfür hatte jedoch der Moderator eine Lösung und holte aus seinem Büro ein Smarphone-Gimbel. Da ich mir selbst ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk gemacht habe und mir das neue Samsung S20 FE 5G geschenkt habe, hatten wir sogar ein Handy mit einer ziemlichen guten Kamera dabei (wenn man das so sagen kann). So war es nun ein leichtes die letzten Drehaufnahmen für zu Ende zu bringen. Spoiler: Erst im Post ergaben sich dadurch weitere Probleme.

–> Aus diesem Drehwochenende nehme ich sicherlich mit, dass eine gute Ausrüstung wichtig ist und ein Backup-System nie falsch sein kann. Da die Technikausleihe bei der Reservation schon sehr ausgebucht war, musste ich bei der Technik abstriche machen und konnte nur „zweitklassiges“-Material ausleihen. Den einzigen Vorteil darin sah ich, dass ich wieder ein paar neue Systeme kennen lernte, welche mich jedoch nicht überzeugen konnten. Für die Zukunft resp. Nach meinem Studium werde ich mir eine Blackmagic Pocket Cinema Camera zulegen. Da dies aus meiner Sicht die Beste Kamera für Multimediaproduzenten ist.

Postproduction

Ein einfaches Übersehen führte dazu, dass ich während der Postproduction dachte mein Computer sei Schrott und ich benötige einen Neuen…
Als erstes schneidete ich die Smartphone aufnahmen und hier kam ich beinahe zur Verzweiflung. Es begann damit, dass mein Notebook während des Schneidens immer wieder stockte und kaum eine Minute ruhig lief. Als ich dann versuchte die Videos zu rendern erhielt ich meistens etwas in der Hälfte der Renderzeit einen Bluescreen Fehler und mein Notebook startete neu und ich konnte von neuem beginnen zu rendern. Mit vielen Anpassungen der Rendereinstellungen und auch viel Bangen schaffte ich es jedoch 3 der 4 Smartphone aufnahmen zu schneiden. Nur die letzte Aufnahme wollte und wollte nicht funktionieren. Erst als ich mich noch Alternativen umsah kahm es mir plötzlich in den Sinn. Mein Problem war folgendes: Mein Smartphone filmt mit 30 Bildern pro Sekunde und alle anderen Kameraaufnahmen in diesem Video wurden mit 25 Bildern pro Sekunde gedreht….   Dies führte dazu, dass mein Notebook beim Rendern überlastete und den Vorgang jeweils abbrach. Die restlichen Aufnahmen welche ich mit den Filmkameras aufgenommen habe konnte ich ohne Probleme schneiden und rendern.

–> Aus der Postproduction werde ich sicherlich mitnehmen, dass sich Videos mit 25 fps nicht gut mit Videos mit 30 fps vertragen 😀 Des Weiteren bin ich nun definitiv davon überzeugt, dass Premiere Pro als Videoschnitttool für mich ausgedient hat. Zukünftig werde ich meine Videos mit Da Vinci Resolve schneiden (Ein Programm das wir in Postproduction kennen gelernt und genutz haben).