Die journalistischen Erzähl- und Gestaltungsstrategien von SRF Impact
Wie erreicht Journalismus eine junge Generation, deren Mediennutzung sich grundlegend verändert hat?
THESIS
Die junge Generation ist durch ein intensives digitales Mediennutzungsverhalten geprägt, wobei soziale Plattformen und On-Demand-Inhalte das lineare Fernsehen fast vollständig verdrängt haben. Inwiefern diese Transformation die Anforderungen an die Gestaltung und Erzählweise journalistischer Formate verändert, ist für die Erreichung junger Zielgruppen entscheidend. Die vorliegende Arbeit untersucht am Beispiel des Formats SRF Impact mit einer qualitativen Inhaltsanalyse, welche gestalterischen und erzählerischen Mittel in den SRF-Impact-Reportagen eingesetzt werden. Ergänzend wurde ein Expertinneninterview mit Olivia Gähwiler, der Co-Leiterin von SRF Impact, durchgeführt, um herauszufinden, mit welcher Intention diese Mittel eingesetzt werden, um junge Menschen zu erreichen.
Die Ergebnisse zeigen, dass SRF Impact seine Beiträge durch eine Kombination aus dramaturgischer Struktur, personenzentrierter Vermittlung, bewusster audiovisueller Gestaltung und zielgruppennaher Themenwahl produziert.
LEHRPROJEKT
Das Lehrprojekt umfasst einen rund 20-minütigen Dokumentarfilm über die Anstadt. Die Anstadt ist ein Wohnraum in Bern, welcher im Jahr 2018 besetzt wurde. Aktuell leben ungefähr 50 Menschen auf dem Kulturort neben der Aare. Doch das Kollektiv sieht sich mit der Möglichkeit konfrontiert, seinen Wohn- und Kulturort zu verlieren, da im November 2025 die Vorlage der Stadt Bern, das Gaswerkareal zu überbauen, angenommen wurde. Der Dokumentarfilm nähert sich diesem Ort auf authentische und erzählerische Weise und thematisiert den Alltag der Bewohnenden der Anstadt sowie ihren Umgang mit der ungewissen Zukunft.

Das Lehrprojekt ist derzeit nur auf Anfrage einsehbar.
Bei Interesse bitte an lucia.schnyder@outlook.com wenden.