MF Werbetechnik

Ein Webauftritt für Michelle: Das ist MF oder auch Michelle Freelance Werbetechnik.

Hier geht es zur fertigen Website:

https://mf-werbetechnik.ch

Michelle ist gelernte Polydesignerin 3D und hat sich in den letzten Jahren vor allem auf Werbetechnik, Folierungen und Messebau spezialisiert. Vor über einem Jahr hatte sie jedoch einen einschneidenden Unfall, der vieles verändert hat. Da ihr Beruf körperlich sehr anspruchsvoll ist, wurde klar, dass sie diese Arbeit nicht ihr ganzes Leben lang in dieser Form ausüben kann.

Deshalb entschied sie sich, beruflich nochmals einen neuen Weg einzuschlagen. Dieses Jahr beginnt sie mit einem Studium und lässt sich in eine weniger körperlich belastende Richtung umschulen. Ganz loslassen möchte sie die Werbetechnik aber nicht. Dafür steckt zu viel Leidenschaft, Erfahrung und Können in diesem Bereich. Neben dem Studium möchte sie deshalb weiterhin kleinere Aufträge als selbständige Werbetechnikerin annehmen.

Für dieses Vorhaben durfte ich ihr einen eigenen Webauftritt gestalten und umsetzen. Das Ziel war klar: Michelle sollte online professionell sichtbar werden und ihre Arbeit, ihre Persönlichkeit und ihr Angebot auf einer Website zeigen können.

Ein Webauftritt rund um ein bestehendes Logo

Das Logo für MF Werbetechnik hatte Michelle bereits selbst kreiert. Es basiert auf der Schriftart Bauhaus 93 und bringt dadurch schon einen sehr eigenen, auffälligen Stil mit. Auch ihre Leitfarbe entschied Michelle selbst: ein kräftiges Pink-Rot mit dem Farbcode #e82147.

Meine Aufgabe war deshalb nicht, ein komplett neues Branding zu entwickeln, sondern den Webauftritt um diese bestehenden Elemente herum aufzubauen. Das war spannend, aber auch herausfordernd. Die Website sollte zum Logo und zur Leitfarbe passen, aber trotzdem modern, klar und professionell wirken. Gerade weil Bauhaus 93 eine sehr charakterstarke Schrift ist, musste ich darauf achten, dass die restliche Gestaltung nicht zu überladen wird.

Texte mit Michelles Inputs

Auch inhaltlich entstand die Website in Zusammenarbeit mit Michelle. Den «Über mich»-Text hat sie teilweise selbst geschrieben, damit ihre eigene Stimme und ihre Geschichte spürbar bleiben. Die restlichen Texte habe ich mit ihren Inputs formuliert und für die Website angepasst.

Dabei war mir wichtig, dass die Texte nicht zu steif oder künstlich klingen. Sie sollten erklären, was Michelle anbietet, aber gleichzeitig persönlich bleiben. Schliesslich ist MF Werbetechnik stark mit ihr als Person verbunden.

verworfene Bilder – Fotoshooting Nummer 1

Ein wichtiger Teil des Projekts war das Fotoshooting. Die Website sollte nicht einfach mit Stockbildern oder generischen Platzhaltern gefüllt werden, sondern Michelle und ihre echte Arbeit zeigen. Beim ersten Shooting fotografierte ich sie tagsüber während der Arbeit, allerdings ohne Blitz.

Die Ergebnisse waren grundsätzlich brauchbar, aber Michelle war damit noch nicht ganz zufrieden. Einige Bilder wirkten zu wenig hochwertig und hatten noch nicht die Wirkung, die wir uns für ihren Webauftritt vorgestellt hatten. Das war im ersten Moment natürlich etwas schade, aber gleichzeitig auch sehr hilfreich. So wurde klarer, welche Bildsprache die Website wirklich braucht.

