Letscht Septämber – Soundtrack
Zoë liegt etwas auf dem Herzen und sie muss es loswerden. Der Kurzfilm «Letscht Septämber» entstand im Rahmen des Minors «Looks Bildgestaltung» im HS25 – ergänzend habe ich den Film als Digezz-Projekt musikalisch vertont.
Meine Werkzeuge für den Soundtrack waren meine E-Gitarre und Ableton Live. Die Musik entstand durch Ausprobieren – im Vorfeld hatte ich mir eine «Skizze» mit der generellen Dynamik des Films erstellt mit relevanten Timecodes für individuelle musikalische Stings. Um den Track möglichst gut auf das Bild abzupassen baute ich mir «Blöcke» zusammen, die ich dann unabhängig voneinander an die richtige Position schieben konnte.
Abschliessend wollte ich noch ein ansprechendes Thumbnail für YouTube. Dieses habe ich mit Hilfe einer Bildreferenz in Clip Studio Paint von Hand illustriert.
(nsc)
Ausgangslage
Der Kurzfilm selbst (Skript/Dreh/Visuelle Postproduction) entstand im Rahmen des Minors «Looks Bildgestaltung» im HS25. Die Leistung des Digezz-Projekts beinhaltet die Komposition und Produktion des Soundtracks und nebenbei auch die Thumbnail-Illustration sowie weitere Arbeitsstunden für den Feinschliff des gesamten Projekts nach der ürsprünglichen Abgabe im Minor.
Konzept
Der Sountrack sollte nicht nur als rein non-diagetische musikalische Untermalung dienen, sondern ich wollte damit auch zum gesamten Sounddesign beitragen. Das heisst, dass die einzelnen Blöcke verschiedene Komponenten beinhalten sollten, die auf spezifische Teile des Films abgepasst sind. Für diesen Zweck benutzte ich meine E-Gitarre, da diese eine Breite an Geräuschen erzeugen kann.
Reflexion
Obwohl ich zufrieden mit der generellen Stimmung des Films bin, bewegt sich der Soundtrack doch etwas mehr in Richtung musikalische Untermalung als Sounddesign, als ich es anfangs geplant hatte. Rückblickend sehe ich noch sehr viel Raum nach oben, was reines Sounddesign angeht – ich hätte experimenteller arbeiten können (mehr verschiedene Geräusche, Timbres etc.).
Als gut gelungen empfinde ich das Mastering. Ich konnte Erfahrung aus dem Studium aber auch von privaten Projekten anwenden, damit jeder einzelne Teil des Tracks gut zur Geltung kommt und sich nichts in den Frequenzen unangenehm vermischt.
Das wichtigste Learning für mich bei diesem Projekt ist es, mir mehr Zeit für Experimente zu lassen. Zukünftig will ich die E-Gitarre als Sounddesign-Tool mehr ausreizen.