Das Sounddesign von Horror

Ein paar Hintergrundgeräusche und Rauschen, schaurige Glocken und Schreie. Es braucht nicht viel, um den Sound von Horror rüberzubringen.

In meiner Bachelorarbeit beschäftige ich mich mit dem Thema Sounddesign. Mit diesem Digezz-Projekt habe ich mich in die Welt des Sounddesign gewagt und für ein kurzes Video mit Stock-Footage das komplette Sounddesign erstellt.

Verwendet habe ich dafür die Software „Pro Tools“. Und wenn man da mal anfängt, braut sich schnell eine grosse Session an verschiedenen Layers zusammen:

Das fertige Video mit meinem ersten Versuch an Sounddesign könnt ihr euch gerne anschauen:

Man findet in den Libraries von Pro Tools viele Sounds, die man bereits fertig einbauen kann. Damit das ganze aber zum Footage passt und auch die Horror-Vibes rüber bringt, habe ich die Audiodateien bearbeitet und mit Effekten wie Reverb, Time Shift, Delay und dem Equalizer an meine gewünschte Stimmung angepasst.

So wurde aus einfachen Schritten wie diesen:

(Ton laut stellen)

Gleich etwas schaurigeres wie dieses:

(Ton laut stellen)

Oder aus einem schrillen Schrei wie diesem:

Wurde ein Horror-Schrei:

Legt man unter das Ganze noch eine gruselige Ambi wie diese:

Dann erzeugt das doch schnell einmal das Horror-Feeling, oder?

(dbo)

Idee

In meiner Bachelorarbeit soll es um das Thema „Das Sounddesign von Horror“ gehen, weshalb ich mich im Rahmen eines Digezz Projektes schon einmal darauf einstimmen wollte. So kam mir dann die Idee, zu vorhandener „Grusel“-Stock-Footage ein Sounddesign zu erstellen, das die schaurige Stimmung vermittelt.

 

Umsetzung

Nach heraussuchen des Stock-Footage habe ich ein 1-Minütiges Video zusammengeschnitten (ohne Ton), welches für mich ausreichend war, um mich am Sounddesign daran zu versuchen. Mit vielem Herumprobieren und mehreren Layers habe ich erst die Ambi erstellt und dann die weiteren Einzelheiten des Sounddesigns wie Schritte, Glockenschläge, Schreie oder feine Hintergrundgeräusche zwischendurch. Nach einfügen der Sounds habe ich diese jeweils mit verschiedenen Effekten bearbeitet, dass diese zur Stimmung des Videos passen.

 

Fazit

Das Programm Pro Tools ist sehr umfangreich und anfangs äusserst schwer zu verstehen. Bis ich nur einmal die Ambi erstellt hatte, verging schon sehr viel Zeit, da ich gefühlt bei jeder Änderung die ich machen wollte einfach erst googeln musste, um zu verstehen wo ich klicken muss. Mit dem ganzen Interface und den Funktionen des Programms muss ich mich also immer noch erst zurecht finden, aber trotzdem hat mir diese Übung sehr viel Spass gemacht und wenn dann einmal etwas so geklappt hat wie ich wollte, freute mich das riesig. Diese Übung stimmt mich schonmal positiv auf meine Bachelorarbeit ein und ich freue mich schon darauf, im Lehrprojekt ein noch komplexeres und schaurigeres Sounddesign anzugehen.