Fotoserie über Basel

Die Stadt Basel liegt unmittelbar an der Grenze zu Frankreich und Deutschland. Diese besondere geografische Lage sowie die international ausgerichtete Pharmabranche verleihen der Stadt ein spürbares internationales Flair. Gleichzeitig hat Basel mit seiner schmucken Altstadt, den verwinkelten Gassen und historischen Bauten seinen ganz eigenen Charme bewahrt. Dies wollte ich in einer Fotoserie einfangen.

Auf meinen Fotostreifzügen bereitete es mir grosse Freude, diese Vielfalt visuell zu erkunden. Ich bewegte mich bewusst abseits der bekannten Wege und entdeckte dabei unterschiedliche Gassen, Ecken und scheinbar unscheinbare Details, die den Charakter der Stadt prägen. Mit jeder Fototour lernte ich neue Facetten Basels kennen und entwickelte einen zunehmend differenzierteren Blick auf urbane Strukturen, Lichtstimmungen und Kompositionen.

Als Equipment nutzte ich meine Handykamera in Kombination mit einer Aufstecklinse. Diese reduzierte Ausrüstung ermöglichte es mir, sehr mobil zu bleiben und spontan auf Motive zu reagieren. Das Fotografieren mit dem Smartphone gefällt mir besonders, da der technische Aufwand gering ist und der Fokus stärker auf Bildgestaltung und Moment liegt. Für mich stellt diese Arbeitsweise einen bewussten Gegenpol zu meinem eher technisch geprägten Berufsalltag dar und fördert einen intuitiveren Zugang zur Fotografie.

(vha)

Eine Herausforderung stellte die frühe Dämmerung während der Winterzeit dar. Da die Handykamera bei schlechten Lichtverhältnissen gewisse Schwächen aufweist, konzentrierte ich mich bewusst auf die helleren Tagesstunden. Dies hatte jedoch zur Folge, dass die Serie keine stimmungsvollen Nachtaufnahmen enthält, die insbesondere mit der Weihnachtsbeleuchtung ihren Reiz gehabt hätten. Auch habe ich  wenig wirklich sehr modernen Gebäude fotografiert.

Auch in der Bildbearbeitung ergab sich eine Schwierigkeit: Die unterschiedlichen Aufnahmen in einen einheitlichen Look zu bringen. Dadurch schafften es einige Bilder nicht in die finale Serie, da sie sich in der Bildwirkung zu stark von den anderen unterschieden.

Positiv empfand ich, dass ich durch dieses Projekt die Stadt gleichzeitig erkunden konnte und am Ende eine schlüssige Bildserie als Resultat vorweisen konnte. Zudem stellte ich fest, dass die Aufstecklinse die Bildschärfe sichtbar verbesserte.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass mich die Handykamera aufgrund ihrer Schwächen bei Dunkelheit zwar leicht einschränkte und auch die Nachbearbeitung gewisse Herausforderungen mit sich brachte. Insgesamt überwogen die Vorteile jedoch deutlich. Ich empfinde die Serie als gelungen und werde künftig sicherlich weitere Fotostreifzüge durch Basel unternehmen. Zudem habe ich in Bezug auf Fotoperspektiven und Nachbearbeitung viel dazugelernt.