Fotoshooting Nummer 2 – diesmal mit Blitz

Beim zweiten Versuch gingen wir das Shooting bewusster an. Dieses Mal shooteten wir am Abend und ich arbeitete wieder mit Blitz. Michelle hatte zudem eine Folie dabei, die farblich perfekt zu ihrer Leitfarbe #e82147 passte. Genau das brachte die Bilder auf ein ganz anderes Level

Der Blitz reflektierte wunderschön auf der Folie und erzeugte starke, glänzende Highlights. Plötzlich passten Licht, Farbe und Material viel besser zusammen. Die Bilder wirkten professioneller, dynamischer und viel näher an dem Look, den wir für MF Werbetechnik gesucht hatten.

Gerade diese Kombination aus Michelles Arbeit, der passenden Folie, ihrer Leitfarbe und dem Blitzlicht machte das zweite Shooting besonders stark. Es fühlte sich nicht mehr einfach wie ein normales Arbeitsshooting an, sondern wie ein gezieltes visuelles Konzept für ihre Website.

Portraits für den «Über mich»-Bereich

Neben den Arbeitsbildern brauchte es auch Portraits von Michelle. Der «Über mich»-Teil der Website war besonders wichtig, weil ihre Selbständigkeit stark mit ihrer Person verbunden ist. Wer sie beauftragt, soll nicht nur wissen, was sie anbietet, sondern auch einen Eindruck davon bekommen, wer hinter MF Werbetechnik steht.

Bei den Portraits war mir wichtig, dass Michelle professionell, aber trotzdem nahbar wirkt. Es sollte nicht zu steif oder künstlich aussehen. Die Bilder sollten zu ihr passen: unkompliziert, sympathisch und kompetent.

Nahaufnahmen und Details

Zusätzlich habe ich verschiedene Nahaufnahmen produziert. Diese Detailbilder geben der Website mehr Tiefe und Abwechslung. Sie zeigen Materialien, Arbeitsprozesse und kleine gestalterische Elemente, die man auf den ersten Blick vielleicht gar nicht bewusst wahrnimmt.

Gerade für eine Website sind solche Bilder wichtig, weil sie zwischen den Texten visuelle Pausen schaffen und gleichzeitig das Handwerk hinter dem Angebot zeigen. Die Website wirkt dadurch lebendiger und persönlicher.

Bildbearbeitung von Referenzen

Neben den Bildern aus den Shootings hatte Michelle bereits eigene Referenzbilder von früheren Arbeiten. Diese waren für die Website sehr wichtig, weil sie zeigen, was Michelle bereits umgesetzt hat und welche Erfahrung sie in der Werbetechnik mitbringt.

Die Herausforderung war aber, dass diese Bilder nicht alle unter den gleichen Bedingungen entstanden sind. Einige waren Handyfotos, andere hatten unterschiedliche Lichtstimmungen, Farben oder Bildausschnitte. Damit die Referenzen auf der Website trotzdem professionell und einheitlich wirken, habe ich sie bearbeitet und für den Webauftritt angepasst.

Dabei habe ich vor allem Helligkeit, Kontrast, Farben und Ausschnitte optimiert. Teilweise ging es auch darum, störende Elemente weniger auffällig zu machen oder den Fokus stärker auf Michelles Arbeit zu lenken. Mir war wichtig, die Referenzen nicht künstlich zu verfälschen, sondern sie so aufzubereiten, dass sie Michelles Arbeit klarer und hochwertiger zeigen.

Programmierung und Intro-Animation der Website

Neben der Gestaltung und den Bildern war auch die technische Umsetzung ein wichtiger Teil des Projekts. Für Michelle habe ich nicht nur das Design der Website geplant, sondern den Webauftritt auch selbst programmiert. Dafür habe ich ihr zuerst eine passende Domain besorgt, damit MF Werbetechnik auch wirklich professionell online auffindbar ist.

Die Website habe ich anschliessend mit HTML, CSS und JavaScript umgesetzt. Mir war wichtig, dass sie nicht statisch und langweilig wirkt, sondern dynamisch, modern und passend zur Werbetechnik. Gleichzeitig sollte sie aber übersichtlich bleiben und auf verschiedenen Geräten funktionieren. Deshalb habe ich die Website responsive aufgebaut, sodass sie sowohl auf dem Desktop als auch auf dem Smartphone gut aussieht und bedienbar bleibt.

