Introspection of Body

Introspection of Body ist filmisches Projekt, das Tanz als Experiment umfasst. Im Vordergrund steht die Erkundung Raum (aussen) und Körper (innen) und wie sich beide Aspekte gegenseitig beeinflussen, ergänzen und welche Themen Bewegung für mich in der Auseinandersetzung für mich selbst aufwirft.

Angefangen habe ich damit, mich über mehrere Wochen beim Tanzen zum selben Lied aufzunehmen. Danke an der Stelle mystery woman, dass ich das Lied verwenden darf 😉 Ich habe mich teilweise vor, teilweise nach dem Tanzunterricht gefilmt, um zu sehen welchen Unterschied es macht. Manchmal habe ich mir Körperteile oder Themen ausgesucht, mit denen ich mit leitend bewegt habe.

Gefilmt habe ich es mit meiner geliebten Digicam, die gefühlt 100 Jahre alte ist um das DIY-Feeling aufrechtzuerhalten und weil die körnige Auflösung Nähe schafft. Mit der Wahl des Formats wird hingegen wieder Distanz geschaffen und gibt das Gefühl, dass man mir von einem anderen Raum aus durch ein kleines Fenster zusieht ohne, dass ich es merke.

Der Schnitt ist in eine Anfangssequenz, einen dynamischeren Mittelteil mit schnelleren Schnitten und intensiver Bewegung sowie eine abschliessende Sequenz unterteilt. Als Orientierung dienten mir zentrale Elemente der Musik wie Beat, Melodie und Vocals. Leer Cuts habe ich gezielt verwendet, um Akzente zu setzen und das Storytelling des Videos wirkungsvoll zu verstärken.

Wichtig war mir bei diesem Projekt, transparent mit mir selbst umzugehen. Körperlichkeit, Tanz und Bewegung sind für mich komplexe und teils belastete Themen. Tanzen ist meine grösste Leidenschaft – und mit diesem Film habe ich meine Beziehung dazu ein Stück weit auf die Probe gestellt und aufgearbeitet. Viel Spass, keep movin

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Der Grund, weshalb ich mich für ein filmisches Projekt entschieden habe, war vor allem, weil ich mich mit dem Schnittprogramm wieder vertrauter machen wollte. Eigentlich ist Film gar nicht mein Metier und Filme schneiden erst recht nicht. Mit diesem Projekt habe ich mich auf diesem Weg (sehr) herausgefordert und am Schluss war es ganz lustig und hat Spass gemacht.

Rückblickend hätte ich mir mehr Zeit nehmen sollen, alle Videos genau anzuschauen und etwas konkreter entscheiden, was ich genau ich im Video haben will und was nicht. Das hätte mir ziemlich viel Arbeit erspart, denke ich. Das war eigentlich wirklich das schwierigste, weil ich so viel Video-Material hatte. Ebenso auf irgendwie gut auf den Beat zu schneiden ist mir nur so semi gelungen und die Dynamik des Videos ist alles andere als perfekt, aber ich habe mein Bestes gegeben. There’s always a next time.