Get ready for winter – Werbevideo Moosalp

Das Marketing hat für Skigebiete im Oberwallis laufend an Bedeutung gewonnen. Die Moosalpregion wollte in diesem Jahr mit einem Werbeclip auffallen, der an vergangene Jahre erinnern soll.

Die Moosalpregion ist ein beliebtes Skigebiet für Familien aus der ganzen Schweiz. Die 25 Kilometer Pisten der Moosalpregion haben beispielsweise die Grundlage für die Karriere von Slalomspezialist Ramon Zenhäusern gelegt. Noch heute ist er oftmals in der Moosalpregion anzutreffen.

Damit das Skigebiet auch weiterhin viele Skifahrerinnen und Skifahrer auf seine Piste lockt, wurde in diesem Jahr eine breit angelegte Kampagne gefahren. Unter dem Namen «Get ready for the winter» versuchten die Verantwortlichen so viele Leute wie möglich aus dem Oberwallis zu erreichen. (Hier geht es zur Kampagnenhomepage).

Im Rahmen dieser Kampagne durfte ich ein Werbevideo von Anfang an mitgestalten und schlussendlich umsetzen.

Das Resultat

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(mou)

Idee und Motivation

Ein guter Kollege von mir kam auf mich zu und fragte, ob ich ihn im Rahmen einer Werbekampagne für die Moosalpregion unterstützen könnte. Gerne war ich dabei und erhielt viel Freiheit. Von der Konzeptidee bis zum Drehtag vergingen gerade mal sieben Tage. Uns schwebte die Idee vor, dass wir einen Einheimischen und einen Zugezogenen (im Zuge der verändernden Demografie im Oberwallis auch durch das Wachstum der Lonza) gemeinsam Skifahren gehen lassen.

Konzeption und Umsetzung

Die Models hatten wir bald gefunden und fragten diese an für den Drehtermin. Zusätzlich mussten wir noch Requisiten und ein eher älter wirkendes Auto organisieren. Daraufhin habe ich die Geschichte entwickelt und niedergeschrieben sowie ein Storyboard erstellt. Dabei mussten die verschiedenen Alleinstellungsmerkmale der Moosalpregion einfliessen. Da das Video in einem Retro-Look daherkommen sollte, waren die Ansprüche an die filmische Qualität nicht sehr hoch. Ich versuchte das Verwackelte im Film der damaligen Zeiten nachzuahmen. Wir starteten mit den Aufnahmen am Morgen und machten vorerst sämtliche Aufnahmen im Auto. Der Drehtag dauerte insgesamt rund zehn Stunden. Anschliessend ging es in die Schnittphase. Da ich bereits ein Storyboard gefertigt hatte, war das Schneiden danach einfacher. Schliesslich habe ich noch das Sounddesign gemacht sowie die Graphics hinzugefügt. Das Video wurde danach in die weitere Kampagne integriert.

Learning und Fazit

Wir haben bei den Dreharbeiten zeitlich überzogen. Die Models / Schauspieler waren grundsätzlich nur für vier Stunden aufgeboten, mussten dann aber mehr als das Doppelte so lange vor die Linse. Das führte dazu, dass sie ein wenig ungeduldig wurden. Hier musste ich an die Konzentration appellieren. Ganz allgemein war der Drehtag fast zu Lange. Da wir nur sieben Tage Vorsprung für die Vorbereitung hatten, war es leider nur so möglich. Die Koordination der verschiedenen Involvierten und Fahrzeuge hätte ansonsten nicht geklappt. Hier würde ich für ein nächstes Mal sicher mehr Zeit in die Planung investieren.

In der Postproduktion habe ich gelernt, wie ich einem Video einen schönen Retro-Look verpasse. Cool, kann ich das nämlich sicher auch in Zukunft in verschiedenen Fällen wiederum anwenden.