Ein besonderer Teil der Programmierung war die Intro-Animation. Sie erscheint beim Öffnen der Website und soll direkt einen professionellen ersten Eindruck vermitteln. Gerade weil Werbetechnik stark mit visueller Wirkung, Aufmerksamkeit und Gestaltung arbeitet, passte eine animierte Einstiegsszene gut zum Thema. Die Bewegung sollte zeigen: Hier geht es nicht nur um eine einfache Visitenkarte im Internet, sondern um einen Webauftritt mit Charakter.

Wichtig war mir aber, dass die Animation nicht übertrieben wirkt oder die Bedienung stört. Sie sollte die Website aufwerten, aber nicht davon ablenken. Deshalb musste ich beim Programmieren darauf achten, dass die Animation sauber eingebunden ist, nicht zu lange dauert und die Nutzerinnen und Nutzer trotzdem schnell zu den eigentlichen Inhalten gelangen.

Durch die Arbeit mit HTML, CSS und JavaScript konnte ich Gestaltung und Funktion direkt miteinander verbinden. Ich musste mir nicht nur überlegen, wie die Website aussehen soll, sondern auch, wie sie sich bewegt, wie Inhalte angeordnet werden, wie sich das Layout auf kleineren Bildschirmen verhält und wie die Seite insgesamt benutzt wird. Genau dieser Teil machte das Projekt für mich besonders spannend, weil ich nicht nur visuell, sondern auch technisch Verantwortung für den fertigen Webauftritt übernehmen konnte.

Fazit

Aus diesem Projekt entstand ein kompletter Webauftritt für eine junge selbständige Werbetechnikerin. Ich konnte Fotografie, Bildbearbeitung, Webdesign, Animation und Storytelling miteinander verbinden und für eine reale Kundin anwenden.

Besonders spannend war für mich, dass die Website nicht nur schön aussehen musste, sondern Michelle konkret bei ihrem nächsten beruflichen Schritt unterstützen soll. Genau das machte das Projekt für mich wertvoll: Es ging nicht einfach um eine Übung, sondern um einen echten Auftritt für eine echte Person mit einer echten Geschichte.

(mbi)

Rückblickend bin ich mit meinem Digezz-Projekt rund um MF Werbetechnik zufrieden. Aus dem Wunsch nach einer einfachen Website wurde ein kompletter Webauftritt mit Fotoshooting, Bildbearbeitung, Textarbeit, Gestaltung, Animation und technischer Umsetzung. Besonders schön finde ich, dass das Projekt nicht fiktiv war, sondern Michelle wirklich bei ihrem nächsten beruflichen Schritt unterstützen soll.

Trotzdem lief auch hier nicht alles perfekt. Eine Herausforderung war, dass Michelle ihr Logo bereits selbst gestaltet hatte. Es basiert auf der Schriftart Bauhaus 93 und hat dadurch einen sehr eigenen, starken Charakter. Auch ihre Leitfarbe #e82147 stand bereits fest. Ich musste den Webauftritt also um diese bestehenden Elemente herum aufbauen. Das war spannend, aber nicht immer ganz einfach. Rückblickend hätte ich zu Beginn noch genauer analysieren können, wie stark Logo, Farbe und Website visuell zusammenspielen sollen, damit der Auftritt auffällig bleibt, aber nicht zu überladen wirkt.

Ein grosser Lernpunkt war definitiv das Fotoshooting. Beim ersten Versuch fotografierte ich Michelle tagsüber ohne Blitz. Die Bilder waren zwar grundsätzlich brauchbar, aber Michelle war damit noch nicht richtig zufrieden. Im Nachhinein verstehe ich das gut: Die Fotos hatten noch nicht die gewünschte Wirkung und wirkten für den Webauftritt zu wenig stark. Hier hätte ich vorher klarer definieren müssen, welche Bildsprache wir eigentlich brauchen. Einfach losshooten reicht bei einem Website-Projekt nicht immer.

