Mirome – Ep 0

0 – Das ist nicht etwa das Resultat unserer Digezz-Bemühungen für das vergangene Herbstsemester, sondern der Titel einer neuen EP von Mirko Gutierrez – auch bekannt als Mirome.

Anfangs war lediglich ein Performance-Video geplant, welches mit GoPros hätte aufgenommen werden sollen – schlussendlich wurden daraus über fünf verschiedene Sets und ein 16-minütiges Musikvideo.

Da das Material zu einem Song verloren ging, wird die Veröffentlichung des Videos und der EP bis auf weiteres verschoben.

(spu)

Die EP „0“ sollte ursprünglich in Begleitung  einer videografisch festgehaltenen Performance erscheinen. Mirko lieh sich dazu drei Kameras aus, zwei davon waren GoPro´s. Die Umsetzung stellte er sich zu diesem Zeitpunkt relativ schlicht vor.

Ziemlich spontan wurde aus dem klein angedachten Dreh eine zeitintensivere Angelegenheit, als noch ein paar Personen zum Projekt hinzustiessen. Die GoPro´s wurden durch eine Blackmagic Pocket 6K ausgetauscht, und statt einer Szene wurde die EP in mehrere Sets unterteilt, welche pro Song neu eingerichtet und ausgeleuchtet wurden.

Den Platz dazu fanden wir im Rincon Latino vor, einem Club in Bern. Die erste Szene war zugleich die schlichteste: Wir planten eine lange Kameraanfahrt über eine Distanz von rund zehn Metern auf Mirko zu, welcher am Ende des Raumes mit einem einzelnen Spotlight ausgleuchtet wurde. Den Hintergrund erhellten wir mit kleineren LED-Panels.

Den Übergang zum zweiten Track gestalteten wir mit dem ungedrosselten Einsatz einer Rauchmaschine. Am Ende der letzten Einstellung des Intros liessen wir genug davon hineinströmen, um Mirko komplett zu überdecken. Dasselbe taten wir bei der ersten Einstellung des zweiten Songs, jedoch planten wir den Shot rückwärts abzuspielen. Somit mussten wir auch die Kopfbewegung von Mirko rückwärts aufnehmen.

Mithilfe eines Diffusors und eines Spotlights leuchteten wir die Szene von oben mit einem weichen Licht aus. Beim Refrain wurde das Spotlight von via App gesteuerten LED´s ergänzt, um etwas mehr Dynamik hineinzubringen.

Track Nummer drei ist wiederum von einem klaren Mehr an Bewegungen geprägt. Für die Einstellung, in welcher Mirko durch den Raum geschoben wird, bastelten wir ein dollyartiges Gefährt zusammen. Auf diesem befestigten wir dann die Kamera und einen Stuhl, auf welchem Mirko Platz nahm. Weiter filmten wir eine tanzende Person vor einem Beamer

Um das letzte Lied in Szene zu setzen, entschieden wir uns dazu, einen Whitescreen zu verwenden. Abwechselnd beleuchteten wir diesen mit weisser und oranger Farbe, verstellten die Kamerahöhe und den Winkel des Screens, um eine gewisse Räumlichkeit zu erwirken.

Dadurch, dass alles sehr spontan entstand, ist es im Nachhinein etwas schwierig, dezidierte Kritik an uns zu üben. Alles, was wir filmten, entstand vor Ort und wurde fortlaufend neu gedacht.

Wir konnten sehr viele verschiedene Lichtsituationen ausprobieren und merkten auch wieder, welch krassen Unterschied die richtige Lichtsetzung machen kann. Teilweise hätten wir uns diesbezüglich fast noch etwas mutiger ausleben können.

Insgesamt sind alle Beteiligten aber sehr zufrieden mit dem Resultat, welches wir trotz des spontanen Charakters und des ambitionierten Zeitplans schliesslich erreichen konnten.