Das Zuger Sportlager Tenero 2026 in Bild und Film

Zwei Wochen voller Sport, Emotionen und unvergesslicher Momente: Im Sommer 2026 durfte ich das Zuger Sportlager Tenero erstmals filmisch und fotografisch begleiten. Dabei entstanden zahlreiche Bilder, Videos und Instagram-Beiträge und schliesslich ein 27-minütiger Film, der die Erlebnisse der Teilnehmenden festhält. Ein Einblick in die Planung, die Arbeit hinter der Kamera und den Weg zum fertigen Film.

Das Sportlager Tenero begleitet mich schon seit vielen Jahren. Als Kind nahm ich selbst daran teil, später war ich als Sportfachleiterin dabei. Im Sommer 2026 übernahm ich erstmals die Verantwortung für die fotografische und filmische Dokumentation.

Dieses Jahr feierte das Zuger Sportlager sein 60-jähriges Jubiläum. Deshalb wollte ich dem Lagerfilm einen speziellen Rahmen geben. Mein Konzept orientierte sich am Aufbau einer Fernsehsendung. Der Film sollte wie eine Sendung gestaltet sein und die beiden Lagerwochen auf unterhaltsame Weise zusammenfassen.

Bereits vor dem Lager nahm ich mir mehrere Tage Zeit für die Planung. In verschiedenen Sitzungen mit dem Amt für Sport und Gesundheitsförderung Zug besprachen wir das Filmkonzept, die Abläufe vor Ort und die anstehenden Aufgaben. Auch die technische Ausrüstung musste organisiert und vorbereitet werden.

Zwei Wochen hinter der Kamera

Während der beiden Lagerwochen bestand meine Arbeit aus verschiedenen Aufgaben. Täglich produzierte ich rund vier bis sechs Instagram-Storys, fotografierte die Sportaktivitäten und lud die bearbeiteten Bilder auf Google Fotos hoch. Zusätzlich bereitete ich eine Bildershow für den Abend vor, sicherte das Material und verfasste Beiträge für den Lagerdraht.

https://www.luzernerzeitung.ch/sonderthemen/lagerdraht/amt-f-r-sport-und-gesundheitsf-rderung-ld.4188273

https://www.instagram.com/stories/highlights/18082021469224439

Parallel dazu filmte ich für den Lagerfilm. Dabei war es mir wichtig, möglichst alle Sportarten und besonderen Momente einzufangen. Die grösste Herausforderung bestand darin, die verschiedenen Aufgaben unter einen Hut zu bringen. Oft musste ich gleichzeitig fotografieren und filmen.

Aufnahmen für den Jubiläumsfilm des Sportlagers.

Vom Rohmaterial zum fertigen Film

Nach dem Lager begann die Postproduktion. Aus den zahlreichen Videoaufnahmen entstand in Adobe Premiere Pro ein rund 27-minütiger Film. Da ich bisher wenig Erfahrung mit einem Film dieser Länge hatte, war der Schnitt eine besonders spannende Herausforderung.

Die Timeline in Adobe Premiere Pro zeigt den Aufbau des Films: Zahlreiche Video- und Tonspuren wurden geschnitten, angeordnet und zu einem 27-minütigen Rückblick zusammengesetzt.

Vor allem die Musikauswahl und der Aufbau des Films nahmen viel Zeit in Anspruch. Schritt für Schritt entstand aus dem gesammelten Material ein Rückblick auf die beiden Lagerwochen.

Hier geht’s zum fertigen Film:

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(phh)

Rückblickend war das Projekt sehr abwechslungsreich, aber auch intensiv. Während der beiden Wochen war ich alleine für die gesamte Foto- und Videoproduktion sowie die Social-Media-Berichterstattung verantwortlich. Dadurch waren meine Tage sehr lang und es gab kaum Pausen. Neben dem Fotografieren und Filmen mussten auch die Instagram-Storys erstellt, Bilder bearbeitet und das Material gesichert werden.

Besonders schwierig war es, alle Sportfächer mindestens einmal zu besuchen und gleichzeitig genügend Zeit für die übrigen Aufgaben zu finden. Wenn ich gerade bei einer Sportart filmte oder fotografierte, warteten an anderer Stelle bereits die nächsten Aufgaben. Dadurch musste ich oft spontan entscheiden, welche Momente Priorität hatten.

Auch die Postproduktion brachte einige Herausforderungen mit sich. Vor allem die Suche nach passender Musik nahm mehr Zeit in Anspruch als erwartet. Bei der Farbkorrektur musste ich ebenfalls einiges ausprobieren, da ich das Videomaterial nicht im S-Log-Format aufgenommen hatte.

Für ein nächstes Projekt würde ich die Aufgaben während des Lagers besser aufteilen. Ausserdem würde ich bereits vor dem Dreh konkretere Vorstellungen zur musikalischen und dramaturgischen Gestaltung des Films entwickeln.

Trotz der intensiven Arbeit konnte ich viele Erfahrungen sammeln und meine Kenntnisse in der Fotografie, Videografie und im Schnitt erweitern. Besonders schön war es, ein Projekt von der ersten Planung bis zum fertigen Film eigenständig umzusetzen und das 60-jährige Jubiläum des Sportlagers auf diese Weise festzuhalten.