FOODLOVE

Food-Videos schiessen auf YouTube wie Pilze aus dem Boden. In Kombination mit Text habe ich jedoch noch keins entdeckt. Bis jetzt …

Mein schwarzes Notizbuch trage ich immer auf mir. Dort findet man von kurzen Gedichten bis hin zu hastig verfassten Wortfetzen alles. Ein kurzer Text über Gemüse, Früchte und die Liebe begleitet mich nun schon länger durchs Leben. Immer wieder warf ich die angefangenen Sätze über den Haufen, fing neu an, änderte die Reihenfolge und fügte neue Zeilen an. Schon beim ersten Satz, den ich niedergeschrieben hatte, wusste ich jedoch, dass ich diesen Text visuell darstellen möchte.

So kam die Idee, ein Food-Video mit leichten Ansätzen von Kinetic Typography zu erstellen. Für den Shoot benutzte ich meine Sony Alpha 7III, ein kleines Aputure Licht sowie einen schwarzen Hintergrund. Das Set-Up war dementsprechend sehr einfach gestaltet.

Jetzt geht es ans Eingemachte: Viel Spass!

(mou)

IDEE

Das Thema des Textes war für mich von Anfang an klar. Jedoch studierte ich lange an neuen Gemüsen rum, welche einen Platz in meinem „Gedicht“ finden könnten. Es gab viele Änderungen und viel Zeit ging vorbei bis ich meine Idee dann auch schriftlich vollständig niedergeschrieben habe.

UMSETZUNG

Mit dem Text im Gepäck ging es nun an die anspruchsvolle Arbeit. Zuerst kaufte ich die verschiedenen Lebensmittel ein und leihte mir ein Licht, um ein optimales Set Up zu ermöglichen.

Zuhause baute ich dann ein kleines Studio, in dem ich mein Video aufnahm. Das Licht fand seinen Platz auf einem Stativ, während ich mit meiner Sony A7III aus der Hand filmte. Dies war nicht immer einfach, da ich alleine war und keine Hilfe beim Dreh hatte. Als dann nach mehreren Stunden der Salat anfing zu schrumpeln und ich mit meinem Footage zufrieden war, lud ich alles auf meinen Laptop.

Der Schnitt sowie die Schriftanimationen machte ich mit Premiere Pro

SELBSTREFLEXION

Der ganze Prozess vom Schreiben übers Einkaufen bis hin zum Schneiden des Videos war supertoll!

Ich lernte neue Features in Premiere Pro kennen und verlor mich im positiven Sinne in kleinen Details, welche ich dann mit einem Lächeln bestaunen konnte.

Nächstes Mal nehme ich mir vor eine zweite Person hinzuzunehmen, da der Dreh so ganz alleine eine grosse Herausforderung und viel Durchhaltevermögen kostete.