imaginary journey

In meiner fortlaufenden Auseinandersetzung mit meiner «imaginary journey» habe ich mich intensiv auf das Setzen von Lichteffekten konzentriert, um die Atmosphäre meiner Zeichnungen zu verbessern. Gleichzeitig habe ich mich mit 2D-Animationen das erste Mal vertraut gemacht, eine neue Welt kreativer Ausdrucksmöglichkeiten. Diese Erfahrung war zeitaufwändig, aber äusserst aufregend, da sie mir Einblicke in die komplexe Welt der 2D-Animation ermöglichte, welche ich in meiner Bachelorarbeit nutzen möchte. Meine «imaginary journey» geht hier weiter.

Idee:
Verschiedene Ansätze wurden ausprobiert, um mich intensiver mit der Lichtgestaltung auseinanderzusetzen. Eine meiner bevorzugten Zeichnungen entstand, indem ich eine Vorlage eines Künstlers, den ich bewundere, als Grundlage nutzte und die Szenerie mit meinem eigenen Licht gestaltete, was eine einzigartige, magische Atmosphäre schuf. In anderen Werken entdeckte ich meine Vorliebe für einzelne, markante Lichtquellen im Bild, um verschiedene Stimmungen einzufangen und meinen eigenen künstlerischen Stil zu vertiefen.

Animation wollte ich mir vorallem mehr beibringen in Bezug auf mein Lehrprojekt und um Procreate Dreams kennenzulernen.

 

Umsetzung:
Beim Einstieg in die Animation hatte ich anfängliche Schwierigkeiten mit Procreate Dreams, einem neuen Animationsprogramm. Nach mehreren Versuchen entschied ich mich, vorerst wieder auf Procreate umzusteigen, da mir in Procreate Dreams essenzielle Tools wie Referenzebenen und Auswahlwerkzeuge fehlten. Hier entstand die kleine DIGEZZ-Animation. Im Rahmen meines Live Communication Major im Studium hatte ich die Möglichkeit, ein Maskottchen zu designen. Die Idee, es frame-by-frame zu animieren, war geboren. Obwohl es für den Major zeitlich zu aufwendig war, integrierte ich es dennoch im Gedanken es als Teil meiner «Imaginary Journey» zu sehen. Son entwarf ich kleine inhaltliche Geschichten in 2D-Animationen für die LinkedIn-Seite der DINAcon 2023.

 

Learnings:
Die Erkenntnis, dass Procreate für grössere Animationen weniger geeignet ist, da das Duplizieren kleiner Sequenzen schwierig ist, war ein wichtiger Lernpunkt. Dies ist entscheidend, um Zeit zu sparen. Ich erkannte auch, dass ich im Bereich Timing noch viel zu lernen habe. Besonders viel Spass hatte ich beim Experimentieren mit „Squash and Stretch“ in Bewegungen.

 

Fazit:
Die Erfahrung war äusserst unterhaltsam und lehrreich. Das Spiel mit Licht und Schatten sowie die Erkundung unterschiedlicher Animationstools haben meinen kreativen Horizont erweitert. Die Integration von kleinen inhaltlichen Geschichten in die Animationen war eine zusätzliche kreative Herausforderung. Ich freue mich darauf, weiterhin an meiner Animationstechnik zu feilen, insbesondere im Bereich Timing, und meine Fähigkeiten weiter zu vertiefen. Zurzeit arbeite ich an einer Fusion von zwei Firmen die sich zu einem neuen Fusionieren. Bald auch online auf meiner «imaginary journey» Seite.