«come see me»

Für ein Event für den Minor Creative Technology habe ich verschiedene Poster- bzw. Flyervarianten gestaltet.

Im Rahmen des Minors Creative Technology haben wir – Stef, Mireille und ich – eine soundreaktive Live-Installation mit Projection Mapping und Touchdesigner programmiert. Um diese Arbeit auch einem Publikum zugänglich zu machen, haben wir einen kleinen Event organisiert, bei dem die Besuchenden in unsere animierte Welt eintauchen können. Für diesen Anlass haben wir Postervarianten entworfen, die den Event ankündigen.

Alle Poster basieren auf einem Foto meines eigenen Auges, das als zentrales Gestaltungselement dient. Darauf aufbauend habe ich in Photoshop und Procreate experimentiert, Effekte kombiniert und neue Ansätze ausprobiert. Ziel war es, einen utopischen – oder bewusst auch dystopischen – trippy Look zu entwickeln, der die immersive und audiovisuelle Atmosphäre der Installation visuell vorwegnimmt.

Da der Event noch in der Zukunft liegt, können aktuell keine Bilder oder Videos der Installation selbst gezeigt werden. Stattdessen geben die Poster einen ersten Einblick in die visuelle Welt und Stimmung des Projekts:

(vha)

Bei der Gestaltung der Poster bzw. Flyer stand ein experimenteller, visueller Zugang im Vordergrund. Ziel war es, eine starke Atmosphäre zu erzeugen, die den immersiven Charakter der soundreaktiven Installation widerspiegelt und Neugier für den Event weckt. Ausgangspunkt war ein Foto meines eigenen Auges, das ich als persönliches und zugleich abstraktes Gestaltungselement weiterentwickelt habe.

Kritisch lässt sich anmerken, dass die Farbwahl sehr intensiv ist und in Kombination mit der Typografie stark geschmacksabhängig wirkt. Der trippy, teilweise sehr dominante Look kann polarisieren und ist nicht unbedingt für jede Person zugänglich. Gleichzeitig war dieser artsy, utopisch–dystopische Effekt bewusst gewählt, um eine visuelle Überforderung zuzulassen und genau diese Irritation als Teil des Konzepts zu nutzen.

Durch den Prozess konnte ich meine bestehenden Kenntnisse in Photoshop und Procreate vertiefen und lernen, mutigere gestalterische Entscheidungen zu treffen. Die Arbeit hat mir gezeigt, dass nicht jedes Design gefällig sein muss, sondern auch bewusst anecken darf, solange es die Stimmung und Idee des Projekts klar transportiert.