MicUp
Pixel Jump Mini-Game aus eigener Entwicklung
Schon lange wollte ich einmal ein eigenes Spiel programmieren, oder in diesem Fall vollständig selbst coden. Mit Micup habe ich mir diesen Wunsch erfüllt und ein kleines Jump-and-Run-Mini-Game entwickelt, das bewusst einfach gehalten ist und vor allem eines soll: kurz abschalten und Spass haben.
Von der Idee zum Konzept
Zu Beginn recherchierte ich verschiedene Spielkonzepte und überlegte mir, welche Art von Games sich gut für eine erste eigene Umsetzung eignen. Besonders Mini-Games, die schnell verständlich sind und ohne grosse Einstiegshürde funktionieren, haben mich schon immer begeistert. Spiele wie Doodle Jump dienten mir dabei als starke Inspiration. Dieses Spiel war in meiner Kindheit eines meiner absoluten Lieblingsspiele und auch viele meiner Freunde haben es damals regelmässig gespielt.
Aus dieser Inspiration entstand die Idee zu Micup. Da wir als MMP-Studierende viel mit Mikrofonen arbeiten, fand ich es naheliegend, dieses Objekt spielerisch in ein Game zu integrieren. So wurde aus der Grundidee ein Pixel-Jump-Game mit einem klaren Bezug zu unserem Studienalltag.
Entwicklung mit Visual Studio Code
Die Entwicklung von Micup erfolgte vollständig mit Visual Studio Code. Ich begann ohne festen Plan und liess mich bewusst auf einen sogenannten Vibe-Coding-Prozess ein. Dabei merkte ich schnell, dass ich mich oft dabei ertappte, das Spiel selbst immer wieder zu testen und dabei richtig Spass hatte. Genau dieses Gefühl wollte ich auch den Spielerinnen und Spielern vermitteln.
Ursprünglich war das Game nur für den Computer gedacht, da sich die Steuerung über Tasteneingaben einfacher umsetzen liess. Mit der Zeit wollte ich das Spiel jedoch weiter optimieren und auch auf dem Smartphone spielbar machen. Deshalb passte ich die Steuerung und das Verhalten des Spiels so an, dass Micup heute sowohl auf dem Computer als auch auf dem Handy problemlos und mit Spass gespielt werden kann.
Design & Atmosphäre
Das Design hielt ich bewusst schlicht und pixelartig. Der Pixel-Stil, wie man ihn auch aus klassischen Spielen wie Super Mario Bros. kennt, gefällt mir persönlich sehr gut und passt perfekt zum Charakter von Micup.
Zusätzlich sorgen Soundeffekte für eine verspielte und leicht überzeichnete Atmosphäre. Dadurch entwickelte sich Micup im Verlauf der Umsetzung fast schon zu einem kleinen Brainrot-Game, das durch einfache Mechaniken, visuelle Reize und Sounds immer wieder kurz fesselt und für Ablenkung sorgt.
Das Spiel ausprobieren
Micup ist online spielbar unter folgender Webseite:
👉 www.micup.ch
(vha)
Die grösste Herausforderung bei diesem Projekt war es, den Überblick zu behalten und das Spiel nicht unnötig zu verkomplizieren. Gerade weil der Entwicklungsprozess viel Spass machte, wollte ich ständig neue Features einbauen und weiter optimieren. Rückblickend hätte ich mir an gewissen Stellen klarere Grenzen setzen können.
Ein weiterer zeitaufwendiger Punkt war das Testen und Anpassen der mobilen Version. Jede Änderung, die ich in Visual Studio Code vorgenommen habe, musste zuerst über GitHub neu hochgeladen werden, bevor ich das Spiel auf dem Handy testen konnte. Dieser Prozess wiederholte sich sehr häufig und nahm viel Zeit in Anspruch, da jede kleine Anpassung erneut veröffentlicht und anschliessend auf dem Smartphone überprüft werden musste.
Auch technisch gab es einige Herausforderungen, insbesondere bei der Optimierung für unterschiedliche Bildschirmgrössen und Eingabemethoden. Diese vielen Iterationen verlangsamten den Workflow deutlich, führten jedoch gleichzeitig zu einem besseren Verständnis für responsives Verhalten und sauberen Code.
Trotz dieser Herausforderungen bin ich mit dem Resultat sehr zufrieden. Micup erfüllt genau den Zweck, den ich mir vorgenommen habe: ein simples, unterhaltsames Mini-Game, das für kurze Zeit vom Alltag ablenkt und Spass macht.