Der Weg von Rhythmus zur Kunst

Angefangen hat die Geschichte mit einem Rhythmusspiel namens osu!. Hüseyin Cay ist ein Freizeitkünstler und ambitionierter Gamer. Doch das mit der Kunst war nicht immer so.

Ursprünglich war er der Meinung, dass er „kein Talent“ fürs Zeichnen habe. Es hat ihn auch nie wirklich interessiert, Papier und Stift in die Hand zu nehmen. Stattdessen verbrachte er seine Freizeit, neben dem Treffen von Freunden, sportlichen Aktivitäten und dem Sammeln von Videospielen aus allen Epochen der Geschichte des Gamings, mit dem Gaming selbst. Wie es zu dieser Wendung kam erfahrt ihr im Video:

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(dbo)

Die Idee

Wir waren eine Weile damit beschäftigt eine Story zu finden, die interessant ist. Wir hätten ein einfaches Portrait über Hobbies machen können, jedoch wäre uns das zu eintönig. Stattdessen hat Danilo die Frage an Hüseyin gestellt, wie er eigentlich zur Kunst gekommen ist. Zuerst dachte sich Hüseyin nichts dabei und antwortete mit „Ich hab einfach irgendwann einmal angefangen.“. Danilo bemerkte dabei, was für ein altes Zeichentablet Hüseyin hatte und fragte, ob er sich das damals fürs Zeichnen gekauft habe, sprich vor dem Studium. Das war nicht der Fall und damit kam auch die Idee. Das Zeichentablet hatte sich Hüseyin für das Spiel „osu!“ angeschafft und da er dieses Teil nun hatte, begann er zu zeichnen.

Herausforderungen

Eines der grösseren Herausforderungen war die Demonstration des Spiels „osu!“. Da Hüseyin dieses Game schon seit über 5 Jahren nicht mehr gespielt hatte, musste er es installieren und sich einige Stunden einspielen, da doch viel Geschick, sowie Hand- Augenkoordination gefragt ist. Zudem wollten wir das Video nicht mit normalen Farben filmen, sondern mit einem Kalt-Warm-Kontrast. Viele Filme heutzutage sind im bekannten „Teal-Orange“ Look und wir wollten etwas ähnliches machen. Da uns in den Sommerferien ein grosser Filmdreh erwartet und wir „Day for Night“ filmen müssen, dachten wir uns warum nicht gleich versuchen? Also haben wir die Szenen mit einem Weissabgleich von 3’200 Kelvin gefilmt, damit wir einen starken Blaustich haben. Beleuchtet haben wir dabei mit ca. 7’000 Kelvin. Somit war der Hintergrund im Video mit einem Blaustich versehen und auf Hüseyins Gesicht waren blaue Lichtspuren, der Rest seines Gesichtes war mehr oder weniger gelb.

Learnings

Aus technischer Sicht gibt es einige Dinge, die man ausbessern kann. Zum einen hätten wir mit der Kamera mit noch kälteren Farben filmen können, ein Wert von 2400 Kelvin wäre optimaler gewesen. Beim Licht haben wir es allerdings zu gut gemeint. Die Post-Production bereitete uns Schwierigkeiten und wir mussten in jedem Shot das Gesicht von Hüseyin maskieren und entsprechend anders bearbeiten. Das heisst das Licht hätte ein ganzes Stüch kälter sein dürfen, so dass die Haut die natürliche Farbe beibehält und das blaue Licht auf seiner Haut dafür abgeschwächter wirkt. So wirkt das ganze ein wenig künstlich, hat aber auch seinen eigenen Stil. Mit einer recht verschlossenen Blende war es schwierig den Fokus gut einzuschätzen, es wäre klug gewesen einen Monitor an die Kamera anzuschliessen, damit man das beim nächsten Mal besser einschätzen kann.

Benutzte Programme

– osu!
– Streamlabs OBS (Für die Aufnahmen vom Desktop)
– Adobe Premiere Pro 21
– Adobe After Effects 21
– Adobe Audition 21