Beim zweiten Shooting war die Lernkurve dafür umso grösser. Wir fotografierten am Abend, ich arbeitete mit Blitz und Michelle brachte eine Folie mit, die perfekt zu ihrer Leitfarbe passte. Der Blitz reflektierte wunderschön auf der Folie und plötzlich hatten die Bilder viel mehr Charakter. Das war für mich ein starkes Learning: Licht, Material, Farbe und Konzept müssen zusammenspielen. Erst dann entsteht ein Bild, das nicht nur gut aussieht, sondern auch wirklich zur Marke passt.

Auch bei der Planung des Shootings sehe ich Verbesserungspotenzial. Für ein nächstes Projekt würde ich vorher eine klarere Shotlist erstellen. Welche Portraits brauche ich? Welche Querformate funktionieren auf der Website? Welche Detailbilder eignen sich als visuelle Pausen? Welche Arbeitssituationen zeigen Michelles Angebot am besten? Beim ersten Versuch war ich noch zu spontan unterwegs. Das hat zwar nicht geschadet, aber es hat Zeit gekostet.

Damit verbunden ist auch mein Zeitmanagement. Weil das erste Shooting nicht ganz den gewünschten Look hatte, brauchte es einen zweiten Anlauf. Das war zwar am Ende sehr wertvoll, hat aber natürlich zusätzliche Zeit beansprucht. Rückblickend hätte ich früher einen klareren visuellen Plan erstellen müssen. Dann wären wir vermutlich schneller beim gewünschten Ergebnis gewesen. Gleichzeitig war der Umweg nicht vergebens, weil ich durch den Vergleich der beiden Shootings sehr viel gelernt habe.

Ein weiterer wichtiger Punkt war die Bildbearbeitung von Michelles eigenen Referenzbildern. Diese Bilder waren sehr unterschiedlich, weil sie nicht alle unter denselben Bedingungen entstanden sind. Einige hatten andere Lichtstimmungen, Farben oder Bildausschnitte. Ich musste sie so bearbeiten, dass sie auf der Website zusammenpassen und trotzdem authentisch bleiben. Dabei habe ich gemerkt, wie wichtig eine einheitliche Bildsprache für einen professionellen Webauftritt ist. Schon kleine Unterschiede können eine Seite schnell unruhig wirken lassen.

Auch bei den Texten war die Zusammenarbeit mit Michelle spannend. Den «Über mich»-Teil hat sie teilweise selbst geschrieben, damit ihre eigene Stimme erhalten bleibt. Die restlichen Texte habe ich mit ihren Inputs formuliert. Dabei musste ich darauf achten, ihre Aussagen so zu übersetzen, dass sie klar, verständlich und webtauglich werden, ohne dass sie zu steif klingen.

Bei der Website selbst war die Intro-Animation ein spannender Teil. Sie gibt dem Auftritt etwas Dynamik und passt gut zur visuellen Wirkung von Werbetechnik. Gleichzeitig musste ich aufpassen, dass die Animation nicht zum Selbstzweck wird. Eine Website soll professionell wirken, aber sie muss vor allem funktionieren. Diesen Mittelweg zwischen Gestaltung und Benutzerfreundlichkeit hätte ich stellenweise noch bewusster hinterfragen können.

Insgesamt nehme ich aus dem Projekt sehr viel mit. Ich konnte Fotografie, Blitztechnik, Bildbearbeitung, Webdesign, Animation, Textarbeit und Kundinnenkommunikation miteinander verbinden. Gleichzeitig habe ich gelernt, dass ein Webauftritt nicht nur aus schönen Bildern und einem hübschen Layout besteht. Es geht darum, eine Person, ein Angebot und ein bestehendes Branding so zusammenzubringen, dass daraus ein glaubwürdiger Gesamtauftritt entsteht.

Für zukünftige Projekte möchte ich Shootings besser vorbereiten, Zeitreserven realistischer einplanen und früher testen, ob Bilder, Texte und Layout wirklich zusammen funktionieren. Trotzdem bin ich stolz auf das Ergebnis. Die Website passt zu Michelle, zu ihrer Arbeit, zu ihrer Leitfarbe und zu dem beruflichen Schritt, den sie jetzt gehen möchte.